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Glasfronten statt Beton-Waben: Fassade des Uni-Philosophicums wird teilweise modernisiert

Die Fassade an den Treppenhäusern des philosophischen Seminargebäudes der Johannes Gutenberg-Universität wird in den kommenden Monaten erneuert. Die ursprüngliche Fassade in einer Betonwaben-Struktur wird durch eine Pfosten-Riegel-Konstruktion mit großen Glasflächen ersetzt. Das Projekt im geschätzten Umfang von 1,3 Mio. Euro Gesamtbaukosten wird vom Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung gemanagt und soll im 4. Quartal 2018 abgeschlossen sein. Die Erneuerung der vier Treppenhaus-Fassaden ist notwendig, weil die aus den 1960er-Jahren stammende Konstruktion Risse aufweist und ihre Standsicherheit nicht mehr garantiert ist.

Im ersten Schritt wurden bereits von innen temporäre Fassaden aus Aluminium-Sandwichplatten montiert, damit die Treppenhäuser während der Erneuerung nicht offen stehen. In der letzten Märzwoche starten Abbrucharbeiten an den Außenanlagen des Gebäudes, um freie und sichere Standflächen für die Gerüste zu schaffen. Anschließend wird die Pfosten-Riegel-Konstruktion, ein wärmegedämmtes selbsttragendes Aluminium-Fassaden-System, für die großen Glasfronten eingebaut. Die Wände in den Treppenhäusern werden mit farblichen Akzenten neu in Szene gesetzt.

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