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DER FALL RIMBAUD – Große Rimbaud-Schau vom 7. bis 25. Februar in Mainz

 “Il faut etre absolument moderne”, man muss kompromisslos modern sein, schreibt der junge Arthur Rimbaud in seinem Gedicht „Le Bateau ivre“ (das trunkene Schiff) und bereitet der französischen Lyrik 1871 den Weg in die Moderne.
Ein ambitioniertes Ausstellungsvorhaben, die graphische Umsetzung eines der wichtigsten poetischen Werke der Moderne durch bildende Künstler, realisiert in Verbindung mit einem multilingualen Übersetzungsprojekt, ist bis zum 25. Februar im Gutenberg-Museum, zu sehen. Ein ungewöhnliches Begleitprogramm unter Beteiligung mehrerer Kulturveranstalter soll dazu das Gedicht zum Klingen bringen und die Geschichte seines Schöpfers erzählen, der nur gut 3 Jahre als jugendlicher Lyriker wirkte und schon mit 36 Jahren starb. Umso größer war und ist sein künstlerischer Einfluss. Das multimediale Programm präsentiert Filme und Filmausschnitte, Textperformances und Lesungen, Musik des 19. Jahrhunderts und aktuelle musikalische Improvisationen. Live beteiligt sind zahlreiche Musiker und Schauspieler, und in historischen Aufnahmen Stars wie Jim Jarmusch, Patti Smith, Jim Morrison, Jean Marais u.v.a. Organisiert von Günther Minas (Foto).
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So wohnt Mainz: Gelebte “Indegration” im Bleichenviertel

Die Fremdsprachen waren es, die ein indisch-deutsches Ehepaar vor über 40 Jahren zusammengeführt hat, für beide fern ihrer Heimat. Marga Buhrmann, Anglistikstudentin aus Mainz, kam durch ein Stipendium nach Ohio. Kumad Singh, der in Indien Geologie studiert hatte, entschied sich für Deutsch als Pflichtfach in der Promotion, ging aber erst einmal nach Cincinnati. (mehr …)

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Der Mainzer „Kulturentwicklungsprozess“: Kleine Brötchen oder große Visionen?

Ein durchaus riskantes Unternehmen: Die Kulturabteilung einer Stadtverwaltung ruft die örtlichen Kreativen zusammen, um deren Ideen, Bedarf, ihre Vorstellungen und Wünsche zu erfassen. Nicht im intim- formellen Schreibtischgespräch im Rathaus, sondern in offenen Foren, betreut von einer Kölner Agentur. Was kommt wohl dabei heraus? Nur die üblichen Forderungen und  Beschwerden? Oder ein selbstzufriedenes  „In Mainz ist alles super“? (mehr …)

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R(h)einspringer: Rettung aus dem Wasser

Das nächtliche Szenario kennt jeder, der am Ufer wohnt: Blaulicht auf beiden Seiten, Schnellboote mit Suchscheinwerfern, Einsatzfahrzeuge in allen Farben und darüber das Gebrumm kreisender Hubschrauber. Stichwort „Wasserrettung“, es treibt eine Person im Rhein – und das heißt: sie braucht Hilfe. Denn selbst erfahrene Schwimmer sind allzu häufig mit dem reißenden Strom, der so friedlich aussieht, überfordert. (mehr …)

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Tag der Einheit – eine alternative Rückschau

Für die einen die beste Werbung für Mainz, für die anderen die zwei nervigsten Wochen des Jahres. Mainz sorgte vor allem für den vorläufigen Höhepunkt im Wettrüsten gegen Terroristen. Mit über 7.000 Polizisten, Luftüberwachung, betonierten Absperrungen der gesamten Innenstadt (und, was kaum publiziert wurde: Umfahrungsvorschriften weit darüber hinaus) wurden selbst die Sicherheitsmaßnahmen beim Besuch von US-Präsidenten übertroffen.
Es ging dann allerdings eher um „Würstchen und Feuerwerk“, und wenn man sich die Festivitäten einschließlich der zwei bis drei Wochen Auf- und Abbau anschaute, hatte man das Gefühl, es wurde hier eine überdimensionierte Wirtschaftsförderung betrieben: für Transportunternehmen, Lieferanten von Verkehrsschildern, Zeltverleihern, Security-Agenturen, Dixievermietern, und, und, und.

