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Mainz-Wiesbadener Ostermarsch “Für eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt” am 31. März

“Für eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt” setzt sich der Mainz-Wiesbadener Ostermarsch ein. Er findet am Karsamstag, 31. März in Wiesbaden statt. Das nächste Mal wieder in Mainz.
Beginn: 10.30 Uhr am Hauptbahnhof Wiesbaden und Ende am Mauritiusplatz.
Zum Ostermarsch laden 38 Initiativen aus dem Rhein-Main-Nahe-Raum ein.

Auf zwei Minuten vor zwölf steht 2018 die Weltuntergangsuhr, die die Gefahr eines Atomkriegs anzeigt – erstmals seit 1953. 2017 haben 122 Staaten dem UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen zugestimmt. Dieter Engel (ver.di) erklärt für den Ostermarschkreis: “Nötig ist nun die Verwirklichung des Atomwaffenverbots und die Unterzeichnung des Vertrags durch Deutschland.”

Die Welt ist aus den Fugen geraten, vielleicht sogar am Abgrund. Die Spannung zwischen NATO und Russland steigt. Die deutschen Rüstungsausgaben sollen fast verdoppelt werden. Der türkische Staat verwandelt sich in eine Diktatur. Mit deutschen Waffen führt die Türkei einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die kurdischen Autonomiegebiete. Sowohl der fürchterliche Krieg in Syrien als auch die Spannungen in Osteuropa können zu einem weltweiten Krieg eskalieren.

“Umso wichtiger ist die grundsätzliche Abkehr von der von allen Seiten betriebenen Kriegspolitik, hin zu einer Friedenspolitik unter Beachtung des Völkerrechts”, erklärt Dr. Gernot Lennert, Landesgeschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Hessen.

Zum Auftakt des Ostermarschs spricht Marion Küpker, Internationale Koordinatorin gegen Atomwaffen der DFG-VK, über die Gefahr eines Atomkriegs, die Modernisierung der in Büchel in der Eifel stationierten Atomwaffen und die Notwendigkeit eines Verbots von Atomwaffen.

Die Wiesbadener Stadtverordneten Hartmut Bohrer & Ingo von Seemen von der Stadtratsfraktion Linke&Piraten schildern die Militarisierung Wiesbadens.

Die Gefahren der Kriegführung im Cyber-Raum erläutert Thomas Gruber von der Informationsstelle Militarisierung.

Die Türkei ist das Thema der Rede von Rudi Friedrich (Connection e.V. und DFG-VK Offenbach) Er informiert über den türkischen Angriffskrieg in Nord-Syrien, aber auch über den Widerstand von Menschen in der Türkei gegen die Kriegspolitik.

Musikalisch begleitet wird der Ostermarsch von Sonja Gottlieb und Tabitha Elkins.
Hüseyin Kaya vom Verein für Freiheit und Solidarität wird den Ostermarsch wieder mit Gedichten bereichern.

Im Anschluss um 15 Uhr lädt der Ostermarschkreis zum Friedensfest im Infoladen Wiesbaden (Blücherstr. 46).

Den Aufruf zum Mainz-Wiesbadener Ostermarsch und weitere, ständig aktualisierte Informationen zum Ostermarsch finden Sie hier:
www.dfg-vk-mainz.de
www.dfg-vk-mainz.de/aktuell/ostermarsch-2018

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