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„Filme aus Israel – Israel im Film“ – 14. bis 19. November im Ciné Mayence

Ab dem 14. November läuft im Ciné Mayence die Filmwoche „Filme aus Israel – Israel im Film“ mit einer Vorpremiere des Films „Crescendo“ (Foto). Bis zum 19. November folgen täglich wechselnd Erstaufführungen aus und über Israel. Zum Programm:

Do, 14. November 20:30 Uhr
Crescendo #makemusicnotwar
Spielfilm von Dror Zahavi, IL/D 2018, 102 Min., Original (dt, arab, hebr, engl) mit dt. UT
D: Peter Simonischek, Bibiana Beglau u.a.
Eröffnung der Filmwoche 20:00h
In Kooperation mit Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. Mainz, AG Israel an der JGU Mainz und Generalkonsulat des Staates Israel
Im Rahmen von Friedensverhandlungen zwischen Diplomaten aus Israel und Palästina soll in Südtirol ein Konzert eines Jugendorchesters junger Palästinenser und Israelis gegen allen äußeren Wiederstand stattfinden. Die Jugendlichen wollen die Friedensbemühungen, die in ihrem Mikrokosmos bereits gefruchtet haben, nicht aufgeben und sehen nach und nach im gemeinsamen Zueinanderfinden und Musizieren einen ersten Weg zur Überbrückung von Hass, Intoleranz und Terror.

Inhalt
Eduard Sporck (Peter Simonischek) ist ein weltberühmter Dirigent, der an einer Frankfurter Musikhochschule unterrichtet. Nun soll er ein Konzert vorbereiten, welches Jugendliche sowohl aus Palästina als auch aus Israel bestreiten. Das Konzert soll aktuelle Friedensverhandlungen zwischen beiden Ländern begleiten und ein Zeichen gegen den Hass setzen, der schon so lange vorherrscht. Eduard Sporck zweifelt. Nicht nur, weil er weiß, dass es nicht einfach wird, beide Seiten zusammenzubringen. Sondern auch, weil er eine schwierige, eigene Geschichte in sich trägt: Als Sohn von zwei NS-Ärzten wurde sein ganzes Leben von den grausamen Taten seiner Eltern geprägt. Doch Klara de Fries (Bibiana Beglau) schafft es, ihn zu überzeugen, die verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen und sich auf die Reise nach Israel zu begeben. Ihre „Stiftung für effektiven Altruismus“ ist für das Abendprogramm bei der Friedenskonferenz verantwortlich und veranstaltet das Konzert.

Um die Konzertvorbereitung vom Kontext des politischen Konflikts zu distanzieren, werden die Proben nach Südtirol verlegt. Dort, auf neutralem Boden, werden die jungen Musiker von ihrem Dirigenten aufgefordert, miteinander zu kommunizieren und Verständnis für die Sichtweise und die Probleme der anderen zu finden. Langsam und vorsichtig nähern sie sich aneinander an. Nur für Omar und die junge Israelin Shira (Eyan Pinkovich) ist die Kommunikation schon von Anfang an kein Problem…
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=qux1qoTWnr8

Hintergrund
Dror Zahavi, 1959 in Tel Aviv geboren, wuchs in einer ärmeren Gegend im Süden von Tel Aviv auf. 1982 ging er in die DDR, wo ihm mit einem Stipendium ein Regiestudium an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg ermöglicht wurde. Sein Abschlussfilm ALEXANDER PENN – ICH WILL SEIN IN ALLEM war 1988 für den Studenten-Oscar nominiert. Nach dem Studium arbeitete Zahavi als Filmkritiker in Israel. Zunächst während der Wende 1989 und dann endgültig 1991 kehrte er nach Berlin zurück, wo er seitdem lebt.

Crescendo #makemusicnotwar von Regisseur Dror Zahavi („Alles für meinen Vater“) wurde am 7. September 2019, beim 15. Festival des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein mit dem Publikumspreis „Rheingold“ ausgezeichnet.

Filmseite des Verleihs: http://www.camino-film.com/filme/crescendo/

Fr, 15. November 20:30 Uhr
The Cakemaker
Spielfilm von Ofir Raul Graizer, IL/D 2017, 104 Min., OmU
In Kooperation mit Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. Mainz, AG Israel an der JGU Mainz und Generalkonsulat des Staates Israel
Thomas, ein Konditor aus Berlin, hat eine Affäre mit Oren, einem verheirateten Mann aus Israel. Das Verhältnis endet jäh, als Oren tödlich verunglückt. Tief bestürzt reist Thomas nach Israel zu Orens Frau Anat und dem gemeinsamen Sohn.

