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„Sockelalarm“: Skulpturenprojekt vom 15. Juli bis zum 2. Oktober auf dem Jockel-Fuchs-Platz

jockelfuchs

 

Studierende der Kunsthochschule zeigen ihre Installation „office jungle“ auf dem Jockel-Fuchs-Platz. Der „office jungle“ ist die erste Arbeit in der Projektreihe „Sockelalarm“, mit der das Kulturamt der Landeshauptstadt und die Klasse für Bildhauerei von Prof. Sabine Groß an der Kunsthochschule gemeinsam dem leeren Sockel von Hans Arps „Schlüssel des Stundenschlägers“ eine neue Bestimmung geben.

„Die Sockelfrage muss geklärt werden!“ – jene Frage, die schon Generationen von Bildhauern beschäftigte, hat in den vergangenen drei Jahren auch Mainz erreicht. 2011 ging Hans Arps „Schlüssel des Stundenschlägers“ als Leihgabe an das Arp-Museum Bahnhof Rolandseck, wo er ein temporäres Heim gefunden hat, bis die kommende Rathaussanierung abgeschlossen ist. Zurück blieb ein leerer Sockel.

Die Projektreihe „Sockelalarm“ präsentiert ab Juli 2014 in regelmäßigem Turnus eine eigens für diesen Sockel konzipierte Skulptur. Den Startschuss zum Sockelalarm geben Selina Ruffing und Marcel Weber, Studierende der Kunsthochschule, mit ihrer Installation „office jungle“: In der scheinbaren Kargheit und Beton-Tristesse des Jockel-Fuchs-Platzes sehnt sich der Betrachter schnell nach Natur. Der gleiche Wunsch findet sich in Büroräumen auf der ganzen Welt wieder – in denen er durch das Aufstellen von Pflanzen verschiedenster Art und Form seinen wohl markantesten Ausdruck findet. Als kunstgeschichtlichen Kommentar zu Hans Arps biomorpher Formensprache sind die Pflanzen des „office jungle“ nicht nur Ausgangspunkt, sondern in Gestalt der aus den Büros des Mainzer Rathauses entliehenen Grünpflanzen gleichzeitig Material für eine große, sich während der Ausstellungszeit verändernden Skulptur. Der Sockel wird zur Plattform für eine sehr spezielle Pflanzenschau.