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Schuldezernent zur Diskussion um eine vierte Integrierte Gesamtschule


„Ich stehe der Einrichtung einer vierten Integrierten Gesamtschule in Mainz offen gegenüber“, sagt Schuldezernent Kurt Merkator zum weiteren Ausbau integrativer Bildungsangebote in Mainz. „Gerade die jüngsten Zahlen zeigen wieder, dass der Bedarf nach der Integrierten Gesamtschule ungebremst ist und bei den Eltern ein starker Wille besteht, ihre Kinder in einer IGS beschulen zu lassen und auf diesem Wege die Entscheidung im Hinblick auf die berufliche Orientierung länger offen zu halten.“

In der letzten Woche hatten die Mainzer Gesamtschulen rund 330 Kinder, die dort eine Aufnahme beantragt hatten, ablehnen müssen. „Dieser Elternwille kann und darf nicht ignoriert werden“, so Kurt Merkator. „Es muss festgestellt werden, dass für die Mainzer Schülerinnen und Schüler ein zahlenmäßig ausreichendes Angeboten an weiterführenden Schulen besteht.“

Die Diskussion über die Einrichtung einer weiteren IGS müsse jedoch auf seriöser Grundlage geführt werden, betont Merkator. „Die Einrichtung einer weiteren IGS in Mainz wird nicht nur Geld Kosten, sondern auch starke Auswirkungen auf die bestehenden weiterführenden Schulen haben.“
Das Schuldezernat wird den Schulträgerausschuss und den Stadtrat um eine Entscheidung bitten, sich per Beschluss grundsätzlich zu einer vierten Integrierten Gesamtschule zu bekennen und einer Beauftragung eines schulentwicklungsplanerischen Gutachtens für eine vierte IGS in Mainz zuzustimmen, welches u.a. folgende Punkte klären soll:

– geeigneter Standort,
– Kosten,
– Auswirkungen auf die bestehenden weiterführenden Schulen in Mainz vor dem Hintergrund der zukünftigen Entwicklung der Schülerzahlen,
– mögliche Umwandlung einer bestehenden Schule in eine IGS,
– Auswirkungen auf die innere Struktur der Gesamtschulen,
– mögliche Kooperation mit dem Landkreis Mainz-Bingen.