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3 x Klingeln – von und mit Christiane Schauder und Günter Minas (27.-29. September)

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von Anna Janina Zepter, Foto: Roman Knie

Wenn es in der Mainzer Neustadt und im Bleichenviertel an Dutzenden Wohnungen dreimal klingelt und Hunderte Mainzer durch fremde Wohnungen spazieren, dann findet nicht etwa eine Massen-Wohnungsbesichtigung statt – sondern das Kunst-Wochenende „Drei Mal Klingeln“ (27. bis 29. September). Ins Leben gerufen haben die Veranstaltung Christiane Schauder und Günter Minas – unser schönes Paar im September, dessen Leben sich um Kunst, Gesellschaft und Menschen dreht.
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So wohnt Mainz: Klare Strukturen bei Jana Schneiss

Jana liebt es ruhig und übersichtlich

„Draußen habe ich so viel Gewusel und bin so vielen Eindrücken ausgesetzt, da brauche ich klare Strukturen zuhause“ – und viel „Gruscht“ liegt wirklich nicht rum bei Stadträtin Jana Schneiß in der Boppstraße (Neustadt). Das Bücherregal ist noch der bunteste Farbfleck in ihren drei Zimmern im vierten Stock. Ansonsten Ruhe im Blickfeld, beobachtet von einigen Kuschelschafen auf dem Bett, und alles kühl in grau und weiß. (mehr …)

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So wohnt Mainz: Unterm Gitarrenhimmel

Akzent in zeitlos-schöner Wohnlandschaft: Tagebuchbild von Robert Abts

„Man müsste doch mal weg“, dachte Karen Ihm immer mal wieder. Aber die Diplom-Pädagogin blieb in Mainz, ist hier geboren, hat hier studiert und hier auch ihren ersten Job gefunden, den sie immer noch ausübt. Irgendwann vor 30 Jahren tauchte Volker Wirges auf, da war sie noch im Abi-Stress. In der WG im oberen Stockwerk war Party, er wollte eigentlich nur mal kurz telefonieren. Und von da an blieben sie der Stadt gemeinsam treu – und sich auch. Wie Karen hatte Volker gleich mit der ersten Bewerbung nach dem Studium Glück. Und wie sie blieb er dabei. Karen arbeitet seit 1991 bei der Stiftung Lesen und entwickelt Programme zur Förderung der Lesekompetenz – mit Druckwerken, Tagungen, Fortbildungsveranstaltungen für Lehrer und Erzieher und auch modernen Medien wie Lesen- Lernen-Apps. Eigentlich möchte sie ihre Arbeit überflüssig machen. Aber angesichts von 20 Prozent der 14-jährigen, denen es laut Pisa-Studie an ausreichender Lesefähigkeit mangelt, und ebenfalls 20 Prozent der Kita-Kinder mit Sprachproblemen ist das noch ein langer Weg. Auf dem helfen der Stiftung auch prominente „Lesebotschafter“ und Kampagnen mit Unternehmen. „Man muss die Kids halt dort abholen, wo man sie erreicht.“ Der jährliche bundesweite Vorlesetag im Herbst gehört auch dazu.
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Vorgestellt: Die Mainzer Musikszene

Viele Mitglieder: Rock, Jazz,
Klassik, Pop und Chormusik
am langen Tisch

Was passiert, wenn sich ein Chorleiter, ein Jazzbassist, ein Clubbesitzer, ein klassischer Pianist und ein Rockmusiker an einen Tisch setzen? Streit um Stil und Qualität? U- gegen E-Musik? Nicht so in Mainz. Seit zwei Jahren treffen sich Musiker, Veranstalter, Vertreter von Fachverbänden und andere Musikengagierte regelmäßig in der „Musik Szene Mainz“ (MSM) am runden Tisch, um über Gemeinsamkeiten zu sprechen: Probleme, Perspektiven, Forderungen, Erfahrungen. (mehr …)

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So wohnt Mainz: Cat Woman (Frauenlobstraße / Neustadt)

In Dagmar Sadzigs Wohnung ist vor allem ein Thema recht präsent.

