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Kunstwerke an der Rheingoldhalle kehren zurück

1988 wurden Teile der Rheingoldhalle umgebaut, damit die Spielbank zwischen Hilton und Rheingoldhalle untergebracht werden konnte. In diesem Zusammenhang erwarb die Mainzer Aufbaugesellschaft mbH (MAG) drei Kunstwerke des Künstlers Vadim Kosmatschof, die zwischen 1991 und 1992 im damaligen Spielbankbereich aufgestellt wurden. 2010 zog die Spielbank in den gegenüberliegenden Hilton-Domfügel. Während der jüngsten Sanierung der Rheingoldhalle wurden die drei Werke vorübergehend eingelagert. Aktuell ist es geplant, bis Ende 2022 die drei Kunstwerke wieder rund um die Rheingoldhalle aufzustellen. Das erste Werk „Ring“ steht bereits an der Rheinuferseite in der Nähe des neuen Treppenaufgangs in der Grünanlage. Das zweite Werk „Dreieck“ wird an seinem ursprünglichen Standort wieder aufgestellt und das „Wandobjekt“ im Bereich der Durchfahrt an der Wand befestigt.

Zum Künstler: Vadim Kosmatschof, 1938 in der damaligen Sowjetunion geboren, avancierte mit großdimensionalen Skulpturen zu einem führenden Vertreter der sowjetischen Moderne. 1979 wanderte er nach Österreich aus, von wo aus er seine Arbeit in Westeuropa konsequent fortsetzte. Zwischen 1984 und 2010 lebte und arbeitete der Künstler auch in Deutschland, zunächst in Bermersheim, nach 1993 in Wiesbaden. Inzwischen lebt und arbeitet Kosmatschof in Österreich.

Dreieck

Skulptur, Rheingoldhalle Mainz, Deutschland

Edelstahl – 3,2 x 6,5 x 2,8 m

Ring

Skulptur, Rheingoldhalle Mainz, Deutschland

Edelstahl – 2,6 x 4,7 x 1,6 m

Wandobjekt

Skulptur, Rheingoldhalle Mainz, Deutschland

Edelstahl – 3,0 x 1,4 x 0,6 m

Foto: MAG/Alexander Sell

 

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