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Wissenschaftsminister Hoch fordert 10 Prozent mehr BAföG

Steigende Preise und Kosten belasten viele Menschen im Land. Davon auch stark betroffen sind Studierende. „Schon mit Beginn der Pandemie hat sich die Situation für Studierende verschärft. Viele müssen mehrere Nebenjobs annehmen, um über die Runden zu kommen. Dies wiederum geht zu Lasten ihrer guten Ausbildung. Die einmalige Zahlung von 230 Euro für gestiegene Energiekosten an BAföG-Empfänger ist hier nicht genug. Wir brauchen einen Rettungsschirm des Bundes für junge Menschen, die ihren Bildungsweg noch nicht zu Ende gegangen sind und für die Verzögerungen durch finanzielle Engpässe oder gar der Studienabbruch lebenslange Folgen hätte. Ich appelliere daher an den Bund, die Studierenden nicht zu vergessen“, fordert Wissenschaftsminister Clemens Hoch. Der Bund müsse im Rahmen der aktuellen BaföG-Novellierung eine weitere dauerhafte Erhöhung von zehn Prozent des BAföG in Aussicht stellen.

Der einmalige Zuschuss sei nicht ausreichend, und es müsse verhindert werden, dass nach zweieinhalb Jahren Corona Studierende nun auch aus wirtschaftlichen Gründen ihr Studium verlängern oder abbrechen müssten, so der Minister.
Um kurzfristig für den anstehenden Herbst und Winter Abhilfe zu schaffen, sei der Bund gefordert, schnell und unbürokratisch Unterstützung anzubieten. „Wir brauchen jetzt eine Perspektive auch für die jungen Menschen, damit am Ende wirklich alle in diesem Land gut durch den Herbst und den Winter kommen“, so Hoch.

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