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Länderabend Jordanien am 2. Juli im DGB-Haus

Obwohl Jordanien im Vergleich zu seinem Nachbarstaat Syrien nach westlichen Maßstäben als ziemlich stabil gilt, spüren das Land und seine Bewohner die Folgen von Krieg und Flucht im Kontext der Krisenregion Naher Osten. Wie es den Menschen dort ergeht, weiß Pfarrer Samir Esaid aus Irbid, der am Montag gemeinsam mit Save me Mainz, der Evangelischen Philippusgemeinde und dem DGB-Stadtvorstand zum Thema referiert.

Esaid wird Einblicke in den Alltag der Arbeiter, der Arbeitslosen, der schmalen Mittelschicht und der mehr als einer Million Flüchtlinge geben, die unter anderem mit steigenden Brot-, Strom- und Energiepreisen (über-)leben müssen.

Als Pfarrer der arabisch-anglikanischen Kirche initiierte er 2003 eine inklusive Kita und Schule in Irbid, einer Stadt mit einer Million Einwohnern in der Nähe der syrischen Grenze im Norden Jordaniens. Hier werden blinde und sehbehinderte Kinder gemeinsam mit sehenden Kindern gefördert. 260 Mädchen und Jungen aus muslimischen und christlichen Familien besuchen inzwischen die Kita und Schule, an der ein gemischtes Erzieher- und Lehrerkollegium unterrichtet. Esaid leitet sie zusammen mit der Schulleiterin Sabah Zurikat. Die Entwicklung der Schule und das Zusammenleben von Christen und Muslimen werden in der anschließenden Diskussion genauso eine Rolle spielen, wie seine Verbindungen mit Deutschland und wie wir – über Grenzen hinweg – das Zusammenleben fördern können.

Beginn ist um 19 Uhr im DGB-Haus, Kaiserstraße 26-30

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