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„Dialog in Rheinland-Pfalz“ sucht Foto-Modelle für Samstag 18. Januar

Die Fotoaktion „Dialog in Rheinland-Pfalz“ erreicht nach Kaiserslautern und Ludwigshafen nun auch Mainz. Vom Fotografen Thomas Brenner konzipiert, vereint das Projekt konträre Paare auf Plakaten. Das kann eine Hebamme und eine Bestatterin sein oder eine Nichtraucherin und ein Zigarrenliebhaber.
Brenner sucht noch nach Mainzer Interessierten, die sich für Fotos zur Verfügung stellen. Im neuen Stadthaus „Großen Bleiche“ (Nr. 46) wird am Samstag 18. Januar zwischen 9 und 14 Uhr im Foyer fotografiert. Bei Interesse: info@brenner-photographie.com. / https://brenner-photographie.com/dialog-in-rheinland-pfalz

Projektbeschreibung:

Die Kampagne zeigt möglichst gegensätzliche Paare, die miteinander kommunizieren und
dadurch voneinander profitieren. Sie macht an einprägsamen Beispielen deutlich, wie das
Zusammenleben in einer globalisierten Welt möglich wird – und dass jeder von uns dabei
gefordert ist. Das setzt auf beiden Seiten den Willen voraus, in die Welt des anderen
einzutauchen, in Dialog zu treten und die Einstellung des Gegenübers zu verstehen, ohne
dass man sie deshalb übernehmen müsste. Das Projekt schärft in Zeiten zunehmender
Fremdenfeindlichkeit und abnehmender Offenheit für andere Lebensmodelle,
Überzeugungen und Religionen das Bewusstsein dafür, dass der Austausch ein überraschend
positives Bild ergibt – für den Betrachter ebenso wie für die vermeintlichen Opponenten.
Schaut man länger hin, ergeben die teilweise drastischen Kontraste eine eigene Harmonie,
an die man sich nicht nur gewöhnen, sondern die man geradezu liebgewinnen kann. Solche
neuen gemeinsamen Räume, wie sie hier fotografisch inszeniert werden, lassen sich aber nur
dann erschließen, wenn man althergebrachte Kommunikationsschwellen übertritt. Es gilt,
nicht nach rechts zu rucken, sondern rechts und links zu gucken und sich in alle Richtungen
auszutauschen. Da die provokativen Bilder als entsprechende Denkanstöße dienen können,
verstehen wir die Kampagne als ein wichtiges Instrument der Prävention.

Möglich sind ganze unterschiedliche Gegensätze und Integrationsansätze. Grundsätzlich gilt:
Je verblüffender die Paarungen, desto wirkungsvoller die Kampagne. Dabei ist jedoch immer
zu beachten, dass die gezeigten Menschen echt sind, wir also keine frei erfundenen
Situationen darstellen. Erst durch die Authentizität kann die Kampagne Wirkung entfalten.
Dennoch wollen wir keine Klischees aufbauen, d. h. diese Paarungen sind nur Ideen und
Ansätze – wollen wir noch gemeinsam entwickeln.

Projektpartner und Unterstützer
Ministerium des Innern und für Sport, Leitstelle „Kriminalprävention“, Stiftung Kriminalprävention
Rheinland-Pfalz, prot. Kirchenbezirk Kaiserslautern, prot. Landeskirche, Lotto
Stiftung RLP, SWR Heimat

Hier finden Sie Infos und Bilder zum Projektstand:
Facebook: https://bit.ly/2UI1wal
Instagram: https://bit.ly/2WdNGy6

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