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Mainzer Mobilität erhöht Preise. Fahrplanwechsel ab dem 12. Dezember

Zum 1. Januar findet der nächste Tarifwechsel im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) statt. Im Durchschnitt steigen die Preise um 1,5 Prozent an. Die Preise für Sammelkarten in der Preisstufe 13 (Mainz-Wiesbaden) bleiben konstant. Und an den Tarifen für das Seniorenticket Hessen in beiden Varianten sowie das Schülerticket Hessen ändert sich nichts. Gleiches gilt für das Kurzstrecken-Ticket für Kinder. Sammelkarten, die im Zeitraum von 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2021 zum Preis von 2,30 € (1,35 € für Kinder) pro Stück gekauft wurden, können aufgrund des weiterhin bestehenden Preises für 2022 noch bis zum 30. Juni 2023 genutzt werden.

Umfangreiche Änderungen zum 1. April 2022

Ab dem 1. April 2022 weitet die Mainzer Mobilität ihr Angebot in das rheinhessische Umland deutlich aus und verlängert einige Linien in den Landkreis Mainz-Bingen, z.B. nach Ingelheim und Bodenheim. Detaillierte Informationen zu den neuen und verlängerten Linien ab dem 1. April 2022 gibt die Mainzer Mobilität Anfang 2022 bekannt.

Fahrplanwechsel

Zum bundesweiten Fahrplanwechsel am Sonntag, 12. Dezember 2021, kommt es nur auf der Linie 33 zu geringfügigen Änderungen. Auf den Linien 58, 66, 68 und 74 treten dagegen zum 1. Januar 2022 kleinere Änderungen in Kraft, bevor es mit Beginn der Ausweitung des Stadt-Umland-Verkehrs in den Landkreis Mainz-Bingen zum 1. April 2022 zu größeren Änderungen kommt.

 Linie 33 (Änderung gültig ab 12. Dezember 2021)

Auf der Gemeinschaftslinie 33 (Kostheim – Wiesbaden) mit ESWE Verkehr kommt es ab Sonntag, 12. Dezember 2021, zu kleineren Fahrplananpassungen.

Zum 1. Januar 2022 greifen zudem folgende kleinere Anpassungen:

Linie 58 (Änderung gültig ab 1. Januar 2022)

Seit Fertigstellung der Fußgängerbrücke über die Saarstraße im Bereich des Gewerbegebiets Kisselberg, sind die Buslinien in Richtung Innenstadt sowie die Straßenbahnen in beiden Richtungen sehr gut fußläufig erreichbar.

Bisher war der Fußweg aus dem Gewerbegebiet Kisselberg zu den stadteinwärts fahrenden Bussen an der Saarstraße ein längerer Umweg über die Koblenzer Straße notwendig, um die Haltestelle Kisselberg zu erreichen. Als Zwischenlösung – bis zur Fertigstellung der Fußgängerbrücke – wurde daher seit Dezember 2008 ein zusätzlicher Halt an der Haltestelle Isaac-Fulda-Allee in der gleichnamigen Straße angeboten, welcher seitdem von unterschiedlichen Linien – zuletzt der Linie 58 – bedient wurde.

Da die Fußgängerbrücke nun fertiggestellt ist, entfällt ab dem 1. Januar 2022 dieser provisorische Halt der Linie 58 an der Haltestelle Isaac-Fulda-Allee. Damit kann die Linie 58 aus Finthen kommend in Richtung Innenstadt nun wieder den direkten Linienweg nehmen, wodurch sich die Fahrtzeit um drei Minuten reduziert. Die Abfahrtszeiten der Linie 58 verschieben sich dadurch nachmittags in Finthen um drei Minuten nach hinten bei gleicher Ankunftszeit in der Innenstadt.

Linien 66 und 68 (Änderung gültig ab 1. Januar 2022)

Die Linien 66 und 68 werden ab dem 1. Januar 2022 alleine durch die Mainzer Mobilität – und nicht mehr gemeinschaftlich mit der ORN – betrieben. Bis Ende März 2022 ist die ORN noch als Subunternehmer der Mainzer Mobilität auf den Linien im Einsatz.

Linie 74 (Änderung gültig ab 1. Januar 2022)

Die Linie 74 wird ab dem Fahrplanwechsel auch in Richtung Wiesbaden-Biebrich an der Haltestelle Kisselberg halten. Bisher wurde diese Haltestelle nur in Richtung Hechtsheim bedient.

Der neue Haltebereich G befindet sich unterhalb der Brücke der Saarstraße über die Koblenzer Straße – in etwa gegenüber des Haltebereiches F in Richtung Hechtsheim.

Durch den zusätzlichen Halt entstehen verbesserte Umsteigebeziehungen

  • aus Richtung Drais / Finthen in Richtung Gonsenheim und Wiesbaden-Schierstein sowie
  • aus Richtung Hechtsheim / Gewerbegebiet und Bretzenheim in Richtung Drais und Finthen.

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