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Mainzer Meisterkonzerte: Hommage an Schubert am 10. November im Schloss

Wie Mozarts „Requiem“ und Mahlers zehnte Sinfonie liegt auch Schuberts Siebte nur bruchstückhaft vor. Schon bei ihrer Uraufführung wurde kurzerhand ein anderes Finale angehängt – seit damals haben etliche Komponisten versucht die „Unvollendete“ abzuschließen. Mario Venzago liefert dabei eine ganz eigene Lesart mit partieller Neudeutung und hohem Anspruch.

Der Wunsch: Seine Version möge als große Musik berühren, so der schweizer Dirigent. Nah am Ausgangsmaterial bewegt sich die sinfonische Bearbeitung der „Wanderer-Fantasie“ von Franz Liszt, dessen Liebe zu Schuberts Solo-Klavierstück in jedem Takt spürbar ist. Solist ist der 1979 geborene Pianist und ECHO-Preisträger Herbert Schuch – einer der spannendsten Musiker seiner Generation. Ein Abend ganz für Franz Schubert.

Saturday, November 10, 2018

  

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