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Neue Details zur Ludwigsstraße verkündet

Vogelperspektive

Auf der Münchener Expo Real Immobilienmesse präsentierte das Bauunternehmen Gemünden / Molitor Immobilien und die Sparkasse Rhein Nähe vier neue Entwürfe zur geplanten Ludwigsstraße. Derzeit läuft die Akquise für die Geschäfte und die Gastronomie, darunter Modemarken und bekannte Kosmetiklabels. Auch Kultur ist geplant. Und mehrere Interessenten gibt es für das geplante Hotel mit 177 Zimmern und den Nahversorger im Erdgeschoss.
„Wir rechnen noch dieses Jahr mit der Baugenehmigung“, sagen Tina Badrot und Tim Gemünden in der Allgemeinen Zeitung. Allerdings nur für die Fuststraße – das heißt, Teile der Lulu und Galerie Gutleut bleiben noch bestehen bis Ende 2022. In der Zwischenzeit kommen die Archäologen und schauen sich die erste Baugrube an.

Die Lu soll sich in Zukunft in einem Dreiklang aus Handel, Gastro und Kultur präsentieren. Mit den jetzt vorgestellten Visualisierungen wird das neue städtebauliche Großprojekt, das vom Mainzer Büro Faerber Architekten entworfen wurde, konkreter erlebbar.

Pop-Up-Halle

Die Pop-Up-Halle, das Herzstück des zentralen Gebäudes werde ein sogenanntes Hangar-Tor erhalten, so Tim Gemünden in der AZ. Heißt, die Halle werde zur Lu hin mit einem etwa elf Meter hohen Tor, dessen Elemente sich seitlich wegschieben ließen, völlig offen gestaltet. Zudem erhält die Halle ein Glasdach, sodass das Flair eines freien Innenhofes entstehe. (mehr …)

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Stadtplanung: Ludwigsstraße (Video Teil 3 online)

Der Deutsche Werkbund Rheinland-Pfalz setzt sich in drei Kurzfilmen kritisch-konstruktiv mit dem geplanten Stadtumbau an der Lu, einer der zentralen Achsen der Innenstadt, auseinander. Der erste Beitrag stellt die turbulente Planungsgeschichte der Ludwigsstraße bis zum Wettbewerbsentscheid 2020 vor. Teil 2 des Films beschäftigt sich mit der absehbaren Großbaustelle, Teil 3 behandelt den Wettbewerbsentwurf im Kontext der Stadtentwicklung. (Foto: Sascha Kopp)

Hier zu allen drei Teilen: https://vimeo.com/showcase/8045943

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Linke kritisiert Planung für Ludwigsstraße

Der baupolitische Sprecher der Linksfraktion im Stadtrat, Martin Malcherek, erklärt: „Der Planungsstand zur Ludwigsstraße offenbart vor allem eins: Dass den Verantwortlichen nicht mehr einfällt als „weiter so“. Dabei ist das Areal Ludwigsstraße / Weissliliengasse nach wie vor eine blutende Wunde im Herz der Altstadt. Dass dort trotz allseitig beklagtem Sterben des Einzelhandels und damit einhergehendem Leerstand auch in vormalig begehrten Lagen nach wie vor auf das „Einkaufserlebnis“ gesetzt wird, ist anachronistisch. Im Internetzeitalter ist anderen Stadtplaner*innen längst klar, dass eine Innenstadt nicht mehr funktioniert wie 1960. In Mainz wird stattdessen ein neuer Karstadt gebaut. Autofreie Innenstadt? Von wegen – Mainz bleibt Mainz. (mehr …)

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Eröffnung von „Malkmus Holistic“ am 10. Oktober in der Ludwigsstraße

Mit Live-Musik, Kostproben, Foodtruck mit Getränkeausschank, Sekt und Überraschungen eröffnet „Malkmus Holistic“ sein erstes Ladengeschäft. Künftig wird es in der Ludwigsstraße 9 Vitamine, Mineralstoffe und Pflanzenextrakte fürs Wohlbefinden geben sowie eigens importierten Kaffee, Tee, Gewürze und vor Ort hergestelltes Nussmus: www.jakobmalkmus.de

