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Puppentheater & Autokino: Kultursommer 2020 startet am 14. Mai in Bad Kreuznach

Der Kultursommer 2020 startet in Bad Kreuznach in eine besondere Live-Saison. Vom 14. bis zum 18. Mai ist die Pfingstwiese dort der Ort für das Autokino-Festival. Zuerst entern hier Künstler die Bühne. Auftritte von Tobias Mann, Lars Reichow und Liedermacherin Sarah Lesch werden auf die Großleinwand übertragen. Nach den Auftritten ab 22 Uhr werden auch Filme gezeigt – u.a. auch die Känguru-Chroniken.

Für Familien öffnet am 15. Mai im Museum für PuppentheaterKultur (PuK) Bad Kreuznach die Sonderausstellung „Pippi Langstrumpf, Petterson und Mama Muh – Schwedische Kinderbuchhelden im Figurentheater“. Sie wurde speziell für den Kultursommer konzipiert, der das Motto „Kompass Europa: Nordlicher“ trägt. Genau richtig zum Jubiläum von Pippi Langstrumpf, denn Astrid Lindgrens Buch wurde vor 75 Jahren in Schweden erstmals veröffentlicht. Die Marionetten von Pippi und anderen Kultfiguren der schwedischen Kinderliteratur werden vor Ort zu sehen sein. Das PuK zeigt aber noch mehr, erklärt Museumsleiter Markus Dorner: etwa „The Voice of Puppetry“. Die Multimedia-Sonderausstellung zu den Sprechern hinter den beliebten Figuren wie Jim Knopf, Kermit, Käptn Blaubär hatte bis zur Schließung des Museums schon viele Fans gefunden.

Neben den großen Museen und Gedenkstätten, von denen viele bereits in dieser Woche für Publikum zugänglich sind, sind auch kleine Ausstellungen vorbereitet. So wird das KunstKabinett Tiefenthal in der Pfalz seine vom Kultursommer geförderte Ausstellung „Begegnungen – Leinigerland“ des Malers Heinrich Mauersberger ab dem 17. Mai zeigen.

Ab dem 27. Mai bringt das Café Hahn auf dem Messegelände Koblenz u.a. Torsten Sträter, Brings und die Rheinland-Pfälzer Willi & Ernst, Roberto Capitoni, Johannes König und Ausbilder Schmidt auf die Bühne.

All das sind erste zarte Pflänzchen eines Kultursommers in Rheinland-Pfalz der auch 2020 stattfindet – aber unter veränderten Bedingungen und ausnahmsweise verlängert bis in den Dezember hinein. Ab Juni werden dann wahrscheinlich schon weitere Veranstaltungsformate für ein jeweils kleineres Publikum möglich sein: Die Westerwälder Literaturtage, die Mainzer Meisterkonzerte und andere stehen bereits in den Startlöchern und warten auf die notwenigen Genehmigungen für ihre Veranstaltungskonzepte.

Kulturminister Wolf ist vorsichtig optimistisch: „Der Kultursommer nimmt an Fahrt auf. Wir passen das Programm an die besonderen Gegebenheiten an. Manches wird nächstes Jahr nachgeholt, manches vollständig oder teilweise digital zu sehen sein, anderes mit neuem Format. Schutzkonzepte in Museen und die Veranstaltungsform Autokino ermöglichen den Besuchern, die weiterhin nötigen Sicherheitsabstände einzuhalten und trotzdem Kultur erleben zu können.“

„Die Kulturveranstalter im Land planen derzeit um und versuchen, mit unserer Unterstützung, das Beste aus der herausfordernden Situation zu machen; dies im Interesse des Publikums, aber natürlich auch der Künstlerinnen und Künstler und aller derjenigen, die von Kultur leben“, sagt Kultursommer-Geschäftsführer Jürgen Hardeck. Was das ist, findet man stets aktualisiert auf der WEB-Seite des Kultursommers Rheinland-Pfalz: www.kultursommer.de.

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