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Schnee und Schneeglätte sorgen für zahlreiche Unfälle

Durch den Schneefall im gesamten Dienstbezirk des Polizeipräsidiums Mainz ist es seit 12 Uhr bereits zu über 50 Verkehrsunfällen gekommen. Nach bisherigem Kenntnisstand erlitten nur zwei Personen leichte Verletzungen. Ein Schwerpunkt lässt sich nicht erkennen, das Stadtgebiet Mainz ist ebenso betroffen wie Autobahnen, Landstraßen und ländliche Gebiete in Rheinhessen, Hunsrück und Donnersbergkreis. Der starke Schneefall führt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, die Unfälle zu weiteren Sperrungen von Teilbereichen. Aufgrund der Auslastung der Abschleppdienste werden einige Unfallstellen nicht geräumt werden können.

Ab 16 Uhr warnt der Deutsche Wetterdienst vor Eisregen mit „markanter Glätte“. Die Polizei Mainz empfiehlt, aufgrund der bereits jetzt herrschenden Gesamtlage und dieser außergewöhnlichen Warnung, verzichtbare Fahrten nicht mehr anzutreten.

Es wird gebeten, nach einem Unfall, wenn möglich die Unfallstelle zu räumen und die Straßen frei zu machen, ohne sich dabei in Gefahr zu bringen oder die Unfallstelle abzusichern. Unfälle können über den Notruf der Polizei gemeldet werden. Verkehrsteilnehmer müssen mit Wartezeiten bis zur Unfallaufnahme rechnen. Nachfragen über Notruf zur Verkehrslage und wie lange es dauert, bis Einsatzkräfte eintreffen, müssen unterbleiben um den Notruf für Notfälle und Gefahrenlagen erreichbar zu halten.

Massenkarambolage

Am Montagabend kam es noch zu einer Massenkarambolage auf der A60, bei der mehrere Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen wurden. Wie es zu dem Unfall kam ist aktuell noch Ermittlungsgegenstand der Polizei.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war die Einsatzlage zunächst sehr unübersichtlich, da mehrere Fahrzeuge auf der Fahrbahn und im Graben neben der Fahrbahn zum Stehen gekommen waren. Ein Fahrzeug, in dem zunächst 4 Personen eingeschlossen waren, wurde im Graben hinter der Leitplanke vorgefunden. Die verunfallten Personen wurden beim Eintreffen der Rettungskräfte bereits professionell durch Ersthelfer betreut. Durch die Feuerwehr wurden die Personen aus dem PKW befreit und an den Rettungsdienst übergeben. Da noch weitere Fahrzeuge am Unfall beteiligt waren, mussten mehrere Personen an der Unfallstelle betreut werden.

Dies geschah zunächst durch die Feuerwehr und wurde im weiteren Verlauf des Einsatzes von der Schnelleinsatzgruppe Betreuung übernommen. Glücklicherweise wurde keine der beteiligten Personen schwerer verletzt. Vier verunfallte Personen wurden vorsorglich zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Bis zum Ende der Bergung der 10 verunfallten PKW wurde die Einsatzstelle durch die Feuerwehr und die Polizei abgesichert.

Aufgrund des Unfalls war die Autobahn in Fahrtrichtung Bingen für ca. 1 Stunde voll gesperrt. Neben der Berufsfeuerwehr Mainz war die Freiwillige Feuerwehr Finthen, der Rettungsdienst und die Autobahnpolizei im Einsatz.

Bedingt durch den ergiebigen Schneefall kam es im Mainzer Stadtgebiet zu zahlreichen Einsätzen und weiteren Unfällen, sowie einem erhöhten Notrufaufkommen in der Feuerwehrleitstelle.

Auch Probleme am Dienstag

Trotz zahlreicher Warnungen kam es im Zeitraum von 12 Uhr mittags bis 24 Uhr zu insgesamt 179 Verkehrsunfällen im Zuständigkeitsgebiet des Polizeipräsidiums Mainz. Dazu gehören neben der Landeshauptstadt Mainz auch die Stadt Worms, die Landkreise Alzey-Worms, Mainz-Bingen und Bad Kreuznach, sowie Teile des Donnersbergkreises und des Landkreises Birkenfeld.

Bei acht dieser Unfälle wurden nach derzeitigem Kenntnisstand Personen leicht verletzt. In acht Fällen flüchteten die Fahrer.