Ohne von der Affäre zu berichten, beginnt er für die Witwe seines verstorbenen Liebhabers in ihrem Café zu arbeiten. Obwohl nicht ganz koscher, werden seine Kuchen bald zu einer Attraktion der Stadt. Die Bindung zwischen Orens Frau und ihm geht dabei tiefer als von Thomas erahnt. Plötzlich befindet er sich an einem Punkt, an dem es von seinen Lügen kein Zurück mehr gibt…

„The Cakemaker“ ist ein stiller, sensibler Film über eine deutsch-israelische Liebe jenseits der Geschlechtergrenzen.
Trailer: https://www.ofir-raul-graizer.com/trailer

Hintergrund
Der Film wurde von der Israelischen Akademie für Film und Fernsehen mit sieben Ophir Awards ausgezeichnet und ging als israelischer Beitrag ins Rennen um den Oscar für den besten fremdsprachigen Film 2018.

Statement des Regisseurs
»The Cakemaker ist ein Melodrama, das in Jerusalem spielt. Die Wendungen der Geschichte, der Ort und die Charaktere entspringen alle meinen eigenen Erinnerungen und Erfahrungen, die ich gemacht habe, während der sechseinhalb Jahre, die ich an dem Film gearbeitet habe. Mann-Frau, schwul-hetero, religiös-nicht-religiös, Berlin-Jerusalem, Ost-West. Es war mein Anspruch, diese Konflikte zu einer cineastischen Geschichte zu verdichten, an deren Ende es keine Antworten gibt – genau wir im echten Leben. Stattdessen gibt es nur Liebe für seine Mitmenschen und das Kino. Es ist eine Geschichte über den Versuch, Definitionen für Nationalität, Sexualität und Religion beiseite zu schieben. Es ist meine Geschichte.«
Filmseite des Regisseurs: https://www.ofir-raul-graizer.com/
Filmseite des Verleihs: https://www.missingfilms.de/index.php/filme/10-filme-neu/283-the-cakemaker

Sa, 16. November 20:30 Uhr
Namrud
Dokumentarfilm von Fernando Romero Forsthuber, A 2017, 95 Min., Original (arab, hebr., engl) mit UT
Jowan Safadi, israelischer Palästinenser, lebt in Haifa und ist ein im nahen Osten bekannter Musiker und wahrer Freigeist. Mit seiner Band Fish Samak liefert er Lieder die politischen und sozialkritischen als auch emotionalen und philosophischen Kontext beinhalten. Jowan hat keine Angst seine Gedanken frei zu äußern, damit auch tabuisierte Themen anzusprechen. Seine Texte – eingehend und provokant – haben in vielerlei Hinsicht kontroverse Reaktionen hervorgerufen: Einerseits wurde er von der israelischen Polizei der “Anstiftung zum Terrorismus” angeklagt, andererseits endete seine letzte Tour durch Jordanien im Gefängnis und dem Vorwurf der Verhetzung…

„Namrud“ ist ein Film über einen mutigen Individualisten, der seine Musik nutzt, um die verhärteten Fronten in der Region aufzurütteln. Ein Film über innere und äußere Grenzen und die Frage, ob ein Einzelner Veränderungen in seiner Gesellschaft einleiten kann. Wird Jowan Erfolg haben oder ist die Zeit gekommen, zu gehen?
Trailer: https://vimeo.com/262595194

»Namrud ist ein leises Porträt über einen in seinen Texten lauten, privat sehr leisen und nachdenklichen Musiker. Seinen Protagonisten Jowan Safadi bekommt Fernando Romero Forsthubers Dokumentarfilm nie ganz zu fassen, Israels Gesellschaft macht er ein Stück weit (be-)greifbarer.« (Spielfilm.de)

»Fernando Romero Forsthuber zeigt zwei Männer zwischen Anpassungsdruck und Aufbegehren. „Ich fühle nicht wirklich, was ich nicht selbst gewählt habe“, erklärt Jowan gleich zu Anfang. „Egal ob es heißt, Palästinenser zu sein, Araber oder irgendetwas anderes.“ Jowan und Don verspüren das Bedürfnis nach Selbstermächtigung, jeder auf seine Weise. Beiden gemein ist jedoch das kritische wie lässige Hinterfragen all jener, die sich ihrem Verständnis nach allzu leicht unterwerfen beziehungsweise andere dazu zwingen, den Kniefall zu tun.« (Carolin Weidner, Dok-Leipzig)

Filmseite des Verleihs: https://www.partisan-filmverleih.de/filme/namrud-1/
Filmseite der Produktion: https://www.soleilfilm.at/blog/de/?portfolio=looking-for-palestine