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LUX Ausstellung Ludwigsstraße: Interaktive Stadtgeschichte ab dem 9. September

Das Projekt „LUX 4D – Interaktive Zugänge zur Stadtgeschichte“ greift ein aktuelles Mainzer Thema auf – die Neugestaltung des bisherigen Karstadt-Areals an der Ludwigsstraße. In interdisziplinärer Zusammenarbeit der Fachbereiche Technik und Gestaltung entstand ein interaktives 4D-Stadtmodell des Zustands der Ludwigsstraße vor ihrer Zerstörung im 2. Weltkrieg. Das Projekt entwickelt und erprobt dabei neue Transfer-Formate, die durch innovative Dokumentationsformen eine Vermittlung von Stadträumen ermöglichen. Gedruckte 3D-Modelle werden durch die multimediale Bespielung zum Leben erweckt und machen Wissen (be-)greifbar.

Ausstellung: 9. bis 26. September
LUX-Pavillon der Hochschule Mainz, Ludwigsstraße 2

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Nach Jahren des Wartens wird die Ludwigsstraße umgebaut

So soll sie aussehen, die neue Shopping- und Erlebniswelt Lu

Corona zum Trotz geht es weiter an der Lu(dwigsstraße). Der große Stadtumbau um Karstadt herum ist beschlossene Sache. Großinvestor Gemünden aus Ingelheim baut das Areal – laut eigenen Angaben nicht nur zum Shoppen, sondern auch zum Erleben: (mehr …)

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Verlängerung der Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse „Ludwigsstraße“ bis 30. Juni

Die Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge zur Ludwigsstraße in den Schaufenstern des Vorbaus der Deutschen Bank (Ludwigsstraße 8-10) wurde nun bis zum 30. Juni verlängert.
Ergänzend sind dort seit Mittwoch dieser Woche die von der Ausloberin bereitgestellten Modelle zu besichtigen. Auch die Veröffentlichung des Protokolls der Preisgerichtssitzung soll ab Montag kommender Woche ebenfalls in den Schaufenstern sowie online einsehbar sein.
Alle Informationen zu den Wettbewerbsarbeiten sind auf der Projektwebsite www.lu.mainz.de (Wettbewerb) eingestellt. Hier können auch der Auslobungstext sowie weitere Informationen zum Projekt eingesehen werden. www.lu-erleben.de .

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ÖDP bezweifelt die Zukunftsfähigkeit des Ludwigsstraßen-Konzepts

Der Fahrplan für die Ludwigsstraße ist abgesteckt (wir berichteten). Wirkliche Einwände gibt es bisher kaum, alle scheinen sich einig zu sein. Nur die ÖDP wagt einen kritischen Vorstoß: „Der Siegerentwurf steht fest. Da das längst festgezurrte Konzept des Investors den Wettbewerbsteilnehmern kaum Spielraum für städtebauliche Ideen und stadträumliche Verbesserungen vorsah, haben uns die Ergebnisse nicht sonderlich überrascht“, kritisiert Ingrid Pannhorst, Baupolitische Sprecherin der ÖDP. „Präsentiert wurde den Mainzerinnen und Mainzern eine banale Eventarchitektur ganz im Stil marktschreierischer Mall-Fassaden ohne jeden lokalen Bezug. Die Lieblosigkeit gipfelt in der blamablen Gestaltung der Ludwigsstraße Nr. 1, der westlichen Flanke zum Gutenbergplatz. Alles in allem haben wir jetzt die Briefmarkenlösung, vor der uns unsere Baudezernentin bewahren wollte.“ (mehr …)

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Die Architektur-Entwürfe zur Ludwigsstraße stehen jetzt fest

Lu, Ecke Weißliliengasse (Pavillons neu interpretiert)

