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Stadt schafft drei neue Wohnquartiere für 400-500 Personen

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Rund 130 neue Wohneinheiten in Einzel-, Doppel- und Reihenhäusern sowie 73 Wohnungen für ältere Menschen entstehen in Ebersheim, Bretzenheim und Finthen.

Durch die Aufgabe der alten Druckerei in Mainz-Ebersheim (E69) ergibt sich damit die Möglichkeit, am südlichen Ortsrand von Ebersheim neue Wohnbauflächen zu schaffen. Mit dem Satzungsbeschluss kann nun zügig mit der Bebauung des Gebietes begonnen werden. Baudezernentin Marianne Grosse: „Über die im E 69 angebotenen Wohnformen bin ich sehr froh. Damit reagieren wir auf die individuell nachgefragten Wohnbedürfnisse und schaffen Wohnraum insbesondere für junge Familien und ältere Menschen.“ Im nördlichen und dem Ortskern am nächsten gelegenen Teilbereich des Plangebiets ist die Realisierung von altengerechten Wohnungen geplant. Im zentralen und südlichen Plangebiet soll eine Mischung aus Einzel- und Doppelhäusern in ein- und zweigeschossiger Bauweise realisiert werden. Im Gebiet des E 69 werden 54 Wohneinheiten in Einzel- und Doppelhäusern  und 73 Wohnungen überwiegend für ältere Menschen und Menschen mit besonderem Wohnbedarf entstehen.

Außerdem fasste der Stadtrat jeweils den Aufstellungsbeschluss für zwei weitere kleinere Wohnquartiere:

In Bretzenheim ist auf dem Gelände der Tennishalle in der Albert-Stohr-Straße die Errichtung einer Reihenhausanlage geplant. Insgesamt sollen dort circa 27 Reihenhäuser mit je einer Wohneinheit im kostengünstigen Wohnungsbau entstehen. Nachdem der Stadtrat mit dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Wohnquartier Albert-Stohr-Straße (B166)“ die Grundsatzentscheidung für das Projekt getroffen hat, werden im Rahmen des Bauleitplanverfahrens nun die einzelnen Themen und Fragestellung abgearbeitet, die auch bereits vom Ortsbeirat Bretzenheim formuliert wurden. Besonderer Schwerpunkt wird dabei auf dem Erschließungskonzept und den wegen des Heranrückens an die benachbarte Bezirksportanlage erforderlichen Schallschutzmaßnahmen liegen.
Sobald die Planinhalte erarbeitet sind, findet im Rahmen des Bauleitplanverfahrens eine umfassende Bürgerbeteiligung in Form einer öffentlichen Veranstaltung in Bretzenheim statt.

Grosse begrüßt ausdrücklich auch die in Finthen geplante Entwicklung. Hier sollen am „Elmer Berg“ die bisherigen Gartenflächen am Siedlungsrand einer Wohnnutzung zugeführt werden. Geplant ist hier eine Mischung aus Einzelhäusern, Doppelhäusern und Hausgruppen. Insgesamt werden am Elmer Berg 48 Wohneinheiten entstehen. Eine Vereinbarung zur Mitwirkung an der partnerschaftlichen Baulandbereitstellung wurde durch den Vorhabenträger bereits unterzeichnet, womit sich der Vorhabenträger verpflichtet, einen Infrastrukturbeitrag zu den mit dem Gebiet zusammenhängenden Kosten zu leisten. „Die frühzeitige Bürgerbeteiligung in Form einer Veranstaltung vor Ort in Finthen wird in den nächsten Wochen stattfinden“, so Grosse.

Baudezernentin Marianne Grosse zeigt sich sehr zufrieden mit dieser Entwicklung: „Neben den Großprojekten Heiligkreuz-Areal und Wohnquartier ehemalige Peter-Jordan-Schule, in denen der in unserer Stadt dringend nachgefragte Wohnraum vorwiegend im Geschosswohnungsbau geschaffen wird, bedienen die drei neuen Projekte die Nachfrage nach Einzel- und Doppelhäusern im Stadtgebiet. Diese Beispiele zeigen außerdem, dass auch mit kleineren Wohnquartieren um die 50 Wohneinheiten ein wichtiger Beitrag zum Erreichen unseres Ziels geleistet wird, bis 2020 6.500 neue Wohnungen in Mainz zu schaffen. Besonders freut mich auch, dass es uns mit den neuen Wohnquartieren gelingt, eine ausgewogene Mischung aus kostengünstigem Miet-, aber auch Eigentumswohnungsbau sowie höherpreisigem Wohnungsbau anbieten zu können.“