So, 17. November 20:30 Uhr
Der Fall Sarah & Saleem
Spielfilm von Muayad Alayan, Palästinensische Gebiete/D 2018, 127 Min., Original (arab, hebr, engl) mit dt. UT
Das Café der Israelin Sarah aus West-Jerusalem wird beliefert von Saleem, einem Palästinenser aus Ost-Jerusalem. Obwohl sie Welten trennen und beide verheiratet sind, beginnen sie eine Affäre und riskieren damit alles, was ihnen wichtig ist. Als eines ihrer riskanten nächtlichen Treffen schief geht und sie aufzufliegen drohen, versuchen sie mit aller Macht zu retten, was von ihrem bisherigen Leben übrig ist. Doch sie müssen hilflos zusehen, wie ihre hektischen Bemühungen die Dinge weiter eskalieren lassen.

Unter dem Druck der Besatzungsmaschinerie und des sozio-politischen Umfelds sind sie in einem Netz aus Lügen gefangen und nicht einmal die Wahrheit scheint ihnen noch helfen zu können. Ein Seitensprung, wie er überall in der Welt passieren könnte, bekommt in der geteilten Stadt Jerusalem eine gefährliche politische Dimension. Als Sarah und Saleem zur falschen Zeit am falschen Ort entdeckt werden, steht weit mehr auf dem Spiel, als nur ihre Ehen.
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=RIri5XDYJCg

Kritik
»Das gewaltsame Eindringen der Staatsgewalt in das Privatleben, das Sarah und Saleem nach dem Auffliegen ihrer Affäre erleben, ist ein in der Filmgeschichte so bekanntes Motiv wie das der zwei Lebenswelten, die von Grenzen zerschnitten werden. Regisseur Muayad Alayan inszeniert die Teilung Jerusalems und das politische Minenfeld des Nahostkonflikts jedoch nicht mit Hilfe symbolischer Überformungen, mit denen Konflikte, Teilung und Segregation oft dargestellt werden. „Der Fall Sarah & Saleem“ dekonstruiert nicht vordergründig den Machtapparat und das dazugehörige Weltbild, das die eigene Sicherheit nur mit militärischer und nachrichtendienstlicher Übermacht zu gewährleisten behauptet.
Es sind vielmehr die persönlichen Probleme und existenziellen Ängste der Menschen, anhand derer Alayan die Tragik der Situation zuspitzt: Sarah muss ihre Bedürfnisse hinter der Sicherheit Israels zurückstellen, die ihr Mann als ranghoher Offizier mit zu verantworten hat. Saleem wiederum schafft es nicht, sich die finanzielle Unabhängigkeit von der Familie seiner Frau zu erarbeiten. Ihre Affäre ist eine Flucht vor den familiären und politischen Strukturen, die ihr Leben bestimmen; der Ehebruch ein persönlicher Verrat, den die Staatsbehörden als Landesverrat deklarieren.« (Karsten Munt, filmdienst)

Statement des Regisseurs
Mit Der Fall Sarah & Saleem wollten mein Bruder Mami Alayan und ich eine menschliche Geschichte erzählen, abseits der täglichen Reportagen in den Medien. Wir wollten weg davon, Dinge, wie im Kino oft üblich, zu romantisieren. Dies passiert besonders häufig bei Geschichten, die unsere Heimat als Thema haben (…) Der Film zeigt dabei Jerusalems ganz eigenen Charakter, mit den geteilten Gemeinschaften, den kulturellen und politischen Unterschieden. Dies sind alles Dinge, die die Geschichte und vor allem die Charaktere beeinflussen. Es geht dabei um die Erfahrungen der Figuren und um das Aufeinanderprallen ihrer Hoffnungen, Ängsten und Leidenschaften mit den Überraschungen des Lebens, dem System der Besetzung, korrupter Politik und sozialem Druck. Ein kollektiver Antagonist gegen das Individuum.

Muayad Alayan ist ein palästinensischer Filmemacher, er lebt in Jerusalem. Er ist Mitbegründer der Produktionsfirma PalCine Productions, die insbesondere mit Film-Kollektiven und audiovisuellen Künstlern aus Jerusalem und Bethlehem kollaboriert. Des Weiteren ist er Gründer der Palestine Film Meetings, der ersten Initiative dieser Art in Palästina.
Verleihseite: http://www.camino-film.com/filme/sarahundsaleem/
Pressematerial: https://www.missingfilms.de/index.php/filme/10-filme-neu/282-the-reports-on-sarah-and-saleem

Mo, 18. November 20:30 Uhr
Ink of Yam
Dokumentarfilm von Tom Fröhlich, D 2017, OmU
Poko und Daniel, zwei russischstämmige Tätowierer, führen eines von Jerusalems ältesten Tattoo-Studio. Hierher kommen die unterschiedlichsten Menschen zusammen uns lassen sich tätowieren. Während Motive auf der Haut entstehen wie die Jungfrau Maria, ein Küchenmesser oder der Davidstern erzählen verschiedene Kunden über ihr Leben: Der atheistische Koch, der auch am Sabbat nicht koscher kocht, und sein christlich-arabischer Kollege aus Bethlehem, der hinaus will in die Küchen der Welt, der philosophierende Reiseleiter aus orthodoxem Haus und der fromme Fotograf mit theologischer Bildung. Sie reden über Gott und Welt, Buddhismus und Aberglaube, Terror und Militärdienst.

