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Krankenhäuser (in Rheinland-Pfalz) fahren wieder hoch

Da der Ansturm aus blieb und sie zum Großteil leer standen, fahren die Krankenhäuser jetzt langsam wieder hoch. Problematisch dabei allerdings die Angst in der Bevölkerung ins Krankenhaus zu gehen, aus Angst sich anzustecken. Diese Gefahr sei allerdings geringer als beim shoppen, meinte kürzlich der Chef der Mainzer unimedizin.
„Die Zahl der Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern ist erfreulicherweise relativ gering, so dass ein Großteil der stationären Behandlungskapazitäten ungenutzt bleibt. Wir sehen, dass die derzeitige Lage für die Krankenhäuser wirtschaftlich angespannt ist“, sagt die die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Durch das Verschieben von Operationen stehen Betten leer. Die damit verbundenen Einnahmeausfälle sollten zwar über das Krankenhausentlastungsgesetz kompensiert werden, das Geld reicht allerdings oft nicht aus. Zudem ist es mit Blick auf die aktuelle Entwicklung gerechtfertigt, die stationäre Versorgung wieder stärker für die Behandlung anderer Patienten zu öffnen.

Mit einer zum 29. April in Kraft tretenden Landesverordnung (Dritte Landesverordnung zur Änderung der Vierten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz) werden die bisherigen Regelungen der Verordnung deshalb vorsichtig gelockert und auch elektive, also planbare Behandlungen, im vertretbaren Rahmen wieder möglich.

Einen Überblick über alle Maßnahmen der Landesregierung bietet die Internetseite www.corona.rlp.de.

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