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Schuldezernent Dr. Eckart Lensch zur digitalen Ausstattung der Schulen

Als Träger von mehr als 40 Schulen im Stadtgebiet bringt die Landeshauptstadt Mainz derzeit mit finanziellen Mitteln aus mehreren Förderprogrammen die Digitalisierung der Infrastruktur und der Ausstattung der Schulen weiter voran. So konnten in den vergangenen Monaten weitere Schulen an das Breitbandnetz angeschlossen und zahlreiche iPads und Laptops verteilt werden.
Der Mainzer Schuldezernent Dr. Eckart Lensch informierte über den aktuellen Stand der digitalen Ausstattung der Mainzer Schulen und die nächsten Ziele aus Sicht des Schulträgers:

– Schülerinnen und Schüler werden bedarfsorientiert mit mobilen Endgeräten ausgestattet, vorrangig mit iPads. Besonders im Fokus stehen dabei Schülerinnen und Schüler aus finanziell schlechter gestellten Familien. Bislang konnten mit Hilfe mehrerer Förderprogramme bereits rund 4.000 mobile Endgeräte bestellt und 1.919 Geräte ausgeliefert werden. Die Medienbildung Mainz wartet derzeit auf weitere Lieferungen mobiler Endgeräte. Die Stadt Mainz steht mit dem Lieferanten im engen Kontakt. Ziel ist es, bis zum Beginn des neuen Schuljahres ca. 6.900 mobile Endgeräte an die Schulen geliefert zu haben.
– Der Großteil der staatlichen Schulen in Mainz konnte bereits an das Breitbandnetz angeschlossen werden, zehn Schulen stehen noch aus.

Ziel ist die Anbindung der staatlichen Schulen ans schnelle Internet bis zum Beginn des neuen Schuljahres 2021/22.

– Bei der Ausstattung der Schulen mit W-LAN arbeitet die Stadt Mainz mit externen Dienstleistern zusammen. Die Bestandsaufnahme ist abgeschlossen. Stand jetzt wurden bereits Aufträge für rund 1 Million Euro vergeben. Ziel ist flächendeckendes W-LAN an den staatlichen Mainzer Schulen bis zum Schuljahr 2021/2022.

– Die zielgerichtete Versorgung der Schulen mit Präsentationsmedien wie Smartboards, Displays und Beamern sowie weiteren digitalen Arbeitsgeräten wie stationären Computern mit Geldern aus dem Förderprogramm Digitalpakt I wird weiter vorangetrieben. Grundlage sind die von den Schulen entwickelten Medienkonzepte. Stand heute wurden für ca. 1,5 Mio. Euro Präsentationsmedien und digitale Arbeitsgeräte bestellt und zum Teil geliefert. Bis Ende März sollen die Schulen mit den in ihren Medienkonzepten angemeldeten rund 500 mobilen und fest verbauten Präsentationsmedien und digitalen Arbeitsgeräten versorgt sein.

Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch: „Die Corona-Pandemie stellt die Schulen, die Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern, aber auch uns als Schulträger vor Herausforderungen. Wir arbeiten mit vereinten Kräften daran, unsere Schulen so schnell wie möglich mit digitaler Technik auszustatten. Und ich bin davon überzeugt, dass wir mit den Investitionen in die digitale Infrastruktur und Ausstattung der Schulen die Bedingungen für alle, die in den Schulen lernen und arbeiten, auch über die Corona-Pandemie hinaus verbessern können.“

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