Wer Dagmar Sadzik besucht, behält vor allem eines in Erinnerung: Katzen, Katzen und noch mals Katzen. Aber nicht maunzend und herumwieselnd, sondern sorgfältig abgestaubt in Schränken und Regalen, auf Tischen und gerahmt an den Wänden – aber im Grunde überall. Die Sammlung von Figuren und Abbildungen der eigenwilligen Kuscheltiere hat Museumscharakter und dürfte an Zahl und Vielgestalt einzigartig sein.
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BI Neustadt Ufer protestiert weiter gegen Schiffsanleger und entrollte heute 110m „Rheingold“

Das Neustadtufer und die Debatte um die geplanten Schiffsanleger vor der Südmole des Zollhafens werden immer bekannter. Heute lud die Bürgerinitiative Neustadt-Ufer zum Neustadt-Ufer-Fest. Der Rhein gehört allen“ – riefen die Aktiven der BI, darunter auch viele Anwohner der alten und verlängerten Taunusstraße. Sie entrollten ein „Rheingold“ aus goldbedampfter Plastikfolie auf der Uferpromenade – so lang wie ein Binnenschiff, mit dem übrigens 5.500 Tonnen dieses Materials (umweltschonend) transportiert werden könnten. (Foto: Minas)

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Der große Test: Die besten öffentlichen Kantinen in Mainz

Viele Kantinen sind mittlerweile öffentlich zugänglich. Und: „Kantine“ nennt sich kaum noch einer dieser Gourmettempel. Hier geht es eleganter um „Casinos“ und „Lunch-Restaurants“. Ich mischte mich also mittags unter Weißkittel an der Unimedizin, Orchestermusiker des Staatstheaters, uniformierte Ordnungshüter oder Büromenschen in Betrieben und Behörden. „Mahlzeit!“ (mehr …)

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Veranstaltungsreihe „Victor Hugo – der erste Europäer“ startet am 30. April

Kurz vor der Europawahl widmet der Kulturverein „Dreimalklingeln“ dem französischen Dichter und Humanisten Victor Hugo eine Reihe von Veranstaltungen. Los geht es mit einer Lesung seines Buches „Le Rhin“, zwei Vorträgen und einer Gesprächsrunde im Haus Burgund. Bis Anfang Juni folgt so manches nach. Mit dabei sind die Stadtbibliothek, das Institut Français, die Friedrich-Ebert-Stiftung, das CinéMayence, der Kultursommer u.v.m. (mehr …)

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Das Mainzer Rheinufer – ein Flickenteppich

Ein Fluss und viele Fragen – der große europäische Rhein, der längste Flusslauf innerhalb Deutschlands, mit einem Einzugsgebiet aus neun Staaten: Mainz hat ihn direkt vor der Tür, im Vorgarten sozusagen, 500 Meter breit. Was haben wir daraus gemacht? Wie wird dieses geografische Kleinod genutzt? Und wie sieht die Zukunft des Rheinufers aus? (mehr …)

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Paul Wesenberg „Wunderbilder“ – Ausstellung ab 15. Februar im Eisenturm

Als Künstler liebt Paul Wesenberg das Konzeptionelle. In erster Linie ist der Berliner Maler, doch in seiner Arbeit experimentiert er immer wieder mit der Haptik des Gemalten und dem Material der Farbe. Der Kunstverein Eisenturm präsentiert eine Ausstellung seiner Werke unter dem Titel „Wunderbilder“. (mehr …)

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Mainz feiert Frauenlob! – Mit vielen Veranstaltungen im Dezember

Im Dezember feiert Mainz einen seiner (fast) vergessenen berühmten Söhne: Heinrich von Meißen, genannt FRAUENLOB, wurde vor 700 Jahren, am 29. 11. 1318, im Kreuzgang des Mainzer Doms begraben. Er gilt als der letzte Minnesänger des Mittelalters und Begründer der bürgerlichen Meistersingerschulen. Nach ihm sind Straßen, Plätze und eine Schule benannt. Aber trotz mehrerer Denkmäler in Mainz weiß kaum einer, wer er wirklich war,

… und er ist wirklich eine literarisch/musikalische Entdeckung!!

Der Verein „Dreimalklingeln e. V.“, mit Minas und Christiane Schauder seit 1997 Betreiber des gleichnamigen Neustadt-Kunst-Festivals, hat sich vorgenommen, FRAUENLOB in die Stadt zurück zu holen: (mehr …)