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Meenzer Science-Schoppe am 10. März: Leistung 5.0

Feierabend und noch wissensdurstig? Für diesen Fall bietet die MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ in Kooperation mit der Landeshauptstadt Mainz seit einigen Jahren den Meenzer Science-Schoppe an. Eigentlich in Weinstuben und Bars beheimatet, ging das Format pandemiebedingt im letzten Herbst online und wird auch im Frühjahr so fortgeführt. Die einzelnen Vorträge stehen nun unter dem Motto des – sehr passenden – Themenjahres 2021 „Mensch und Gesundheit“.
Die nächste Gelegenheit bietet der MEENZER SCIENCE-SCHOPPE@HOME am Mittwoch, 10. März, um 19 Uhr unter dem Titel  „Leistung 5.0: Sportler und Patienten auf einer Reise über die Grenzen ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit“.

Professor Dr. Dr. Perikles Simon,  Leiter der Abteilung Sportmedizin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, wirft einen Blick auf die schöne neue Welt der digital unterstützten, symbiotischen Körperlichkeit. Oder: Wie „Alexa“ es schafft, Bewegungswillige trocken oder lieblich in Top-Form zu bringen. Nach dem Vortrag besteht natürlich wie immer die Möglichkeit, mit dem Wissenschaftler zu diskutieren.

Und so funktioniert es:

Die Veranstaltungen finden im Format einer Webkonferenz statt und beginnen jeweils um 19.00 Uhr. Bei Anmeldung unter science@wissenschaftsallianz-mainz.de wird rechtzeitig der Zugangslink mit Hinweisen zum Ablauf zugesandt.

Die Teilnahme ist auch ohne eigene Kamera und Mikrofon möglich.

Vorschau auf weitere Termine:

Mittwoch, 21. April 2021, 19.00 Uhr

Was macht die Luft mit den Allergenen?

Allergien haben in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Eine mögliche Ursache ist der Einfluss von Luftschadstoffen auf die Allergene und den Menschen. Wie lässt sich dies erforschen? Wie liegen die Allergene in der Luft vor, wie können sie dort mit Schadstoffen wechselwirken und was machen diese dann im Körper? In ihrem Vortrag erläutert Dr. rer. nat. Kathrin Reinmuth-Selzle von der Abteilung Multiphasenchemie im Max-Planck-Institut für Chemie, Mainz, dies aus Sicht der Chemie.

Mittwoch, 12. Mai 2021, 19.00 Uhr

Gesundheit und Psychologie

Mit Prof. Dr. Thomas Kubiak, Psychologisches Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Abteilung Gesundheitspsychologie

Mittwoch, 9. Juni 2021, 19.00 Uhr

Grenzerfahrungen menschlichen Lebens zwischen Medizin und Literatur Prof. Dr. Mita Banerjee, Department of English and Linguistics, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Hintergrund Themenjahr 2021: „Mensch und Gesundheit”

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Gesundheit als einen „Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens“. Seine Erhaltung und Wiederherstellung werden von vielen Faktoren beeinflusst: Die genetische Disposition des Individuums, das Geschlecht, der soziale Status, die Einbindung in die Gesellschaft, Bildung, die Gesundheitsversorgung eines Landes, die Arbeit und deren Bedingungen u.v.m. Die Wechselwirkungen dieser Faktoren untereinander machen die Gesundheitsversorgung einer in ihren Bedürfnissen heterogenen Gesellschaft zu einer komplexen Herausforderung.

Für ein dauerhaft stabiles Gesundheitssystem sind die Entwicklung und Bereitstellung von Heil- und Behandlungsmöglichkeiten für eine möglichst breite Bevölkerung ebenso unerlässlich wie die Eigenverantwortlichkeit des Individuums. Dabei sind die anhaltende Zunahme der Weltbevölkerung, gesundheitliche Schäden durch Umweltzerstörung (Feinstaub, Lärm) und modernen „Lifestyle“ (Übergewicht, Stress), aber auch Mangel an Hygiene, Nahrung, ärztlicher Versorgung sowie – als jüngstes Beispiel – Pandemien Vorboten einer Zukunft, der sich die internationale Gesellschaft stellen muss.

Mit dem Auftauchen des Corona-Virus` Ende 2019 und seiner rasanten, weltweiten Verbreitung ist diese Zukunft schlagartig zur Gegenwart geworden. Seine Auswirkungen verdeutlichen, wie angreifbar der Mensch trotz aller medizinischen Fortschritte bleibt, und offenbaren die Fragilität von Gesundheits- und Sozialsystemen auch in wirtschaftlich hochentwickelten Ländern. Mit dem Themenjahr Mensch und Gesundheit leistet die MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ einen hochaktuellen Beitrag zum besseren Verständnis von Forschung, ihren Strukturen und Methoden.

Hintergrund „Wissen im Herzen”

Mainz trägt „Wissen im Herzen“ – und bringt es direkt in die Köpfe! Denn Mainz ist nicht nur Standort für Spitzenforschung. Ergänzend haben es sich die Wissenschaftsinstitutionen auch auf die Fahnen geschrieben, ein großes und abwechslungsreiches Programm für alle interessierten Mainzerinnen, Mainzer und Gäste anzubieten.

Unter dem Dach „Wissen im Herzen“ laden die Landeshauptstadt Mainz und die MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ zu Events ein und kreieren Fakten- und Fragen-Videos – alles rund um die Mainzer Wissenschaft. Und das jährlich wechselnd zu einem neuen Thema. 2021 dreht sich alles um „Mensch und Gesundheit“.

Die MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ

Die MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ repräsentiert seit 2008 das breite und hochwertige Forschungs- und Technologie Know-how in und um Mainz. Anfang Juni 2013 hat sich das Netzwerk aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft als gemeinnütziger Verein gegründet. Zweck ist die verstärkte Vernetzung von Hochschulen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen, die in Mainz und Umgebung angesiedelt sind. Darüber hinaus setzt sich der Verein für die Förderung von Forschung und Wissenschaft ein und trägt damit zur Stärkung des Wissenschaftsstandortes Mainz bei. Auch die nationale und internationale Sichtbarkeit von Mainz als Wirtschaftsregion soll erhöht werden. Zudem ist es auch Aufgabe des Vereins, neue Projekte und Kooperationen zwischen den Mitgliedern der Allianz anzustoßen und eine Plattform zum Austausch mit der Wissenschaft zu bieten.

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