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3 x Klingeln – von und mit Christiane Schauder und Günter Minas (27.-29. September)

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von Anna Janina Zepter, Foto: Roman Knie

Wenn es in der Mainzer Neustadt und im Bleichenviertel an Dutzenden Wohnungen dreimal klingelt und Hunderte Mainzer durch fremde Wohnungen spazieren, dann findet nicht etwa eine Massen-Wohnungsbesichtigung statt – sondern das Kunst-Wochenende „Drei Mal Klingeln“ (27. bis 29. September). Ins Leben gerufen haben die Veranstaltung Christiane Schauder und Günter Minas – unser schönes Paar im September, dessen Leben sich um Kunst, Gesellschaft und Menschen dreht.
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Stadtschreiberin Dörte Hansen: Lesung & Film am 27. & 28. September

Foto: Sven Jaax

Die Autorin liest am 27. September im Frankfurter Hof aus ihrem neuen Roman „Zur See“, in dem sie die Frage aufwirft: Woher stammt die Liebe zum Meer und der ewigen Sehnsucht nach einer Insel? Hansen, geboren 1964 in Husum, erzählt vom Wandel der Welt abseits des Festlands, den alten Gesetzen, die ihre Gültigkeit verlieren und von Aufbruch und Befreiung. Eintritt frei.
Einen Tag später zeigt das CAPITOL Kino die Verfilmung von „Mittagsstunde“, nach dem gleichnamigen Bestseller der Autorin. Im Anschluss daran wird der Organisator des Abends, Günter Minas, ein Filmgespräch mit Hansen führen.

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Letztes BAL/KON/ZERT(E) am Sonntag 4. September

Was als musikalische Alternative im ersten Coronajahr begann, wurde schnell zum Publikumsmagneten: Die BAL/KON/ZERTE in der Neustadt. Christiane Schauder und Minas luden seit 2020 schon 33mal in ihren Garten in der Taunusstraße 5 ein, und viele kamen, um Musikern zu lauschen, die vom Balkon aus spielen. Von Jazz bis Barock, von Folklore bis zu Opernarien reicht das von der Stadt Mainz geförderte Angebot. Statt Eintritt wird um eine Spende gebeten. Und die Nachbarn des ganzen Häuserblocks hören von ihren Balkons und Fenstern zu. Am Sonntag, dem 4. September, endet die diesjährige Konzertserie mit einem Programm des Akkordeonisten Victor Pribylov, der osteuropäische und russische Klassiker präsentieren wird. Um Anmeldung wird gebeten: Christiane-Schauder@t-online.de.

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Stadtschreiberin Dörte Hansen am 13. Juli auf der Zitadelle

Schriftstellerin Dörte Hansen

Weil die traditionelle Antrittslesung Corona-bedingt nicht zeitnah zur Amtseinführung möglich war, kommt Dörte Hansen am Mittwoch, 13. Juli zu ihrer offiziellen Antrittslesung erneut nach Mainz und liest im Open-Air-Ambiente der Kultur-verbindet-Bühne aus ihren Romanen „Altes Land und Mittagsstunde“. Sie erzählt von Herkunft und Heimat, von der romantischen Sehnsucht der Stadtmenschen nach dem Land und der Wirklichkeit in den Dörfern im Angesicht voranschreitender Veränderungen. Die Lesung beginnt um 18 Uhr. Bei freiem Eintritt sind Tickets erhältlich unter  www.frankfurter-hof-mainz.de

Der für Donnerstag, 21. Juli, geplante Film von und mit Eugen Ruge („Metropol“) fällt leider aus. Der Autor und Filmemacher kann krankheitsbedingt nicht nach Mainz reisen. Neben der Vorführung des Films, der als Teil des Stadtschreiber-Preises in Zusammenarbeit mit dem ZDF entstanden ist, war die Diskussion und der Austausch mit Eugen Ruge als zentraler Bestandteil der Veranstaltung geplant. Die Absage der Veranstaltung ist daher umso bedauerlicher, aber unumgänglich.

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Das sensor 2×5-Interview mit Dr. Bernd Herkner (Direktor Naturhistorischen Museum)

Was sind Ihre Hauptziele als Museumsleiter?
Ich bin Biologe, habe hauptsächlich paläontologisch geforscht und interessiere mich für Fortbewegungsarten der verschiedenen Tiere. So suche ich nach Möglichkeiten der Verlebendigung, z. B. durch Animation, digitale Techniken und moderne Präsentationsformen. Aber nicht nur zur Kinderbelustigung, sondern um anhand der Entwicklung unserer Arten das Bewusstsein für aktuelle Fragestellungen zu vertiefen, z. B. den Klimawandel oder das Artensterben. Mainz hat das größte Naturkundemuseum in RLP, in Verantwortung der Stadt. Im Haus verwalten wir nicht nur 1,5 Mio. Sammlungsstücke, die der Forschung zur Verfügung stehen, sondern wir verstehen uns als Bildungsinstitution. (mehr …)

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Mainzer Meisterkonzert am 21. November im Schloss