Corona zum Trotz geht es weiter an der Lu(dwigsstraße). Ziemlich genau ein halbes Jahr später ist nun der Architektenwettbewerb beendet und Mainzer Büros haben den ersten Preis gewonnen. Bzw. gibt es zwei erste Preise: Für die Fuststraße und das Karstadt-Gebäude gewinnt der Entwurf von Faerber Architekten (Oberstadt) im Konglomerat mit Jestaedt + Partner Stadtplaner (Weisenau) sowie Bierbaum.Aichele Landschaftsarchitekten (Zahlbach). Der 1. Preis für die beste Idee, was das Gesamt-Konzept angeht, geht nach Frankfurt an Albert Speer + Partner, ein Nachfahre des bekannten Architekten aus der NS-Zeit. Die Entscheidung fiel laut Jury einstimmig – die Stadtspitze zeigt sich begeistert und erleichtert. Die Visualisierungen seien laut Investor (Tim) Gemünden „ein Kondensat aus den besten Ideen“ und sehen tatsächlich auf den ersten Blick recht vielversprechend aus. Nun dürfen Experten und Bevölkerung weiter darüber diskutieren und man auf diese weiteren Erörterungen gespannt sein. Die Grafiken sind auf der Lu im Deutsche Bank Schaufenster ab Montag zu sehen.

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BI Ludwigsstraße: Diskussion „Klima & Nachverdichtung auf der Lu“ am 3. Dezember (Haus am Dom)

Am Dienstag den 3. Dezember lädt die Bürgerinitiative Ludwigsstraße alle Bürger ins Haus am Dom (Liebfrauenplatz) zu einem Vortrag von Ingrid Pannhorst ein. Sie berichtet unter dem Thema: „Ludwigsstraße: dichter – höher – heißer?“ über aktuelle Entwicklungen in der Lu, die absehbaren Folgen des Klimawandels für die Innenstadt und  Ideen, mögliche negative Folgen zu vermeiden oder abzumildern.

Nachtrag des Investors: Das Thema Nachhaltigkeit sei integraler Bestandteil des Konzepts für die Umgestaltung an der Mainzer Ludwigsstraße. Mehr dazu auf der Projektwebseite www.lu-erleben.de

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Ludwigsstraße: Architektenwettbewerb gestartet – öffentliches Rückfragekolloquium am 15.11. im Gutleut

Die Planungen zur Umwandlung des Karstadt-Areals in ein modernes Einkaufsquartier schreiten weiter voran. Ein Architekten-Wettbewerb wurde gestartet. Teil dieses Wettbewerbs ist das sog. Rückfragekolloquium. Hier haben die teilnehmenden Architekturbüros die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Das Kolloquium findet am Freitag, den 15.11. ab 14 Uhr im 1. Obergeschoss des „Gutleut“ (Ludwigsstr. 4) statt. Interessierte Bürger sind eingeladen teilzunehmen – aus verfahrenstechnischen Gründen besteht für Gäste jedoch kein Rederecht. Danach machen sich die Architekten an die Arbeit und präsentieren bis zum Frühjahr ihre Entwürfe. Über die entscheidet dann eine Jury und es werden vermutlich die ersten drei Plätze samt Sieger im April 2020 ausgestellt. Der Auslobungstext sowie weitere Infos können online unter www.lu.mainz.de (Wettbewerb) eingesehen werden. (Foto: Harald Kaster)

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Ludwigsstraße: Stadt unterzeichnet Absichtserklärung – Deutsche Bank Umbau startet

Große Freude im Rathaus: Wirtschaftsdezernentin Matz, OB Ebling, Volkmar Hommel (Fuststraße Entwicklungs GmbH), F. Albrecht Graf von Pfeil (J. Molitor Immobilien), Baudezernentin Grosse, Volker Schick (Sparkasse Rhein-Nahe) (v.l.n.r.)

Heute unterzeichnete der Stadtvorstand den vier Monate alten „Letter of Intend“ (Absichtserklärung, hier zum Download) zum geplanten Bauvorhaben Ludwigsstraße. Dieser und andere Anträge gingen Ende September durch den Stadtrat und wurden mit 43 zu zehn Stimmen angenommen. Die Fraktion der Linken, der ÖDP sowie Andreas Behringer (SPD), Dr. Brian Huck (Grüne) und Maurice Conrad (Piraten/Volt) hatten dagegen gestimmt. (mehr …)