| | Kommentare deaktiviert für 3 x Klingeln – von und mit Christiane Schauder und Günter Minas (27.-29. September)

3 x Klingeln – von und mit Christiane Schauder und Günter Minas (27.-29. September)

klingeln_1Seite_web
von Anna Janina Zepter, Foto: Roman Knie

Wenn es in der Mainzer Neustadt und im Bleichenviertel an Dutzenden Wohnungen dreimal klingelt und Hunderte Mainzer durch fremde Wohnungen spazieren, dann findet nicht etwa eine Massen-Wohnungsbesichtigung statt – sondern das Kunst-Wochenende „Drei Mal Klingeln“ (27. bis 29. September). Ins Leben gerufen haben die Veranstaltung Christiane Schauder und Günter Minas – unser schönes Paar im September, dessen Leben sich um Kunst, Gesellschaft und Menschen dreht.
(mehr …)

| | Kommentieren

Mainzer Meisterkonzert am 21. November im Schloss

Martynas Levickis (Foto: Gediminas Žilinskas)

Die Gäste erwartet unter anderem ein Auftritt von Martynas Levicki. Der Litauer bringt Astor Piazzollas „Aconcagua“ in den Festsaal. Das Concerto ist vom Tango beeinflusst, gleichwohl bietet es zart gesponnene Chopin-Anklänge. Ebenfalls breiter aufgestellt, als es der Titel vermuten lässt, ist Joaquín Rodrigos Adagio für Bläser. Hier werden ausdrucksstarke lyrische Passagen durch Fanfarenfiguren und aufregende Ostinati kontrastiert. Shchedrins vielgeliebte „Carmen-Suite“ verwandelt Bizets Musik mit kreativem Geist und überraschenden rhythmischen Wendungen in etwas Neues. Das Konzert beginnt um 19:30 Uhr.

| | Kommentieren

Veranstaltungsreihe zu Hölderlin vom 7. bis 12. November

Foto: Minas

Eigentlich war 2020 das große Hölderlin-Jahr. Aber vieles musste verschoben werden, so auch dieses Programm, realisiert von Minas und produziert vom Verein Dreimalklingeln e. V., mit Unterstützung durch die Stadt und das Land.
Der Start findet innerhalb der Französischen Woche am 7. November im Institut Français statt. Unter dem Titel „Nach Bordeaux! Hölderlins letzte Reise“ gibt es eine Lesung mit Musik. Am 9. & 10. November ist das Atelier „Zweitstelle“ Kulisse für Leseabende und am 12. November geht es im Atelier von Christiane Schauder darum, wie Filmemacher sich dem Phänomen Hölderlin genähert haben.

| | Kommentieren

SchaufensterGalerien in Mainz – der neue Kunst Corona-Trend

Löcher ins Glas gucken an der Galerie „Zweitstelle“ von Christiane Schauder (Foto: Minas)

Kunst hinter Glas. So ganz neu ist die Idee nicht. Vor allem Geschäfte mit kleinteiliger Ware (Schmuck, Brillen) nutzen gern attraktive Bilder als Blickfang. Künstler nehmen das öffentlichkeitswirksame Angebot meistens gern an. Und leerstehende Läden machen sich als Galerie auf Zeit besser als mit auf die Scheiben gekleisterten Plakaten. Aber hier geht es um die berühmte Tugend, die aus der Not gemacht wird. Sprich: Die Schaufensterausstellung als Konzept!
(mehr …)

| | Kommentieren

Kunstfestival „…3xklingeln!“ vom 24. bis 26. September in der Neustadt

Foto: Minas

25 Jahre „…3xklingeln!“ – Jetzt erst recht! Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf künstlerischer Fotografie. Jürgen Baumhauer, Richard Bram, Thomas Brenner, Kirill Golovchenko, Claudia Guinard, Birgit Luxenburger, Kristina Schäfer und Seweryn Żelazny widmen sich diesem Genre. Andere Kunstsparten sind natürlich auch dabei, jede Menge Konzerte. Zur Eröffnung am 24.9. spielt um 20 Uhr die neue Big Band PROJEKT ORION in der Christuskirche. www.dreimalklingeln.de

