| | Kommentare deaktiviert für 3 x Klingeln – von und mit Christiane Schauder und Günter Minas (27.-29. September)

3 x Klingeln – von und mit Christiane Schauder und Günter Minas (27.-29. September)

klingeln_1Seite_web
von Anna Janina Zepter, Foto: Roman Knie

Wenn es in der Mainzer Neustadt und im Bleichenviertel an Dutzenden Wohnungen dreimal klingelt und Hunderte Mainzer durch fremde Wohnungen spazieren, dann findet nicht etwa eine Massen-Wohnungsbesichtigung statt – sondern das Kunst-Wochenende „Drei Mal Klingeln“ (27. bis 29. September). Ins Leben gerufen haben die Veranstaltung Christiane Schauder und Günter Minas – unser schönes Paar im September, dessen Leben sich um Kunst, Gesellschaft und Menschen dreht.
(mehr …)

| | Kommentieren

Der große Test: Orientalische Herrenfriseure in Mainz

Im Mainzer Stadtzentrum gibt es inzwischen mehrere türkisch-arabische Salons, die auch fest auf ihre deutsche Kundschaft bauen. Ihr Geschäftsmodell: mindestens um die Hälfte billiger als andere Salons. Das ist einigen alteingesessenen Geschäften ein Dorn im Auge. Viele dieser Shops arbeiten nicht als Meisterbetrieb, sondern mit einer Sondergenehmigung der Handwerkskammer. Daher dürfen sie auch keine Frauen, sondern nur Männer bedienen. (mehr …)

| | Kommentieren

Woche des Geschmacks vom 20. bis 29. September

So lecker Handkäs‘ und Fleischwurst zum Schoppen schmecken – unsere Partnerregion Burgund-Franche-Comté ist uns in Sachen Geschmack um einiges voraus. Die „Woche des Geschmacks“ lädt ein auf eine kulinarische Reise ins Herzen Frankreichs, zu Wurstwaren, Crémant, Wein, Käse und Senf. Es gibt einen Burgundermarkt, Vorträge zur kulinarischen Geschichte, Spezialitätenstände und vieles mehr. (mehr …)

| | Kommentieren

Klein, aber fein: Salonkultur in Mainz und Wiesbaden

Ein helles Wohnzimmer im Wiesbadener Komponistenviertel – weiße Wände, weiße Vorhänge und ein weißes Schleiflackregal. Grafik an der Wand, ein gepflegter Kamin. Unter den wenigen Büchern vor allem Reiseführer in die Metropolen der Welt. Und 25 IKEA-Klappstühle, natürlich auch weiß. Wir befinden uns in einem bürgerlichen Salon. (mehr …)

| | Kommentieren

sensor-Marktspaziergang mit der neuen Mainzer Stadtschreiberin Anna Katharina Hahn

Den Blick aus ihrem temporären Domizil im Haus zum Römischen Kaiser direkt am Markt hinunter auf das bunte Treiben genießt sie seit März. Auch hat sie den Wechsel der Jahreszeiten beobachtet und kauft gern ein. Heute sind es Rosen, Erdbeeren und Salat. Zum Kochen kam sie bisher noch nicht, denn sie schaffte es nur tageweise nach Mainz. (mehr …)

| | Kommentieren

Portrait: Bunt wie die Welt – Christoph Thelen

„Zur Geburt bekommt man einen weißen Globus in die Hand, und der wird im Lauf des Lebens immer bunter“ – Christoph Thelen, 52, arbeitet an diesem Lebensmotto, und er hat schon eine ganze Menge Farben zusammen. Geboren in Mayen in der Eifel (wo auch Mario Adorf aufgewachsen ist), mit den Eltern nach Drais gezogen, dann Mommenheim, dann Bretzenheim, und heute lebt er über den Dächern von Mainz. Zumindest hat man diesen Eindruck, wenn man auf seiner Terrasse im obersten Stockwerk in der Münsterstraße steht. (mehr …)

| | Kommentare deaktiviert für Ankommen in Mainz – Ansichten unserer Stadt aus allen Richtungen