In diesem Traditionsbetrieb abseits der Tradition kommen die unterschiedlichsten Menschen zusammen. Jeder ist willkommen, gleichgültig welcher Herkunft oder Religion. Unter Schmerzen auf dem Tätowierstuhl durchleben Juden, Christen, Moslems und Atheisten eine Katharsis, öffnen ihre Herzen und erzählen aus ihrem Leben in Jerusalem, von Wünschen, Hoffnungen und Ängsten. Das kleine Tätowierstudio von Poko und Daniel wird zum verbindenden Ort für Menschen, die sich sonst in dieser grossen, alten und konfliktreichen Stadt feindlich gegenüberstehen.
Trailer: https://vimeo.com/321795658

Hintergrund
BIZZART wurde 1993 vom ehemaligen Speznaz-Veteranen Michal gegründet. Das Tattoo-Studio war das erste außerhalb der Mauern der Altstadt, was auch damit zusammenhängt, dass Tattoos im Judentum nicht erlaubt sind. Nach Michals Tod übernahmen Poko Haim und Daniel Bulitchev BIZZART und führen es heute unter der Maxime, dass jeder – egal welcher Nationalität, welcher Religion und welches Geschlecht – im Studio willkommen ist, wenn er/sie sich respektvoll gegenüber den Tätowierern und den anderen Gästen verhält. Das Studio liegt gut versteckt in einer Seitenstraße der Yaffastreet, unweit des Eingangs zur Altstadt von Jerusalem.

Verleihseite: https://jip-film.de/ink-of-yam
Pressematerial: https://jip-film.de/ink-of-yam

Di, 19. November 20:30 Uhr
Tel Aviv on Fire
Komödie von Sameh Zoabi, Lux/F/IL/B 2018, 97 Min., OmU
In Tel Aviv geht es heiß her. Zumindest laut der schnulzigen Soap Opera „Tel Aviv on Fire“, die jeden Abend über die TV-Bildschirme flimmert und Israelis wie Palästinenser vor der Glotze vereint. Der junge Palästinenser Salam ist Drehbuchautor des Straßenfegers und muss für die Dreharbeiten jeden Tag die Grenze zwischen Israel und dem Westjordanland überqueren. Bei einer Checkpoint-Kontrolle gerät das Skript der nächsten Folge in die Hände des israelischen Kommandeurs Assi. Das kommt dem gelangweilten Grenzwächter gerade recht. Um seine Frau zu beeindrucken, zwingt er Salam das Drehbuch umzuschreiben. Ein Bombenerfolg! Von nun an denken sich Salam und Assi immer neue schnulzige Dialoge und absurde Plotentwicklungen aus.
Der Einfluss des israelischen Militärs auf die populäre, eigentlich antizionistische Seifenoper wird immer größer. Aber dann soll die Serie abgesetzt werden, und Salam steht plötzlich vor einem Riesenproblem.
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=IXlR7-dHg3I

Hintergrund
»Es ist eine große Herausforderung, eine Komödie zu drehen, die sich mit der palästinensischen und israelischen Wirklichkeit beschäftigt. Die Menschen nehmen die Region und den Konflikt sehr ernst. Jeder Versuch, eine Komödie daraus zu machen, kann leicht missverstanden werden und muss sich dem Vorwurf stellen, nicht stark oder ernst genug zu sein. Aber ich glaube, dass eine Komödie einem die Freiheit gibt, sehr ernste Themen auf eine subtilere Art zu diskutieren. In meinen Filmen versuche ich zu unterhalten, aber auch vom Zustand, in dem meine Figuren leben, auf eine wahrhaftige Art und Weise zu erzählen..«
Regisseur Sameh Zoabi ist in Iksal, einem palästinensischem Dorf in der Nähe von Nazareth, geboren und aufgewachsen. Zoabi studierte Filmwissenschaften und englische Literatur an der Universität Tel Aviv und erhielt ein Stipendium für ein Regie-Studium an der School of Arts der Colombia Universität, das er ebenfalls absolvierte.

Filmseite des Verleihs: https://www.mfa-film.de/kino/id/tel-aviv-on-fire/

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