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Stadt will neuen Wohnraum in der „Housing Area“ Gonsenheim schaffen

Mainz gehört zu den wachsenden Städten in Deutschland. Allein in den Jahren 2007 bis 2017 hat sich die Einwohnerzahl in der Landeshauptstadt um rund 16.000 Personen erhöht. Daher wird auch das Wohnungsangebot immer mehr ausgeweitet. In den vergangenen sechs Jahren sind in Mainz 5.840 Wohnungen neu fertig gestellt worden. Aktuell laufen die Erschließungsarbeiten im Heiligkreuz-Viertel, hier sollen weitere 2.000 neue Wohnungen entstehen.
Nun ist die stadtnahe Wohnungsbaugesellschaft Wohnbau Mainz GmbH beauftragt, gegenüber der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) eine Erstzugriffsoption für den Erwerb der bundeseigenen Liegenschaft „Housing Area Finther Landstraße“ in Mainz-Gonsenheim geltend zu machen. Die von der US-Army vor einigen Jahren verlassene Wohnsiedlung „Housing Area Finther Landstraße“ in Gonsenheim befindet sich derzeit im Besitz des Bundes, genauer der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Die Gebäude auf dem Gelände sind der Stadt Mainz bis Mitte 2020 für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung gestellt worden. Vor dem Hintergrund der sinkenden Flüchtlingszahlen bietet sich in den nächsten Jahren die Chance dort neuen Wohnraum zu schaffen. (Foto: H. Kaster)

Oberbürgermeister Michael Ebling: „Ich habe die Wohnbau beauftragt, die für die zukünftige Stadtentwicklung interessante Fläche bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zu erwerben, um den Neubau und die Ausweitung des Bestandes an öffentlich gefördertem Wohnungsbau voranzubringen. Die Wohnbau soll für das Gelände ein städtebauliches Konzept erstellen. Dieses sollte beinhalten, dass auf Grund zurückgehender Flüchtlingszahlen die „Housing Area Finther Landstraße“ in Mainz-Gonsenheim nunmehr zur Ausweitung des Wohnungsangebotes in Mainz genutzt werden soll. Vor dem Hintergrund des Koalitionsvertrages der neuen Bundesregierung erwarte ich, dass die BImA sich dem Projekt gegenüber sehr aufgeschlossen zeigt.“

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