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Ausstellung im Botanischen Garten „Irgendwo hier muss es sein“ ab 8. Juli

Zehn Künstler aus der Bildhauereiklasse von Prof. Martin Schwenk der Kunsthochschule Mainz präsentieren in der Ausstellung „Irgendwo hier muss es sein“ ihre ortsspezifischen Arbeiten, die mit der vielfältigen Flora und Fauna des botanischen Gartens der Uni Mainz in Wechselwirkung treten.

Botanischer Garten Uni Mainz
Eröffnung am 8. Juli um 14 Uhr (im Eingangsbereich). Die Künstler werden anwesend sein.
Ende: 12. September
Eröffnungsrede von Herrn Dr. Joachim W. Kadereit (Direktor des botanischen Gartens Mainz)
Teilnehmende Künstler: Forooza Karimi, Miso Kim, Vanessa Kintop, Martina Lang, Heiner Lekszas, Kevin Michalski, Saskia Neumann, Julia Seifried und Philipp Nessler, Leonard Schlöder

Den Empfang bereitet Saskia Neumann mit ihrem Gemälde „Vielleicht ist es doch nicht hier“, das – wie der humorvolle Titel schon verrät – in Reaktion auf den Ausstellungstitel entstanden ist. Versteckt unter einer Eibe in der Nähe der Sumpfzypressen ist Heiner Lekszas‘ Textarbeit zu entdecken. Sie lädt dazu ein, einen Moment zu verweilen, um seine Worte auf sich wirken zu lassen. Auf einer kleinen Lichtung präsentiert sich den Beobachtern Miso Kims „I feel like I should eat more Veggies“ als ein von Pflanzen umrankter weißer Tisch, der sich geschickt in den Garten einfügt. Vanessa Kintop nutzt Abformungen von Baumrinde, die sie in ihrer Installation reflektierend einem Baum gegenüberstellt. Forooza Karimi hingegen rückt mit ihrer Installation eine eher schattige Stelle unter Bäumen in den Fokus und integriert ihre Malerei somit in das Naturbild. Julia Seifried und Philipp Nessler arbeiten mit „Living Sculptures“, die zu unangekündigten Zeitpunkten an der Bushaltestelle vor dem botanischen Garten von Performer:innen inszeniert werden.

Für Interessierte finden sich weitere Informationen zur Performance an der Sitzbank der Haltestelle. Im Bereich des Voralpenwalds ist Leonard Schlöders Skulptur Opferstein aufgebaut, die sich im Laufe der Ausstellungsdauer mit der Witterung verändert. Kevin Michalski lässt die Besucher:innen mit der präsentierten Textarbeit, die auf einer Sitzbank hinterlegt ist, an seinen Erzählungen teilhaben. Den Abschluss des Rundgangs bildet Martina Lang mit einer interaktiven Arbeit, die aus monumentalen beschriebenen Klebezetteln besteht.

https://www.klasseschwenk.de/

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