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Zeitumstellung am Sonntag – eine Stunde vor – länger hell

Krise hin oder her – ab diesem Sonntag, 29. März, ticken die Uhren wieder nach Sommerzeit. Die verlorene Stunde macht laut einer Forsa-Umfrage der KKH Krankenkasse vielen zu schaffen: Demnach haben rund ein Drittel der Bundesbürger Probleme, morgens aufzustehen. Jeder Fünfte ist wegen des staatlich verordneten Drehs an der Uhr tagsüber gereizt oder müde, und rund jeder Siebte schläft abends schlechter ein. So wundert es auch nicht, dass die große Mehrheit der Befragten einen Vorteil darin sieht, wenn die Zeitumstellung innerhalb der nächsten Jahre abgeschafft wird. 70 Prozent der Menschen im Osten, die deshalb mit Schlafproblemen kämpfen, erwarten dann einen positiven Effekt für die Gesundheit. Im Westen sind es sogar 77 Prozent. Jeder Vierte in den neuen Bundesländern glaubt hingegen, dass sich dadurch nichts ändern wird. In den alten Bundesländern denkt dies wiederum nur jeder Sechste.
Vor allem Frauen dürften das Aus für die Zeitumstellung herbeisehnen, denn sie hadern der Umfrage zufolge ganz besonders mit dem Dreh an der Uhr: Zwei Drittel von ihnen können deshalb entweder abends schlechter einschlafen, nachts schlechter durchschlafen oder haben Probleme beim morgendlichen Aufstehen. (mehr …)

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Corona: Mainz erhält 5,5 Millionen Euro Landesmittel

Zur Bekämpfung von Corona-Folgen bekommt Mainz rund 5,5 Millionen Euro. Die Landesregierung hat angekündigt, das Geld den Kommunen rasch zur Verfügung zu stellen. Die Mittel werden über einen Nachtragshaushalt bereitgestellt, über den die Abgeordneten des Landtags Rheinland-Pfalz an diesem Freitag abstimmen. Das Geld soll anschließend über das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung ausgezahlt werden. Landtags-Abgeordneter Johannes Klomann: „Die Landesregierung hat einen enormen Rettungsschirm angekündigt. Es werden die Strukturen der Gesundheitsversorgung gestärkt, Kommunen unterstützt sowie Selbstständigen und Unternehmen geholfen. Neben Bundeshilfen gibt es für Unternehmen Landesgeld: So können Unternehmen von elf bis 30 Beschäftigten etwa bis zu 30.000 Euro Sofortdarlehen des Landes erhalten zuzüglich eines Landes-Zuschusses. Damit füllt da Land eine Lücke, die der Bund offen gelassen hat.“ Zudem soll der für Unternehmen vorgesehene Bürgschaftsrahmen des Landes von 800 Millionen auf 3 Milliarden Euro massiv erweitert und die Bürgschaftsquote auf 90 Prozent der Kreditsumme erhöht werden.

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Kirchen mit Kerzen und Geläut in Zeiten der Kontaktsperre

In Zeiten der Kontaktsperre setzen die Kirchen ein hörbares Zeichen der christlichen Gemeinschaft, des Trosts und der Ermutigung. Sie empfehlen ein gemeinsames Gebet und machen auch ein Geläut für maximal fünf Minuten, täglich um 19.30 Uhr. Alle sind eingeladen für sich und ihre Mitmenschen in dieser Zeit auch eine Kerze ins Fenster zu stellen.

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Gonsenheim: Streit zwischen zwei Nachbarn eskaliert

Lagerkoller mal anders: Ein Streit zwischen einem 39-Jährigen und einem in der Wohnung über ihm wohnenden 23-Jährigen endete am Sonntagmorgen in einer handfesten Auseinandersetzung. Die beiden Bewohner des Mehrparteienhauses geraten im Vorfeld in eine Diskussion über die Nachtruhe. Der 39-Jährige, wirft dem 23-Jährigen vor, dass dieser in seiner Wohnung zu laut sei. Als der 23-Jährige gegen 3 Uhr mit zwei Bekannten runtergeht, um vor dem Haus eine zu rauchen, kommt der 39-Jährige dazu. Nach einem Streitgespräch kommt es zu einer Schlägerei, wobei beide leicht verletzt werden und dem jeweils anderen die Schuld an der Auseinandersetzung geben. Die Polizei hat nun Ermittlungen wegen „wechselseitiger“ Körperverletzung aufgenommen.

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Land RLP Hilfen für Kultur(schaffende)

Seit Mitte März ist der gesamte Kulturbetrieb zum Erliegen gekommen. Nun hilft das Land mit Geld und Ansprechpartnern. Es betrifft Kultureinrichtungen wie Theater, Orchester, Museen, Bibliotheken, Archive, Musikschulen und viele Projekte. Aber auch die Arbeit von Agenturen, Grafikern, Technikfirmen und vielen freischaffenden Künstlern.
Als Hilfe erläßt das Land RLP ein 50 Milliarden Euro-Hilfspaket für Solo-Selbständige und Kleinstunternehmen. Zweitens laufen die Förderungen des Landes unverändert weiter. Drittes gibt es nun zwei Ansprechpartner für die Kulturszene:
Die beiden Kulturberater sind wie folgt erreichbar:
Dr. Björn Rodday Tel.: 02621/62 31 5-10 Mail: info@kulturbuero-rlp.de
Roderick Haas Tel: 0176/23 26 34 83 Mail: roderick.haas@kulturwestpfalz.de (mehr …)