| | Kommentieren

Zweitstelle: Ausstellung ab 9. September

Foto: Minas

Vor 100 Jahren wurde in den USA die Frauenorganisation Soroptimist International gegründet (von lateinisch sorores optimae „die besten Schwestern“), die es heute in 118 Ländern gibt und die sich die Förderung von Frauen und ihren Rechten zum Ziel gesetzt hat. Allein in Deutschland sind 200 Clubs aktiv. Aus diesem Anlass haben die beiden Künstlerinnen und Clubmitglieder Sofi Zezmer und Christiane Schauder eine Ausstellung mit zehn Kolleginnen kuratiert. Mit dabei sind: Gertraud Hasselbach, Margarete Lindau, Monika Linhard, Ricarda Peters, Cornelia Rößler, Sandra Heinz, Dorothea Kirsch, Birgit Luxenburger, Katja Theinkom und Silvia Willkens. Die Hälfte des Verkaufserlöses fließt dem Filmpreis SISTAR zu, mit dem alle zwei Jahre auf der Berlinale Regisseurinnen aus dem deutschsprachigen Raum ausgezeichnet werden und der von rheinland-pfälzischen und weiteren SI-Clubs getragen wird.

| | Kommentieren

Erinnerungen an die Zukunft: Die SchUM-Städte Mainz, Worms und Speyer sind UNESCO-Welterbe

„Frau Bruna“ (alias Nathalie Hack) während des Theaterspaziergangs „Nebenan“

Ein verschlossenes Gittertor „Ausfahrt freihalten“, „Betreten des Friedhofs auf eigene Gefahr“. Und am Drahtzaun daneben prangt ein Banner in Lila „Wir sind UNESCO-Welterbe“. Hinter uns rauscht der Verkehr über die Mombacher Straße. Nicht gerade ein Ort der Stille. Und was heißt eigentlich „wir“? Wie damals etwa, als BILD titelte „Wir sind Papst“?

(mehr …)

| | Kommentieren

Neues Artist-in-Residence-Programm für Mainz / Worms / Speyer

Die SchUM-Städte Mainz, Speyer und Worms starten ein gemeinsames Artist-in-Residence-Programm, das internationale Kunstschaffende und Kreative aus verschiedenen Disziplinen anregen soll, mehrere Wochen in den drei SchUM-Städten zu verbringen, zu leben und künstlerisch zu arbeiten. Angeboten werden die Stipendien zur Realisierung eines Vorhabens, das sich mit der Geschichte der SchUM-Gemeinden und ihrem religiösen, kulturellen und architektonischen Erbe kreativ auseinandersetzt und dadurch etwas Neues, Eigenes schafft. Bewerbungen sind ab jetzt möglich: www.mainz.de/artist-in-residence (mehr …)

| | 2 Kommentare

Heimkehr eines Kunstwerks – Arp Großplastik im Zollhafen

Vor 10 Jahren wurde sie dem Arp-Museum Rolandseck ausgeliehen, jetzt kehrte sie nach Mainz zurück, die Großplastik „Schlüssel des Stundenschlägers“ von Hans Arp. Aus Bronze ist sie, 800 kg schwer und 420 cm hoch. 1974 war sie der Stadt vom Land Rheinland-Pfalz zur Einweihung des neuen Rathauses geschenkt worden. Und auf dem Rathausplateau („Jockel-Fuchs-Platz“) wird sie wieder ihren ursprünglichen Standort finden, wenn das Rathaus fertig saniert ist.

Jetzt aber steht die organisch schwingende Form, ein vergrößerter Nachguss eines Entwurfs von 1962, erst einmal an der Spitze der Südmole im Mainzer Zollhafen, weithin sichtbar von der Rheinpromenade, der Nordmole, den Rheinschiffen und sogar von der Goethestraße aus. Sie setzt damit einen deutlichen künstlerischen Akzent im neuen, wachsenden Wohnviertel und erinnert fast an das gerade entstehende „PANDION DOXX“: (mehr …)

| | Kommentare deaktiviert für Zweitstelle Ausstellung: Interaktive Klanginstallationen von Anahita Ghasemi Nasab

