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Jüdische Kulturtage mir Flötist Eyal Ein-Habar am 24.11. in der Synagoge

Wie jedes Jahr im November veranstaltet die Villa Musica im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Mainz ein Konzert in der Neuen Synagoge zum Gedenken an die von den Nazis ermordeten jüdischen Komponisten. Am Totensonntag, 24. November um 17 Uhr spielt der israelische Flötist Eyal Ein-Habar mit vier jungen Solisten der Villa Musica Werke für Flöte, Streicher und Harfe.
Mit dabei ist auch die junge israelische Cellistin Elia Cohen-Weissert. Der Flötist des Abends stammt aus einer kleinen Stadt zwischen Haifa und Tel Aviv. Bis 2014 war Eyal Ein-Habar Soloflötist im legendären Israel Philharmonic Orchestra, heute lehrt er als Professor in Münster. In der Mainzer Synagoge spielt er zwei Trios für Flöte, Viola und Harfe von Claude Debussy und dem jüdischen Komponisten Leo Smit, der von den Nazis in Auschwitz ermordet wurde. Ebenso bewegend ist das Streichtrio, das der junge Tscheche Gideon Klein 1944 in Theresienstadt komponierte, unmittelbar, bevor er nach Auschwitz deportiert wurde. Beethovens Serenade Opus 25 und ein Quintett des heute vergessenen französischen Komponisten und Konteradmirals Jean Cras bilden den Rahmen für die tief bewegenden Trios des Sonntagnachmittags.

Tickets und Infos bei Villa Musica:
0 61 31 / 92 51 800
info@villamusica.de
www.villamusica.de

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