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Karin Hanczewski und Tom Sommerlatte – Starbesuch zu „Im Sommer wohnt er unten“! am 28. Oktober im Residenz Kino


Laissez-faire und Sex-Appeal treffen auf lauwarmes, selbstgefälliges Spießertum: In seiner Komödie „Im Sommer wohnt er unten“ lässt Regisseur Tom Sommerlatte zwei konträre Brüder und ihre ebenso gegensätzlichen Frauen im Ferienhaus aneinandergeraten. Das Ergebnis wurde auf der diesjährigen Berlinale umjubelt – und im Residenz & Prinzess stellen Schauspielerin Karin Hanczewski und Regisseur Tom Sommerlatte den Film persönlich vor! Karten für das Event am Mittwoch, den 28.10. umd 17.30 Uhr gibt es ab sofort an der Kinokasse und online unter www.cinestar.de.

„Best of the Fest!“ jubelte der Hollywood Reporter über den Eröffnungsfilm der Kategorie Perspektive Deutscher Film bei der diesjährigen Berlinale: Die Rede ist natürlich von „Im Sommer wohnt er unten“, einer Komödie, deren Humor laut Cicero Magazin „nach Champagner schmeckt“. Am 29. Oktober startet „Im Sommer wohnt er unten“ in den deutschen Kinos – und in Mainz können sich alle Filmfans auf den Starbesuch zur Vorstellung am 28.10. freuen.

Bei den Landbergs, einer angesehenen Bankiersfamilie, hält man es mit der Tradition und mit dem Geld. Der eine Sohn, David (Godehard Giese), ist als authentisches Alphatier in die Fußstapfen des Vaters getreten, der andere, Matthias (Sebastian Fräsdorf), ist etwas aus der Art geschlagen – zumindest interessiert er sich nicht besonders für Geld und hat sich einer eher kontemplativen Lebensführung verschrieben. Die Nutzung des elterlichen Ferienhauses an der französischen Atlantikküste ist genau geregelt, nur dass David mit seiner Frau Lena (Karin Hanczewski) plötzlich eine Woche früher als geplant in die sommerliche Pastorale von Matthias, dessen Freundin Camille (Alice Pehlivanyan) und ihrem Sohn, Etienne (William Peiro), platzt. Sofort halten neue Regeln und Ansprüche Einzug. Doch was zuerst auf klare Machtverhältnisse hindeutet, stellt sich als offene Konstellation heraus, umso mehr als Matthias‘ Freundin ihren antiautoritären Impulsen freien Lauf lässt. Was ein guter oder kluger Zug ist bei diesem Gesellschaftsspiel, das stellt sich immer wieder anders dar. Am Ende ist zwar einiges zu Bruch gegangen, aber dieser Sommer entlässt alle Beteiligten als andere Menschen – ein bisschen zumindest.