Zweitstelle Ausstellung: Interaktive Klanginstallationen von Anahita Ghasemi Nasab

Christiane Schauders temporäre Galerie ZWEITSTELLE bleibt auch in Coronazeiten Showroom für innovative Kunst. Das ehemalige Ladengeschäft in der Fuststraße 2 neben der „LU“, beherbergt nach Videokunst, Malerei, Fotografie und Papierplastiken jetzt Installationen, die man nicht nur sehen, sondern auch hören und fühlen kann. In Zusammenarbeit mit der Klasse Klangkunst von Prof. Peter Kiefer an der Musikhochschule werden Arbeiten gezeigt, die auch von der Straße aus erlebbar sind, dank der großen Schaufenster und intelligenter Technik.
Den Anfang macht die iranische Künstlerin Anahita Ghasemi Nasab mit der Ausstellung “Jurwajur” (deutsch: „Vermischt“). Sie präsentiert multimediale Arbeiten von Foto- und Videoperformances über Text und Stimmen aus dem Wasser bis hin zu weißen Leinwänden, die mit versteckten Klängen gefüllt sind. Anahita Ghasemi Nasab lädt die Besucher in ihren persönlichen Raum ein, um durch physische Interaktion Teil des Werkes zu werden: Mittwoch und Donnerstag von 15 bis 18 Uhr läuft die Bild-Ton-Installation „Face Parts“ (siehe: https://www.youtube.com/watch?v=7o43lZ3VGpg) und Freitag und Samstag zwischen 14 und 18 Uhr empfängt die Künstlerin einzelne Besucher, die Klänge auf neue Art fühlen wollen (Voranmeldung unter 0151-66215370 oder anahita.ghasemi.nasab@gmail.com).

(mehr …)

| | Kommentare deaktiviert für Zum Gedenken an Hölderlin: Marathon-Lesung am 28. November

Zum Gedenken an Hölderlin: Marathon-Lesung am 28. November

Auch Mainz feiert den 250sten Geburtstag von Friedrich Hölderlin. Immerhin hatte er hier Freunde und war in seiner Zeit in Frankfurt und Bad Homburg ab und zu in der Stadt zu Gast. Günter Minas hat sich eine dreiteilige Veranstaltungsreihe ausgedacht, gefördert von der Stadt Mainz und dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, die nun leider erst einmal flach fällt. Stattfinden wird jedoch die Marathon-Lesung „Hölderlin forever“ am Samstag, 28.11. ab 14 Uhr in der Galerie ZWEITSTELLE (Fuststraße 2) – Mindestens sechs Stunden lang – oder bis zur Erschöpfung – Hölderlin-Texte, eingeschlossen in ein leeres Ladenlokal, das für Zuschauer und Zuhörer nur durch die Schaufenster einsehbar ist. Der Ton wird nach außen auf die Straße übertragen. Man kann vorbeigehen, stehenbleiben, zuhören, wiederkommen. Mit einbrechender Dunkelheit werden auch die Texte zunehmend dunkler.

| | Kommentare deaktiviert für So wohnt Mainz: Beste Aussichten in der Rheinallee

So wohnt Mainz: Beste Aussichten in der Rheinallee

Geräumige Dachterrasse mit Blick auf die Christuskirche

Wer Oliver Valentin in der Neustadt besuchen will, braucht Ausdauer und gesunde Knie. Mit 110 Stufen über Normalnull dürfte er über eine der höchstgelegenen Altbauwohnungen von Mainz verfügen. Mit seiner Frau Steffi Zendel bewältigt er die Fitnessübung seit über 30 Jahren, und allmählich macht das Ehepaar sich auch Gedanken über Alternativen. Das „Gefühl von Freiheit“ über den Dächern der Stadt – auch wenn gegen Abend die Lichter angehen – möchte der 55-Jährige aber vorerst nicht missen. Und in der Tat kann man den Blick kaum abwenden – auf Augenhöhe mit den Kirchtürmen ringsum. Für die vierbeinigen Mitbewohner – den spanischen Migrantenkater Jack und die 17-jährige Katze Lotta – bedeutet das auch Freigang über deutsche Dachpanoramen.
(mehr …)