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Wirtschaftsdezernentin Matz über Hilfen von Bund und Land für Unternehmen

Manuela Matz (CDU)

Das Coronavirus bedroht neben der Gesundheit auch immer stärker die Wirtschaft. Es ist deshalb wichtig, den Unternehmen und Betrieben mit ihren engagierten Mitarbeitern in dieser schwierigen Zeit beizustehen und sie zu unterstützen. Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz begrüßt deshalb die bereits vom Bund und auch vom Land Rheinland-Pfalz angekündigten Hilfsmaßnahmen. „Es war richtig, schnell zu reagieren und Hilfen anzukündigen. Die Firmen, ganz besonders die kleinen und mittleren, die vielfach das wirtschaftliche Rückgrat sind, benötigen jetzt Unterstützung.“

Das tatsächliche Ausmaß der Corona-Krise könne zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht vorhergesagt werden. Fest stehe aber, dass die vielfältigen und unterschiedlichen Hilfsmaßnahmen so schnell wie möglich bei den betroffenen Unternehmen ankommen müssten. „Die Verfahren und Anträge müssen von Seiten des Bundes und des Landes so unkompliziert und unbürokratisch wie möglich geregelt werden. Es darf nicht sein, dass die Firmen womöglich wochen- oder gar monatelang, zum Beispiel aufgrund von Kompetenzstreitigkeiten oder  langen Genehmigungsverfahren, warten müssen, bis die Hilfen vor Ort ankommen. Für viele Betriebe könnte es dann schon zu spät sein“, warnt Matz. Die von den Verantwortlichen im Bund und in den Ländern bereits angekündigten Hilfsmaßnahmen seien richtig und wichtig. Jetzt komme es darauf an, diese schnellstmöglich umzusetzen.

Auch der Stadt Mainz ist eine schnelle Hilfe für die ortsansässigen Unternehmen aus allen Branchen ein überaus wichtiges Anliegen. „Wir stehen an der Seite der Mainzer Unternehmen und werden diese als erster Ansprechpartner in dieser schwierigen Zeit unterstützen“, so die Wirtschaftsdezernentin. Man stehe bereits in engem Austausch mit vielen Firmen und suche gemeinsam nach Wegen, wie man unbürokratisch und schnell helfen könne. Wichtig sei auch eine branchenübergreifende Zusammenarbeit. „Ich werde deshalb in den kommenden Tagen auch mit wichtigen Institutionen aus dem Bereich der Wirtschaft sprechen, um nach Lösungen zu suchen. Es ist wichtig, jetzt zusammenzustehen. Nur gemeinsam können wir diese schwierige Zeit überstehen und nach Möglichkeit sogar gestärkt aus ihr hervorgehen“, erklärt Matz.

Selbstverständlich stehe das Wirtschaftsdezernat für Fragen und Anliegen der Unternehmen als Ansprechpartner zur Verfügung, sowohl

–              per Mail unter wirtschaftsdezernat@stadt.mainz.de als auch

–              telefonisch unter 06131 – 12 20 35.

–              Weitere Rufnummern, Ansprechpartner und Informationen sind auch unter www.mainz.de/wirtschaft zu finden.

Gleichzeitig appelliert die Wirtschaftsdezernentin an die Mainzerinnen und Mainzer, gerade in der jetzigen Zeit den lokalen Einzelhandel und die heimischen Betriebe zu unterstützen. „Viele Firmen und Läden sind momentan sehr kreativ, bleiben trotz geschlossener Läden erreichbar und bieten Lieferdienste an. Das ist ein tolles Angebot und es wäre sehr schön, wenn dieses von möglichst vielen Menschen genutzt wird“, betont Matz.

Im Aufbau befinde sich zum Beispiel gerade die von Citymanager Dominique Liggins für die Werbegemeinschaft und den Verein „Mainz Citymanagement“ ins Leben gerufene Aktion „Mainz gebracht“. Dort sammeln sich gerade Händler aus dem Stadtgebiet, bei denen die Kunden anrufen und Waren bestellen können und diese dann nach Hause geliefert bekommen. Eine Liste mit teilnehmenden Geschäften wird gerade erstellt. Nähere Infos finden sich unter www.facebook.com/mainzgebracht.

„Das ist eine tolle Aktion, die ich voll unterstütze“, erklärt die Dezernentin. Auch auf der Homepage der Stadt unter www.mainz.de/wirtschaft/strukturfoerderung/onlineangebote-mainzer-einzelhandel.php sind Einzelhändler aufgelistet, die aktuell einen Lieferservice anbieten. „Es ist positiv, dass viele aus der Not eine Tugend machen. Als Stadt unterstützen wir die verschiedenen Angebote und Aktionen. Ich wünsche mir sehr, dass ganz viele Mainzerinnen und Mainzer diese annehmen und damit den lokalen Einzelhandel und die heimische Wirtschaft unterstützen“, sagt Manuela Matz.

Foto: Stephan Dinges

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