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Anfrage der Cannabis Initiative von allen Mainzer Banken abgelehnt

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„MVB, Sparkasse, VR-Bank Mainz wollen uns alle nicht als Kunden. Das erschwert unsere Vereinsarbeit natürlich immens“, erklärt Martin Goldenbaum, Kassenwart der Cannabis Initiative. Nach der Gründung im November 2015 begann für die Initiative die Suche nach einer Bank. „Zunächst sah es auch gut aus, allerdings hagelte es dann Absagen. Und zwar unbegründete, lediglich die MVB erklärte, dass es eine Vorstandsentscheidung gewesen sei.

Warum uns die Banken nicht wollen, wissen wir nicht. Wir machen ja nichts Illegales!“, ergänzt Matthias Makowski, erster Vorsitzender des Vereins. „Allerdings wissen wir von anderen Vereinen, die sich das Thema Cannabis auf die Fahnen geschrieben haben, dass sie auch Probleme hatten, eine Bank zu finden.“

Der Verein wollte bewusst eine lokale Bank als Partner. „Ansprechpartner vor Ort zu haben, ist immer vorteilhaft. Unser Verein richtet sich auch an Interessierte in benachbarten Regionen, aber wir haben uns in Mainz gegründet und sind daher ein Mainzer Verein. Zurzeit können wir keine Mitgliedsbeiträge einziehen, die Arbeit wird uns unnötig schwer gemacht. Schade, dass dieses gesellschaftlich relevante Thema noch immer nicht in den Köpfen einiger Entscheidungsträger angekommen ist!“ Neben den Mainzer Banken lehnte auch die Deutsche Skatbank die Eröffnung eines Vereinskontos ohne Nennung von Gründen ab. Damit ist der Verein weiterhin auf der Suche nach einer Bank, die nicht in der restriktiven Drogenpolitik der 1950er Jahre gefangen ist.

Über die Cannabis Initiative
Die Cannabis Initiative hat sich im November 2015 gegründet. Der Verein konnte 17 Gründungs-Mitglieder gewinnen. Ziel des Vereins ist es, … Wer weitere Informationen rund um das Thema Cannabis oder den Verein sucht kann diese auf der Homepage des Vereins abrufen: www.cannabis-initiative.de.