Im Stadtgebiet Mainz wurden der Polizei 22 Unfälle gemeldet. In keinem Fall wurde jemand dabei verletzt. Neun Unfälle wurden auf den Autobahnen A60, A61, A63, A643 registriert. Die weiteren Unfälle fanden im gesamten Dienstgebiet statt.

MVG stellt Verkehr in Teilen ein

  • Störung im Straßenbahnbereich05.12.2023 07:05:21

    Aufgrund einer Störung im Straßenbahnbereich kommt es – neben den witterungsbedingten Störungen – aktuell zu folgenden Änderungen:
    Straßenbahnen aus Finthen fahren bis Hauptbahnhof; einzelne Bahnen (Zweirichtungsbahnen) dabei weiter bis Pariser Tor; Einrichtungsbahnen dagegen weiter bis Hochschule Mainz.
    Straßenbahnen aus Lerchenberg / Bretzenheim fahren bis zum Hauptbahnhfo und weiter bis zum Zollhafen.
    Zwischen Hechtsheim und der Innenstadt nutzen Sie bitte die Buslinien 66 und 67 sowie im Bereich Pariser Tor und Am Gautor auch die Buslinien 70, 71 bzw. die weiteren Buslinien ab der Haltestelle Fichteplatz.

    (Update 06:50 Uhr)  04.12.2023 14:11:12

    Aufgrund der Wetterlage und der schlechten Straßenzustände kommt es zu Teilsperrungen auf unserem Liniennetz.

    Update von 6:50 Uhr auf den Linien 54, 55, 64, 71, 76

    Linien 54 & 55: Fahren wieder auf den kompletten Strecken, in Drais jedoch über Drais/Friedhof und Heßlerweg. Die Haltestellen Curt-Goetz-Straße und Ober-Olmer Straße entfallen. An der Daniel-Brendel-Straße halten die Busse an den Haltebereichen auf der Landstraße.

    Linie 56: Fährt nur bis Layenhof – Der Abschnitt Wackernheim/Ingelheim entfällt

    Linie 64: Die Haltestelle Frankenhöhe wird wieder angefahren.

    Linie 67: Haltestelle Hahnheimer Straße entfällt

    Linie 70: Fährt nur bis Kardinal-von-Galen-Straße – Die Haltetselle Marienborn Bahnhof entfällt

    Linie 71: Fährt wieder bis Lerchenberg/Hindemithstraße; der Abschnitt Lerchenberg/Hindemithstraße – Finthen entfällt.

    Linie 76: Die Haltestelle Frankenhöhe wird wieder angefahren.

    Linie 78: Fährt nur bis Theodor-Heuss-Straße – Der Abschnitt Römerquelle entfällt

    Linie 79: Fährt nur bis Lennebergplatz – Der Abschnitt Ingelheim entfällt

    Linie 80: Fährt nur bis Budenheim Waldschwimmbad – Der Abschnitt Ingelheim entfällt

Wegen Streik sind Straßen nicht geräumt: KRN stellt Busverkehr ein – Auch Schülerverkehr betroffen

Der gesamte Busverkehr samt Schülerverkehr in den Landkreisen Mainz-Bingen und Bad Kreuznach sowie in der Stadt Bad Kreuznach steht, derzeit fährt auf den Linien der KRN aufgrund des starken Schneefalls kein Bus mehr. Das gilt auch für die von den Subunternehmen gefahrenen Linien. Da der Landesbetrieb Mobilität heute streikt, werden Bundes-, Landes- und Kreisstraßen derzeit nicht vom Schnee geräumt – ein sicherer Busverkehr kann daher nicht gewährleistet werden.

Betroffen davon ist auch der Schülerverkehr, der heute Nachmittag komplett ausfällt. Eltern werden gebeten, ihre Kinder abzuholen. In den meisten Fällen sind die Kinder noch in den Schulen geblieben. Einige Busse waren aber bereits unterwegs, ehe die Busfahrer von der KRN aufgefordert wurden, aus Sicherheitsgründen stehen zu bleiben. Die Kinder verbleiben dort in den Bussen, bis sie von ihren Eltern abgeholt werden. Die KRN informiert die Schulen über die Standorte. Ebenfalls informiert die KRN darüber, wann sich die Situation wieder normalisieren wird und bittet für die Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.

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