Martynas Levickis (Foto: Gediminas Žilinskas)

Die Gäste erwartet unter anderem ein Auftritt von Martynas Levicki. Der Litauer bringt Astor Piazzollas „Aconcagua“ in den Festsaal. Das Concerto ist vom Tango beeinflusst, gleichwohl bietet es zart gesponnene Chopin-Anklänge. Ebenfalls breiter aufgestellt, als es der Titel vermuten lässt, ist Joaquín Rodrigos Adagio für Bläser. Hier werden ausdrucksstarke lyrische Passagen durch Fanfarenfiguren und aufregende Ostinati kontrastiert. Shchedrins vielgeliebte „Carmen-Suite“ verwandelt Bizets Musik mit kreativem Geist und überraschenden rhythmischen Wendungen in etwas Neues. Das Konzert beginnt um 19:30 Uhr.

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Veranstaltungsreihe zu Hölderlin vom 7. bis 12. November

Foto: Minas

Eigentlich war 2020 das große Hölderlin-Jahr. Aber vieles musste verschoben werden, so auch dieses Programm, realisiert von Minas und produziert vom Verein Dreimalklingeln e. V., mit Unterstützung durch die Stadt und das Land.
Der Start findet innerhalb der Französischen Woche am 7. November im Institut Français statt. Unter dem Titel „Nach Bordeaux! Hölderlins letzte Reise“ gibt es eine Lesung mit Musik. Am 9. & 10. November ist das Atelier „Zweitstelle“ Kulisse für Leseabende und am 12. November geht es im Atelier von Christiane Schauder darum, wie Filmemacher sich dem Phänomen Hölderlin genähert haben.

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SchaufensterGalerien in Mainz – der neue Kunst Corona-Trend

Löcher ins Glas gucken an der Galerie „Zweitstelle“ von Christiane Schauder (Foto: Minas)

Kunst hinter Glas. So ganz neu ist die Idee nicht. Vor allem Geschäfte mit kleinteiliger Ware (Schmuck, Brillen) nutzen gern attraktive Bilder als Blickfang. Künstler nehmen das öffentlichkeitswirksame Angebot meistens gern an. Und leerstehende Läden machen sich als Galerie auf Zeit besser als mit auf die Scheiben gekleisterten Plakaten. Aber hier geht es um die berühmte Tugend, die aus der Not gemacht wird. Sprich: Die Schaufensterausstellung als Konzept!
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Kunstfestival „…3xklingeln!“ vom 24. bis 26. September in der Neustadt

Foto: Minas

25 Jahre „…3xklingeln!“ – Jetzt erst recht! Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf künstlerischer Fotografie. Jürgen Baumhauer, Richard Bram, Thomas Brenner, Kirill Golovchenko, Claudia Guinard, Birgit Luxenburger, Kristina Schäfer und Seweryn Żelazny widmen sich diesem Genre. Andere Kunstsparten sind natürlich auch dabei, jede Menge Konzerte. Zur Eröffnung am 24.9. spielt um 20 Uhr die neue Big Band PROJEKT ORION in der Christuskirche. www.dreimalklingeln.de

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Zweitstelle: Ausstellung ab 9. September

Foto: Minas

Vor 100 Jahren wurde in den USA die Frauenorganisation Soroptimist International gegründet (von lateinisch sorores optimae „die besten Schwestern“), die es heute in 118 Ländern gibt und die sich die Förderung von Frauen und ihren Rechten zum Ziel gesetzt hat. Allein in Deutschland sind 200 Clubs aktiv. Aus diesem Anlass haben die beiden Künstlerinnen und Clubmitglieder Sofi Zezmer und Christiane Schauder eine Ausstellung mit zehn Kolleginnen kuratiert. Mit dabei sind: Gertraud Hasselbach, Margarete Lindau, Monika Linhard, Ricarda Peters, Cornelia Rößler, Sandra Heinz, Dorothea Kirsch, Birgit Luxenburger, Katja Theinkom und Silvia Willkens. Die Hälfte des Verkaufserlöses fließt dem Filmpreis SISTAR zu, mit dem alle zwei Jahre auf der Berlinale Regisseurinnen aus dem deutschsprachigen Raum ausgezeichnet werden und der von rheinland-pfälzischen und weiteren SI-Clubs getragen wird.

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Erinnerungen an die Zukunft: Die SchUM-Städte Mainz, Worms und Speyer sind UNESCO-Welterbe

„Frau Bruna“ (alias Nathalie Hack) während des Theaterspaziergangs „Nebenan“

Ein verschlossenes Gittertor „Ausfahrt freihalten“, „Betreten des Friedhofs auf eigene Gefahr“. Und am Drahtzaun daneben prangt ein Banner in Lila „Wir sind UNESCO-Welterbe“. Hinter uns rauscht der Verkehr über die Mombacher Straße. Nicht gerade ein Ort der Stille. Und was heißt eigentlich „wir“? Wie damals etwa, als BILD titelte „Wir sind Papst“?

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