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Der Neustadt-Schamane – Thomas Herbold kämpft für gute Energien

Wer die Wallaustraße, Ecke Kurfürstenstraße entlanggeht, dem fällt vielleicht ein schräger Katzensteg auf, der aus einem Fenster im Erdgeschoss auf die Straße führt. Früher hätte man Gismo darauf entlangspazieren sehen können. Heute ist der Kater mit seinen 17 Jahren nicht mehr ganz so unternehmungslustig. Auch sein Herrchen ist nicht mehr so viel unterwegs wie früher: Thomas Herbold, 55, Frührentner, alleinlebend. Erster Eindruck: Die Wohnung in diesem schlichten Nachkriegsbau ist eigentlich viel zu klein für ihn, seine Kunstobjekte, Werkzeuge und seine Sammelleidenschaft. (mehr …)

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So wohnt Mainz – Leben im Kulturquartier Alte Patrone

“So wie es ist, ist es gut“, sagt Christine Rosenthal, die nach Mainz zurückgefunden hat, nach Jahrzehnten abenteuerlicher Wanderschaft, begleitet von Kunst, Politik und Film – und natürlich von ihrem Mann Kurt. 26 Jahre lebte das Paar in Peru, davor in Hamburg und Kassel. Aufgewachsen ist sie jedoch in der Mainzer Rheinallee, in den 60er Jahren. Die Lebensgeschichte dieses ungewöhnlichen Paares zu erzählen, dafür reicht der Platz kaum aus:
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Kunstbiennale “3 x klingeln” vom 1. bis 3. September (Neustadt)

Die „kleinste Biennale der Welt“ holt Kunst in die Wohnungen. Rund 30 Künstler, Musiker, Performer, Schauspieler und Autoren sind für das Kunst-Wochenende mit ihren Werken und Aufführungen zu Gast an privaten Orten in Mainz, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind. Eröffnung am Freitag, 1. 9., 19 Uhr, in der Christuskirche. Anschließend Konzert mit “Refugees and Friends”. (mehr …)

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Maue Marke – Das Mainzer Stadtmarketing hat Verbesserungsbedarf

„Mainz ist noch nicht richtig angekommen“, hieß es aus Kreisen der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing auf ihrer Jahrestagung „Deutscher Stadtmarketingtag“ Ende April im Frankfurter Hof. Gemeint waren das Niveau und die Effektivität von vielem, was unter Stadtmarketing in Mainz verstanden, praktiziert und verkauft wird. (mehr …)

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#watch 22 (Datenschutz-Ausstellung) vom 9. Mai bis 7. Juni im Bonifaziusturm

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Ausstellung zum Thema Datenschutz über den Dächern der Stadt. Im Bonifaziusturm A im 22. Stock organisiert Günter Minas vom 9. Mai bis 7. Juni (Eröffnung: Freitag, 8. Mai, 19 Uhr) eine feine Ausstellung: 22 künstlerische Positionen zu den Themen Überwachung, Datenschutz, Vernetzung, Big Data und Privacy – Installationen, Fotografie, Netzprojekte, Videokunst, Karikaturen, Medienkunst u.v.m. 27 begleitende Events: Konzerte, Filme, Workshops, Lesungen, Vorträge, Theater, Tanz, Performance. Mehr unter www.watch22.de

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“Mainzer Stadtschreiber” Feridun Zaimoglu liest am 11. März in der Mainzer Stadtbibliothek

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Feridun Zaimoglu heißt der Mainzer Stadtschreiber 2015 . Er ist der 31. Träger des mit 12.500 Euro dotierten Literaturpreises der Landeshauptstadt Mainz, ZDF und 3sat. Der Schrifsteller wurde 1964 im anatolischen Bolu geboren und kam 1969 mit seinen Eltern nach Deutschland. In Kiel studierte er Kunst und Medizin. Dort lebt er seither als freier Schriftsteller, Drehbuchautor und Journalist.
Nun ist er  am Mittwoch, 11. März ab 18.30 Uhr zu Gast in der Stadtbibliothek (Rheinallee 3B) und liest aus seinem neusten Roman „Isabel“. (mehr …)

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12. Büchermesse am Wochenende

Am 26. und 27. November präsentiert die „Arbeitsgemeinschaft Mainzer Verlage“ wieder die zumeist etwas dröge „Mainzer Büchermesse“ im Rathaus. Das Begleitprogramm steht unter dem Motto „Mainzer Auslese – Spätlese und andere Kabinettstückchen“. Auf “Weiterlesen” geht es zum Begleitprogramm.
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