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Stadt Mainz bekennt sich zu foodsharing

Mainz engagiert sich gegen Lebensmittelverschwendung. OB Ebling unterzeichnete jetzt eine Resolution von foodsharing Mainz als Symbol der Partnerschaft zwischen foodsharing und der Stadt: „Wir wollen damit aktiv zur Steigerung der Wertschätzung unserer Nahrungsmittel beitragen“, so Ebling. „Die Stadt unterstützt den Kampf gegen Lebensmittelverschwendung und dankt den Aktivisten, die sich bei foodsharing Mainz engagieren“.
www.foodsharing-mainz.de
Facebook: @foodsharingmainz – Instagram: foodsharing Mainz
www.mainz.de/leben-und-arbeit/buerger-aktiv/lebensmittel-retten-in-mainz.php#c15
www.mainz.de/agenda2030
politik-mainz@foodsharing. network


Mit der Unterzeichnung der Resolution beabsichtigt die Stadt die Initiative foodsharing in ihrer Arbeit zu unterstützen. Dabei geht es einerseits um Austausch und Kooperation und zum anderen um Öffentlichkeitsarbeit, Informationen der Bürger und die Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen, um die Mainzer für das Thema zu sensibilisieren.
„Im Fokus unserer zukünftigen Bemühungen stehen auch Kitas und Schulen, Mensen und Kantinen sowie die Wochenmärkte“, sagt Dr. Sabine Gresch vom städtischen Agenda-Büro, welche die foodsharing Resolution mit den Lebensmittelrettern auf den Weg brachte.

Warum engagiert sich die Stadt Mainz gegen Lebensmittelverschwendung?
Grundlage des Handelns ist es, natürliche Ressourcen zu schützen und Nachhaltigkeit in vielen Formen zu fördern. Mainz orientiert sich an den globalen Zielen für eine nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen, in denen sich alle Mitgliedstaaten verpflichten, bis 2030 den Welthunger zu beenden und Lebensmittelverluste zu halbieren. Unter dem Motto „Global denken – lokal handeln“ gewinnt die Agenda 2030 in Mainz einen immer größeren Stellenwert.

Sowohl foodsharing als auch den Vertreter der Stadt ist bewusst, dass diese Ziele nur erreicht werden können, wenn auf kommunaler Ebene die Nachfrage nach biologischen und regionalen Produkten gesteigert wird. Das aktuelle Ernährungssystem verschwendet Ressourcen und ist klimaschädlich. Deshalb setzt sich die Stadt gemeinsam mit foodsharing Mainz für einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln ein. „Es ist notwendig, das System umzustellen. Die Resolution ist für uns alle ein Schritt in die richtige Richtung, diese Veränderungen in Mainz anzustoßen und voranzubringen“, sagt Dr. Annabelle Dold, die selbst Foodsaverin ist und an der Resolution mitgewirkt hat.

Ehrenamtliches Engagement bei foodsharing Mainz
Mit der Unterzeichnung der Resolution ist die Stadt die nunmehr zwölfte foodsharing-Stadt. Sie folgt dabei Städten wie Jena, Stuttgart, Graz und Eupen. Die Initiative foodsharing rettet in vielen Teilen Europas Lebensmittel und stellt sie kostenfrei allen Menschen – unabhängig vom sozialen Status – zur Verfügung. Basierend auf ehrenamtlichem Engagement wird mit Einzelhandel, Märkten und Restaurants kooperiert, um die Entsorgung von noch genießbaren Lebensmitteln zu vermeiden.

Für foodsharing Mainz engagieren sich über 1.700 Foodsaver mit fünf für die Koordination zuständigen Botschaftern. Gerettet wird in über 100 Kooperationen mit Supermärkten, Restaurants, Märkten und vielen weiteren Beteiligten. Es finden zahlreiche Aktionen statt, die foodsharing Mainz organisiert und mitgestaltet. Darüber hinaus stehen in vielen Stadtteilen sogenannte Fairteiler, über welche ein Teil der geretteten Lebensmittel allen Menschen in Mainz zur Verfügung gestellt wird.

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