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Zu hohe Kosten: AStA-Sommerfest abgesagt

Leider kein verspäteter Aprilscherz. Das traditionsreiche AStA Sommerfest fällt in diesem Jahr flach. Das gab der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) über Facebook bekannt. Maßgeblich für die Absage seien die hohen Kosten, die die Sommerfeste in den vergangenen Jahren verursacht haben. Der AStA hielt daher eine Überarbeitung des Konzepts für dringend notwendig. Auf zwei Ausschreibungen für die Organisation seien aber keine Bewerbungen erfolgt. Auch das Studierendenwerk hat eine Kooperation abgelehnt. 

Erschwerend hinzu kam, dass die Universität den AStA in Zukunft an den Kosten für Sachbeschädigungen auf dem Campus beteiligen will. Allein im letzten Jahr entstand während des Sommerfestes durch Schmierereien und Vandalismus ein Schaden in fünfstelliger Höhe. Auch die Arbeiten zur Umgestaltung des Campus-Vorplatzes und am Forum trugen zur Absage bei. „Die bauliche Situation im Forum hat Sicherheitsbedenken aufgeworfen und hätte ein völlig überarbeitetes Sicherheitskonzept bedeutet“, schreibt der AStA. Die Erstellung eines Sicherheitskonzeptes hätte den AStA vor drei Jahren fast 5.000 Euro gekostet. Dieses Jahr wäre es deutlich teurer geworden. Ob das AStA Sommerfest 2018 wieder stattfindet, ist noch offen.  

Foto: hbz/Judith Wallerius

 

 

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