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„Fotografien aus Moria“ – Ausstellungs-Rundgang vom 14. bis 28. September

Gemeinsam zeigen Pax Christi, die katholische Kirche der Mainzer Innenstadt und die Organisation „Save Me Mainz“ vom 14. bis zum 28. September an sechs Stellen in der Innenstadt die Ausstellung „Ein Appell an die Menschlichkeit – Fotografien aus Moria“. Die eindrucksvollen Bilder hat die Fotografin Alea Horst gemacht, die sich seit 2016 für die Menschen in Moria engagiert. Mit der Ausstellung soll auf die Not und die menschenunwürdigen Lebensumstände der Menschen in den Flüchtlingslagern auf europäischem Boden aufmerksam gemacht werden. Die Ausstellung ist Teil der bundesweiten Kampagne Menschenrecht statt Moria (www.menschenrecht-statt-moria.de).

Über die Ausstellung:
Ausgelegt war Moria, das Flüchtlingslager auf Lesbos, für 2.300 Menschen. Zum Zeitpunkt des vollständigen Abbrands Anfang September 2020 lebten dort rund 12.600 Geflüchtete. Die Lebensbedingungen im Lager galten schon vor dem Brand als katastrophal. Auch im sogenannten Ersatzzeltlager Kara Tepe oder Moria 2, in dem aktuell ca. 8.000 Menschen untergebracht sind, herrschen bereits
menschenunwürdige Bedingungen. Die Ausstellung ist Mahnung und Appell an die EU, ihren Grundwerten von Würde, Sicherheit, Freiheit und Humanität gerecht zu werden!

Über die Fotografin:
Seit Januar 2016 engagiert sich die aus Reckenroth/Rheinland-Pfalz stammende Fotografin Alea Horst für die auf Lesbos ankommenden Flüchtlinge und zeigt die Lebensumstände der Menschen mit ihren eindrucksvollen Aufnahmen. Im Oktober 2021 wird sie erneut nach Moria 2 aufbrechen, um zu helfen und zu berichten.

Ausstellungsorte sind:
1. Trauerort an St. Ignaz
2. Kath. Jugendzentrale (Ballplatz)
3. St. Stephan. Kreuzgang
4. St. Bonifaz
5. St. Peter
6. St. Christoph

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