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Großbrand auf dem Gelände der Waggonfabrik unter Kontrolle

Am Nachmittag des 14. Juli kam es gegen 15.50 Uhr zu einem Großbrand in einem Fahrzeugteile-Handel im Mainz-Mombach. Die Feuerwehr wurde bereits durch die automatische Brandmeldeanlage alarmiert. Kurz darauf gingen auch zahlreiche Notrufe ein. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Daher wurde umgehend die Alarmstufe erhöht und es wurden weitere Kräfte beider Feuerwachen sowie der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert.


Beim Eintreffen der ersten Einheiten stand bereits ein als Lager genutzter Hallenteil im Vollbrand. Der Verantwortliche des Betriebs konnte dem Einsatzleiter der Feuerwehr die Information geben, dass alle Mitarbeiter das Gebäude unverletzt verlassen hatten. Sofort wurde mit den Löschmaßnahmen begonnen und dazu mehrere Einsatzabschnitte gebildet. Mit einer Riegelstellung wurde das Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Hallenteile sowie benachbarte Hallen verhindert. Im Einsatz waren auch mehrere Hubrettungsfahrzeuge.
Auf Grund der rasanten Brandausbreitung wurden weitere Einsatzkräfte, unter anderem von der Feuerwehr Wiesbaden sowie aus den Landkreisen Mainz-Bingen und Alzey Worms zur Unterstützung angefordert, dazu kam dienstfreies Personal der Berufsfeuerwehr. Die Abschnittsleitung Gesundheit stellte mehrere Rettungswagen bereit, um im Bedarfsfall die Versorgung von verunfallten Einsatzkräften vornehmen zu können. Eine leicht verletzte Einsatzkraft ist zu verzeichnen. Die Versorgung der Kräfte mit Essen und Getränken erfolgte über eine Einheit des Roten Kreuzes.
Für alle Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet wurde Alarm ausgelöst, um die verwaisten Wachen der Berufsfeuerwehr zu besetzen. Unterstützt wurden sie von der Feuerwehr Nieder-Olm. Und die hatten viel zu tun: Noch in der heißen Phase des Großbrandes kam es im Stadtgebiet zu mehreren Einsätzen. Unter anderem wurden mehrere Brandmeldealarme abgearbeitet sowie ein Feuer auf einem Balkon des „Franz Stein Seniorenwohnheims“ bekämpft.
Zwischenzeitlich konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Aktuell laufen die Nachlöscharbeiten, unterstützt vom THW mit Beleuchtung und Radladern sowie von der Werksfeuerwehr Boehringer Ingelheim mit einem Teleskop-Gelenkmast. Bis zur Stunde waren fast 200 Einsatzkräfte im Einsatz. Über die Nacht wird eine Brandwache gestellt.
Die Ursache des Feuers ist noch unklar und Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

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