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Grüne Inseln: Streuobstwiese „Glück“ am Lerchenberg fertiggestellt

Zwei Glückliche im "Glück" (Foto: Stadt Mainz)Nicht ganz eine Serie aus unserer Reihe „Schöne Paare“ …  dies sind Bürgermeister und Finanzdezernent Günter Beck (Grüne) und Janina Steinkrüger, Dezernentin für Umwelt, Grün, Energie und Verkehr (Grüne), die draußen im schönen Grün die nächsten Bäume im Rahmen einer zweiten Pflanzaktion gepflanzt und an die Baumpaten übergeben haben.
Die Stadt Mainz und die Zentrale Beteiligungsgesellschaft der Stadt Mainz mbH (ZBM) machen den nächsten Schritt bei der Umsetzung des Konzepts der „Grünen Inseln“. Nachdem bereits im Frühjahr dieses Jahres die ersten Obstbäume auf der Streuobstwiese „Glück“ in der Gemarkung Bretzenheim weit draußen auf Äckern nahe des Stadtteils Lerchenberg gepflanzt wurden: www.mainz.de/gruene-inseln

Beck betont: „Die zweite Pflanzung auf der Streuobstwiese ,Glück‘ ist nicht nur ein symbolischer Akt, sondern ein konkreter Beitrag zu einer grüneren und nachhaltigeren Stadt. Wir setzen damit ein Zeichen für den Erhalt der Umwelt und schaffen zugleich einen Ort der Erholung und des Lebens für zukünftige Generationen.“

Das Konzept sieht vor, Grünräume in oder außerhalb der wachsenden Stadt zu schaffen, oder zu erhalten und damit ein ökologisches Kontrastprogramm zur Versiegelung, Verdichtung und monotonen Nutzung von Flächen im Stadtgebiet zu bieten. Zuständig für die operative Umsetzung dieses Projekts sind hauptsächlich die ZBM sowie das Grün und Umweltamt.

„Die Zusammenarbeit verschiedener städtischer Einrichtungen und die Beteiligung der Bevölkerung sind entscheidend für den Erfolg solcher Projekte. Wir freuen uns, dass die Streuobstwiese .Glück‘ nun komplettiert ist und damit ein weiterer grüner Raum für die Mainzer Bürger geschaffen wurde“, fügt Janina Steinkrüger hinzu.

Das Wachstum der Stadt Mainz, insbesondere im Gewerbe und in der Bevölkerung, mache eine ökologische Stadtentwicklung zunehmend notwendig. Das Streben nach einem harmonischen Gleichgewicht zwischen urbaner Entwicklung für die Bürger und dem Schutz der Umwelt stehe dabei im Fokus.

Daniel Gahr, Geschäftsführer der ZBM: „Unsere Initiative verfolgt das Ziel, ein vielfältiges Angebot für Bürger aller Altersgruppen zu schaffen, das einen naturnahen Lebensstil ermöglicht. Die Förderung von Grünen Inseln ist dabei ein entscheidender Schritt, um den Bürgern die Möglichkeit zu geben, den lokalen und ökologischen Obstanbau zu erleben. Die Grünen Inseln werden einen bedeutenden Beitrag dazu leisten, die Verbundenheit der Gemeinschaft zur Natur zu stärken und gleichzeitig den ökologischen Obstanbau vor Ort zu fördern.“

Für die ZBM, die sonst beim Ausbau von Mainz und Versiegelung auf die Tube drückt – insbesondere beim Ausbau von Biotech auf bis zu 50 Hektar (https://biomindz.com/) – ist dies natürlich andererseits auch wiederum nur eine „Feigenblatt“-Lösung.

Aktuell werden Flächen für weitere ähnliche „Grünen Inseln“ in bzw. außerhalb der dicht besiedelten Stadt gesucht. Darüber hinaus wird geprüft, inwiefern zu den Themen rund um die „Grüne Inseln“ auch naturnahe pädagogische Angebote, Workshops oder Kurse zur Selbsthilfe angeboten werden können, wie beispielsweise Kurse zum Rückschnitt von Obstbäumen oder Workshops zum Pressen von Obstsäften.

Wer möchte, kann gegen eine Kostenbeteiligung von 50 Euro pro Baum eine Patenschaft für einen der Obstbäume erwerben. Dieser Baum wird durch das städtische Grün- und Umweltamt gepflanzt und gepflegt. Der Obstbaum wird auf Wunsch mit einer individuellen Plakette versehen, auf der die Patenschaft kenntlich gemacht wird. Hier am „Glück“ ist man allerdings schon ziemlich weit draußen und die Anreise dann zum teil schon recht komplex / kompliziert, gerade im Winter.

Wer Interesse an einer Patenschaft für einen der Obstbäume auf der Streuobstwiese „Glück“ hat, kann sich unter folgender E-Mail-Adresse melden: gruene-inseln@stadt.mainz.de

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