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Ausstellung: Stadtdruckerin Franca Bartholomäi ab 2. November im Gutenberg-Museum

Gesichtslose Wesen, die im Sessel hockend vor sich hin starren, vermeintlich menschliche Gestalten, auf deren Haut Sterne prangen oder aus deren Köpfen stattliche Hörner  erwachsen. Holzschnitte, zu surreal für eine schnelle Deutung:
Mit „Von Tieren, die träumen“ startet am 2. November eine Sonderausstellung der amtierenden Stadtdruckerin Franca Bartholomäi im Gutenberg-Museum.Es sei „Liebe auf den ersten Schnitt“ gewesen, erklärt die Künstlerin. Schon während ihres Grafik-Studiums in Halle spezialisierte sie sich auf den Holzschnitt-Druck in seiner ursprünglichsten Form: schwarze Farbe auf weißem Grund.  „Ich mag das Material Holz. Es setzt mir einen gewissen Widerstand entgegen und zwingt mich zu Langsamkeit.“

Mit dieser Technik schafft Bartholomäi mit höchster Präzision exakt umrissene Formen, die in verschachtelte Räume umgesetzt werden. Die Bilder von rätselhaften Zwitterfiguren zusammen mit Gegenständen im Mittel- oder Hintergrund erscheinen als magische Visionen. Beim Betrachter rufen sie Erinnerungen an mythologische Geschichten, Märchen oder Träume wach.

Die Vernissage am Donnerstag, 2. November um 19 Uhr, im Gutenberg-Museum wird musikalisch umrahmt von Andreas Kubitzki am Marimbaphon und Bachor & Friends an Saxophon und Klavier. Es sprechen Kulturdezernentin Marianne Grosse und Museumsdirektorin Dr. Annette Ludwig. Die Ausstellung ist zu sehen bis 4. Februar 2018.

 

 

Ansprechpartner:

 

Dr. Annette Ludwig, Direktorin, Tel. 06131 / 12 26 40, E-Mail:

gutenberg-museum@stadt.mainz.de

 

Brigitte Specht , Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 06131 / 12 38 15, E-Mail:

brigitte.specht@stadt.mainz.de

 

 

Mainz, den 27.10.2017
Dr. Annette Ludwig

Direktorin

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