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Leitungsarbeiten am Zollhafen – Einschränkungen auf Straßen und Fußwegen

Beim laufenden Ausbau des Stromnetzes zwischen dem Schalthaus Löhrstraße in Höhe der Theodor Heuss-Brücke bis zum Umspannwerk in der Oberen Austraße startet ab Montag der nächste Bauabschnitt: Die Mainzer Netze GmbH verlegt bis Oktober vor allem im Gehwegbereich rund um die Nahestraße sogenannte Leerrohre. In diese werden später 110-kv-Stromleitungen eingezogen.

Im Zuge der Arbeiten muss zunächst die Haltestelle „Mainstraße“ etwa 60 Meter Richtung Mombach verlegt werden. Teils ist während der Bauzeit die Aus- oder die Einfahrt „An den Grachten“ gesperrt oder nur einschränkt möglich. Eine Umleitung erfolgt für Autofahrer über „An den Grachten/Inge-Reitz-Straße“. Radfahrer und Fußgänger werden ab der Kunsthalle auf die andere Seite Rheinallee umgeleitet oder können bei der Hausnummer 54a über ein Zauntor auf den Gehweg im Zollhafengelände wechseln. Die Erreichbarkeit der Handelsgeschäfte wie REWE oder Alnatura jederzeit möglich sein.

Die Mainzer Netze GmbH verzeichnet seit einiger Zeit eine steigende elektrische Leistungsnachfrage in den Bereichen der Oberstadt, der Altstadt und der Neustadt und erwartet, dass sich dieser Trend fortsetzt. Gründe sind die zunehmende Elektrifizierung der Mobilität (u.a. Elektro-Autos, Elektro-Busse, Landstrom etc.), die zunehmende Elektrifizierung CO2-intensiver Herstellungsprozesse von Industriebetrieben und der höhere Strombedarf von wachsenden Unternehmen wie beispielsweise Biontech. Der Ausbau der Netze sei demnach eine Investition in den Klimaschutz, die Versorgungssicherheit und die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Mainz, so das Unternehmen.

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