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Wohnbau Mainz bietet Mietern Schutzregelungen

Während Corona bietet die Wohnbau allen Wohnungs- und Gewerbemietern die Stundung der Miete an. Diese Regelung gilt so lange, bis sich die Situation im Einzelfall geklärt hat. Voraussetzung für die Inanspruchnahme dieser Schutzregelung ist ein formloser Antrag an das Unternehmen, in dem die Gründe für den Einkommensausfall dargelegt werden. Der Antrag kann postalisch oder per Mail an info@wohnbau-mainz.de eingereicht werden.
Im Vorgriff auf eine mögliche Gesetzesregelung wird die Wohnbau bei Mietschulden zudem keine neuen Kündigungsverfahren und Räumungen durchführen. (mehr …)

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Covid-19-Erkrankungen in der vergangenen Woche deutschlandweit gesunken

Die Rate der durch das Coronavirus verursachten Covid-19-Erkrankungen in Deutschland ist vom Montag bis zum Freitag der vergangenen Woche von zuvor durchschnittlich 27 Prozent auf 21 Prozent pro Tag gesunken. Außerdem besteht die Hoffnung, dass die Rate durch die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen in dieser Woche weiter abnimmt. Zu diesen Ergebnissen sind Wirtschaftswissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Universität Regensburg gekommen, indem sie eine statistische Methode, die üblicherweise in der Arbeitsmarktforschung benutzt wird, auf die vom Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Zahlen zu Covid-19 angewendet hatten. (mehr …)

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Mainzer Seebrückenbündnis fordert Aufnahme von Flüchtlingen

Auch wenn das Thema Coronapandemie zurzeit alles überschattet bittet das Mainzer Seebrückenbündnis in einem Offenen Brief an die Landesregierung, den Landtagspräsidenten und an Landtagsabgeordnete die humanitäre Katastrophe in Griechenland nicht zu vergessen. Das Bündnis fordert insbesondere umgehend, bedingungslos und umfangreich Kinder und schutzbedürftige Personen aus den griechischen Lagern aufzunehmen. Das Bündnis schreibt weiter:  „Nur die Auflösung der Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln und eine menschenwürdige Unterbringung in Verbindung mit einem gerechten Asylverfahren kann das Elend der Flüchtlinge beenden.“. (mehr …)

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Nächste (öffentliche) Stadtratssitzung am Mittwoch 25. März

Spannend wird es wieder auf der nächsten Sitzung des Mainzer Stadtrates. Alle an der Stadtpolitik interessierten Bürger können die Tagesordnung und Dokumente der nächsten Sitzung im Internet unter www.mainz.de/ratsinformation abrufen und die Sitzung ab 15 Uhr besuchen. Sie findet abgespeckt in der Steinhalle des Landesmuseums statt. So werden nur 32 der 60 Stadtratsmitglieder anwesend sein, damit der Sicherheitsabstand gewährleistet ist. Die fünf Dezernenten sind dabei, fast alle Amtsleiter aber fehlen.
Bürgermeister Günter Beck (Grüne) übergibt als Stellvertreter OB Ebling die Ernennungsurkunde für seine zweite Amtszeit. Danach werden einige Dinge besprochen, u.a. E-Roller, die Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Mainz, die letzte Fastnachtsmesse, die Boulebahn im Volkspark, Luftreinhaltemaßnahmen und Dieselfahrverbote auf der Rheinachse, Kapazitäten zur Aufnahme flüchtender Menschen, Schließung von Spielhallen sowie eine mögliche Landesgartenschau 2026 in Mainz. Auf das Stellen eigener Anträge verzichten die Ratsfraktionen dieses Mal. Nachfragen werden schriftlich beantwortet. Es wird also eine kurze Sitzung. Der nächste reguläre Stadtrat tagt voraussichtlich am 3. Juni.

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Bund und Länder beschließen für mindestens zwei Wochen erweiterte Corona-Maßnahmen

Heute beschlossen Bund und Länder für mindestens zwei Wochen neue Maßnahmen gegen Corona. Eine Ausgangssperre ist dabei nach Expertensicht (noch) nicht notwendig. Dennoch sollen Kontakte auf ein Minimum reduziert werden. Das heißt: Mindestabstand 1,5 Meter. Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist mit Angehörigen erlaubt, nur mit nicht im Haushalt lebenden Personen auf gesamt 2 Personen zu begrenzen. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben weiter möglich. Gastronomie nur noch Lieferung und Abholung für den Verzehr zu Hause. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich. (mehr …)

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Mainz: Menschen geben kaum Anlass für polizeiliche Maßnahmen

„Grundsätzlich zufrieden“, ist die Antwort aus allen Bereichen des Polizeipräsidiums Mainz, wenn nach der Einhaltung der am Freitag verkündeten verschärften Regelungen gefragt wird. Die Polizei überwachte auch diese konsequent und konnte bereits ab Samstagmorgen eine Verhaltensänderung bei vielen Menschen erkennen.
Die Polizei appelliert jedoch grundsätzlich an alle Menschen die gerade jetzt auf engem Raum viel Zeit miteinander verbringen: „Verschaffen Sie sich Freiräume, jeder für sich, wechseln Sie sich in der Kinderbetreuung ab, gehen sie auch einmal alleine vor die Tür. Frische Luft hilft auch dabei Stress abzubauen und einen Lagerkoller zu vermeiden. Achten sie dabei auf Abstand zu ihren Mitmenschen!“ (mehr …)