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Landesweiter Busfahrer-Streik ab Mittwochabend

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die Busfahrer des privaten Omnibusgewerbes Rheinland-Pfalz ab heute 20 Uhr zum Streik auf. Das Ende ist noch nicht absehbar, heißt es am Mittwoch von ver.di Verhandlungsführer, Marko Bärschneider.
Von dem Streik betroffen sind nun u.a. sämtliche Betriebe und Standorte der DB Regio Bus Mitte GmbH, der DB Regio Bus Rhein-Mosel GmbH, der Palatina Bus GmbH, der Stadtbus Bad Kreuznach GmbH, der MB Moselbahn mbH, der VRW, der MVB, der Zickenheiner GmbH, der BVB Verkehrsgesellschaft GmbH, der eurobus Verkehrs-Service GmbH Rheinland-Pfalz, der Stadtbus Zweibrücken GmbH, die koveb aus Koblenz, sowie Orthen Reisen. Es muss davon ausgegangen werden, dass sich während der laufenden Arbeitsniederlegung, weitere Betriebe des privaten Omnibusgewerbes Rheinland-Pfalz, am Streik beteiligen werden. Auch der Berufspendlerverkehr wird in vielen Teilen des Landes nicht mehr stattfinden.


In dem festgefahrenen Manteltarifstreik zwischen ver.di und dem AG Verband VAV ist der am heutigen Tag geführte Verhandlungstermin endgültig ergebnislos verlaufen. „Wir haben es hier schlicht und ergreifend mit einem Verband zu tun, der offensichtlich seine Meinung und gemachte Zusagen wie die Fahne im Wind ändert und sich trotz der bereits millionenschweren finanziellen Förderungen des Landes und der Kommunen noch weit darüber hinaus von der öffentlichen Hand bezahlen lassen will“, so Bärschneider.  „Es ist doch der blanke Hohn. Am Dienstagabend legt der VAV einen Manteltarifvertrag vor, der grundsätzlich schlechtere Bedingungen beinhaltete als der bisher gültige Tarifvertrag. Nach 1114 Tagen ohne einen Manteltarifvertrag ist das Vorgehen der Arbeitgeberseite skandalös“.

Angesichts der alternativlosen Situation schlug der ver.di Tarifexperte Christian Umlauf die Schlichtung mit den beiden Schlichtern Sparmann und Hausmann vor.

„Wenn es uns gelingt eine Schlichtungsvereinbarung zu zeichnen deren Ergebnis beide Parteien verbindlich mittragen, so könnte man die Streikmaßnahmen auch zügig beenden“, sagt Umlauf.

Die Arbeitgeberseite war am Mittwoch nicht bereit eine von ver.di vorgeschlagene Schlichtungsvereinbarung abzuschließen, welches die Streiks auch grundsätzlich heute hätte abwenden können, hieß es von ver.di.

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