Ankommen in Mainz – Ansichten unserer Stadt aus allen Richtungen

Nach Rom führen bekanntlich viele Wege – nach Mainz auch. Aus allen Himmelsrichtungen kann man die Stadt erreichen, ob mit dem Zug, dem Auto, per Flugzeug oder Flixbus, als Fahrradwanderer oder auf Schusters Rappen – und nicht zuletzt mit der Köln-Düsseldorfer auf dem „Schiffschebootsche“ oder auf schwimmenden Hotels aus der Schweiz oder Holland. Was uns Mainzern vielleicht gar nicht mehr auffällt, ist für Besucher, die noch nie hier waren, der „erste Eindruck“ – ganz konkret und visuell. Wie sieht das Antlitz unserer Stadt aus? Das haben wir uns gefragt. Und der erste Eindruck kann ja entscheidend sein, wie man weiß. (mehr …)

| | Kommentare deaktiviert für Ausstellung: unART von Jürgen Oddo Blumberg ab 18. April im Rathaus

Ausstellung: unART von Jürgen Oddo Blumberg ab 18. April im Rathaus

Eine Hommage an Jürgen “Oddo” Blumberg. Dem im Juni 2017 verstorbenen Mainzer Künslter widmet sich nun eine Ausstellung in der Rathausgalerie. Die von Günter Minas kuratierte Retrospektive gibt einen Ausblick auf Blumbergs reichhaltiges Werk. Mit wenigen Zutaten und Kombinationen werden Alltagsgegenstände zu Kunstobjekten, die humorvoll, aber mit Tiefgang politische, künstlerische oder sprachkritische Gedanken vermitteln.

(mehr …)

| | Kommentare deaktiviert für DER FALL RIMBAUD – Große Rimbaud-Schau vom 7. bis 25. Februar in Mainz

DER FALL RIMBAUD – Große Rimbaud-Schau vom 7. bis 25. Februar in Mainz

 “Il faut etre absolument moderne”, man muss kompromisslos modern sein, schreibt der junge Arthur Rimbaud in seinem Gedicht „Le Bateau ivre“ (das trunkene Schiff) und bereitet der französischen Lyrik 1871 den Weg in die Moderne.
Ein ambitioniertes Ausstellungsvorhaben, die graphische Umsetzung eines der wichtigsten poetischen Werke der Moderne durch bildende Künstler, realisiert in Verbindung mit einem multilingualen Übersetzungsprojekt, ist bis zum 25. Februar im Gutenberg-Museum, zu sehen. Ein ungewöhnliches Begleitprogramm unter Beteiligung mehrerer Kulturveranstalter soll dazu das Gedicht zum Klingen bringen und die Geschichte seines Schöpfers erzählen, der nur gut 3 Jahre als jugendlicher Lyriker wirkte und schon mit 36 Jahren starb. Umso größer war und ist sein künstlerischer Einfluss. Das multimediale Programm präsentiert Filme und Filmausschnitte, Textperformances und Lesungen, Musik des 19. Jahrhunderts und aktuelle musikalische Improvisationen. Live beteiligt sind zahlreiche Musiker und Schauspieler, und in historischen Aufnahmen Stars wie Jim Jarmusch, Patti Smith, Jim Morrison, Jean Marais u.v.a. Organisiert von Günther Minas (Foto).
Mehr zum Gesamtprogramm: (mehr …)

| | Kommentare deaktiviert für So wohnt Mainz: Gelebte “Indegration” im Bleichenviertel

So wohnt Mainz: Gelebte “Indegration” im Bleichenviertel

Die Fremdsprachen waren es, die ein indisch-deutsches Ehepaar vor über 40 Jahren zusammengeführt hat, für beide fern ihrer Heimat. Marga Buhrmann, Anglistikstudentin aus Mainz, kam durch ein Stipendium nach Ohio. Kumad Singh, der in Indien Geologie studiert hatte, entschied sich für Deutsch als Pflichtfach in der Promotion, ging aber erst einmal nach Cincinnati. (mehr …)