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20 Damen stricken die Strickmützchen für Neugeborene

In der unimedizin kamen im vergangenen Jahr 2.168 Kinder zur Welt – ein neuer Rekord. Auch beim KKM sieht es ähnlich rekorverdächtig aus. Damit die leicht frierenden Neugeborenen einen wärmenden Schutz für ihren Kopf haben, sind seit drei Jahren rund zwanzig Damen am Werk. Sie stricken Mützchen für die neuen Erdbewohner.

Als Dank veranstaltet die Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauengesundheit am Donnerstag, 28. März, um 15 Uhr in der Frauenklinik (Gebäude 102, Kursraum 1.OG, Zimmer 1.102, Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz) einen Empfang mit Kaffee und Kuchen.
„Für die Eltern wie auch für die Hebammen und Beschäftigten der Universitätsmedizin Mainz ist jede Geburt ein einzigartiges, besonderes Erlebnis. Als universitäres Perinatalzentrum Level I der höchsten Kompetenzstufe bieten wir in enger Kooperation mit der Kinderklinik sowohl die Möglichkeit einer optimalen persönlichen Zuwendung als auch einer maximalen interdisziplinären Behandlung bei Risikogeburten oder Komplikationen“, erläutert die Direktorin der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauengesundheit Univ.-Prof. Dr. Annette Hasenburg.

„Dazu gehört für uns auch eine familiäre, das Gefühl von Geborgenheit vermittelnde Atmosphäre. Deswegen freut es uns sehr, dass wir dank der fleißig strickenden Damen unsere Neugeborenen mit einem besonders kuscheligen Wärmeschutz, den Strickmützchen, beschenken können. In den Mützchen steckt viel Zeit und Liebe. Für diese wertvolle und wichtige Form der Zuwendung möchten wir uns nun mit einem kleinen Empfang bei den Spenderinnen bedanken.“

Rund 20 Damen stricken seit drei Jahren wärmende Mützchen für die Neugeborenen der Universitätsmedizin Mainz. Die Mützen sollen die Kleinsten vor dem Auskühlen bewahren und vor Kälte schützen. Das ist notwendig, weil der Kopf eines neugeborenen Kindes im Vergleich zum restlichen Körper eine sehr große Fläche hat und deshalb auch recht schnell auskühlt. Zudem können die Neugeborenenmützchen als Schutz vor Sonnenstrahlen, Hitze oder auch Luftzug dienen.

Bildquelle: Peter Pulkowski, Universitätsmedizin Mainz

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