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No. 50 (The Garden): Halbszenisches Konzert am 19. & 26. September im Staatstheater

Inspiriert von Hieronymus Bosch und Dante Alighieris Göttliche Komödie schrieb Richard Ayres das Stück, eine respektlose und düster-komische Geschichte über einen unzufriedenen Mann, der auf der Suche nach Sinn ist.
Die Handlung: Ein Mann gräbt in seinem Garten bis zum Mittelpunkt der Erde, wo er auf die Hölle stößt. Dann gräbt er sich den ganzen Weg wieder nach oben in den Himmel, nur um am Ende wieder in seinem Garten zu landen.

Gesampelte elektronische Musik trifft auf orchestrale Farben und einen Bass, der die Stimmen aller Figuren singt.
„Sehen wir als Publikum die Realität, oder beobachten wir einen Traum und eine Fantasiewelt? Ist der Mann wirklich wach, schläft er, oder ist er sogar tot?“ (Richard Ayres)

Ayres’ Orchesterwerke beeindrucken durch Klangfarbenpracht, starke Emotionen und einen eigenen musikalischen Stil, der von starken visuellen und dramatischen Ideen gekennzeichnet ist.
Im Jahr 1994 erhielt Ayres den International Gaudeamus Prize for Composition. 2003 wurde ihm mit dem Vermeulen Prize die höchste Auszeichnung verliehen, die die Niederlande an Komponisten vergeben.

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