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Mainzer Mobilität macht auf Onlineberatung vom Frauennotruf bei sexualisierter Gewalt aufmerksam

Das Thema betrifft eine breite Masse der Gesellschaft: Frauen, Mädchen, queere Personen, aber auch Männer sind täglich sexualisierter Gewalt ausgesetzt. Um den Frauennotruf Mainz als Anlaufstelle für Hilfesuchende zu bewerben, sind seit Juni bis Ende des Jahres 50 Seitenscheibenplakate in Mainzer Bussen und Straßenbahnen zu sehen.

„Betroffene machen sich in der Folge oft Vorwürfe und schämen sich. Das macht es ihnen schwer, sich anderen Personen in ihrem sozialen Umfeld anzuvertrauen“, so Emma Leonhardt, Mitarbeiterin der Fachberatungsstelle. „Oft geben Familie, Freunde und Bekannte der Betroffenen die (Mit)Schuld, bagatellisieren oder zweifeln am Wahrheitsgehalt. Die Hilflosigkeit und die Verzweiflung führen dazu, dass sie oft nicht wissen, was sie machen können, um die Erfahrung einzuordnen und verarbeiten zu können“ ergänzt ihre Kollegin Sabine Wollstädter. „Durch die großzügige Unterstützung der Mainzer Mobilität und Ströer, eines der führenden deutschen Medienhäuser, können wir weitere Betroffene erreichen“, betont die Mitarbeiterin.

Die Plakate bewerben die Onlineberatung (www.onlineberatung-frauennotruf-mainz.de), die für Hilfesuchende anonym, vertraulich und kostenfrei ist. Über einen QR-Code gelangt man direkt auf die Startseite der Onlineberatung. Auch die Kontaktdaten der Beratungsstelle sind abgebildet. „Vielen Betroffenen fällt es leichter sich das Erlebte von der Seele zu schreiben anstatt es in Worte zu fassen“ weiß Emma Leonhardt. „Wir danken der Mainzer Mobilität sowie Ströer für dieses wichtige Zeichen, wodurch das Thema Sexualisierte Gewalt sich einen Raum in der Öffentlichkeit schafft“ freuen sich die beiden Beraterinnen.