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MdB Rößner: Aufruf an Vermieter – Solidarität überall da, wo es möglich ist

Zusätzlich zum gestern im Bundestag beschlossenen Hilfspaket für von COVID-19 besonders Betroffene appelliert die Bundestagsabgeordnete und Verbraucherpolitikerin Tabea Rößner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) an Vermieter: „Ich begrüße die vom Bundestag gestern beschlossenen Maßnahmen zu Finanzhilfen und Kündigungsschutz für Mieterinnen und Mieter, die von Einkommensausfällen durch COVID-19 belastet sind. Dennoch möchte ich einen Appell an Vermieterinnen und Vermieter richten: Treten sie mit Ihren Mieterinnen und Mietern in den Dialog, suchen Sie das Gespräch und gemeinsam nach Lösungen. Ich weiß, es ist nicht jedem möglich, aber wenn Ihre finanzielle Situation es erlaubt, greifen Sie Betroffenen unter die Arme und denken über eine mögliche Mietminderung, Stundungen oder Ratenzahlungen nach.
Trotz der großen Summen, die der Bundeshaushalt jetzt investiert, werden manche durch das Raster der Hilfszahlungen fallen. Die Situation ist und bleibt für viele schwierig. Vor allem die Inhaberinnen und Inhaber vieler kleiner Geschäfte wie Buchhandlungen und Plattenläden, die in hohem Maße zur kulturellen Vielfalt einer Stadt beitragen, leiden unter den trotz geschlossener Geschäfte zu zahlenden Mieten. Im Sinne einer lebendigen Stadt müssen alle ein Interesse daran haben, ein vielfältiges Angebot vor Ort zu erhalten. Das Gesetz verschafft uns eine Atempause, aber keine langfristige Lösung.  An der müssen wir alle zusammen arbeiten, durch Umsicht und durch Solidarität. Nur gemeinsam können wir diese historische Herausforderung bewältigen!“

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