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3 x Klingeln – von und mit Christiane Schauder und Günter Minas (27.-29. September)

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von Anna Janina Zepter, Foto: Roman Knie

Wenn es in der Mainzer Neustadt und im Bleichenviertel an Dutzenden Wohnungen dreimal klingelt und Hunderte Mainzer durch fremde Wohnungen spazieren, dann findet nicht etwa eine Massen-Wohnungsbesichtigung statt – sondern das Kunst-Wochenende „Drei Mal Klingeln“ (27. bis 29. September). Ins Leben gerufen haben die Veranstaltung Christiane Schauder und Günter Minas – unser schönes Paar im September, dessen Leben sich um Kunst, Gesellschaft und Menschen dreht.
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Portrait: Bunt wie die Welt – Christoph Thelen

„Zur Geburt bekommt man einen weißen Globus in die Hand, und der wird im Lauf des Lebens immer bunter“ – Christoph Thelen, 52, arbeitet an diesem Lebensmotto, und er hat schon eine ganze Menge Farben zusammen. Geboren in Mayen in der Eifel (wo auch Mario Adorf aufgewachsen ist), mit den Eltern nach Drais gezogen, dann Mommenheim, dann Bretzenheim, und heute lebt er über den Dächern von Mainz. Zumindest hat man diesen Eindruck, wenn man auf seiner Terrasse im obersten Stockwerk in der Münsterstraße steht. (mehr …)

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Ankommen in Mainz – Ansichten unserer Stadt aus allen Richtungen

Nach Rom führen bekanntlich viele Wege – nach Mainz auch. Aus allen Himmelsrichtungen kann man die Stadt erreichen, ob mit dem Zug, dem Auto, per Flugzeug oder Flixbus, als Fahrradwanderer oder auf Schusters Rappen – und nicht zuletzt mit der Köln-Düsseldorfer auf dem „Schiffschebootsche“ oder auf schwimmenden Hotels aus der Schweiz oder Holland. Was uns Mainzern vielleicht gar nicht mehr auffällt, ist für Besucher, die noch nie hier waren, der „erste Eindruck“ – ganz konkret und visuell. Wie sieht das Antlitz unserer Stadt aus? Das haben wir uns gefragt. Und der erste Eindruck kann ja entscheidend sein, wie man weiß. (mehr …)

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Ausstellung: unART von Jürgen Oddo Blumberg ab 18. April im Rathaus

Eine Hommage an Jürgen “Oddo” Blumberg. Dem im Juni 2017 verstorbenen Mainzer Künslter widmet sich nun eine Ausstellung in der Rathausgalerie. Die von Günter Minas kuratierte Retrospektive gibt einen Ausblick auf Blumbergs reichhaltiges Werk. Mit wenigen Zutaten und Kombinationen werden Alltagsgegenstände zu Kunstobjekten, die humorvoll, aber mit Tiefgang politische, künstlerische oder sprachkritische Gedanken vermitteln.

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DER FALL RIMBAUD – Große Rimbaud-Schau vom 7. bis 25. Februar in Mainz

 “Il faut etre absolument moderne”, man muss kompromisslos modern sein, schreibt der junge Arthur Rimbaud in seinem Gedicht „Le Bateau ivre“ (das trunkene Schiff) und bereitet der französischen Lyrik 1871 den Weg in die Moderne.
Ein ambitioniertes Ausstellungsvorhaben, die graphische Umsetzung eines der wichtigsten poetischen Werke der Moderne durch bildende Künstler, realisiert in Verbindung mit einem multilingualen Übersetzungsprojekt, ist bis zum 25. Februar im Gutenberg-Museum, zu sehen. Ein ungewöhnliches Begleitprogramm unter Beteiligung mehrerer Kulturveranstalter soll dazu das Gedicht zum Klingen bringen und die Geschichte seines Schöpfers erzählen, der nur gut 3 Jahre als jugendlicher Lyriker wirkte und schon mit 36 Jahren starb. Umso größer war und ist sein künstlerischer Einfluss. Das multimediale Programm präsentiert Filme und Filmausschnitte, Textperformances und Lesungen, Musik des 19. Jahrhunderts und aktuelle musikalische Improvisationen. Live beteiligt sind zahlreiche Musiker und Schauspieler, und in historischen Aufnahmen Stars wie Jim Jarmusch, Patti Smith, Jim Morrison, Jean Marais u.v.a. Organisiert von Günther Minas (Foto).
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So wohnt Mainz: Gelebte “Indegration” im Bleichenviertel

Die Fremdsprachen waren es, die ein indisch-deutsches Ehepaar vor über 40 Jahren zusammengeführt hat, für beide fern ihrer Heimat. Marga Buhrmann, Anglistikstudentin aus Mainz, kam durch ein Stipendium nach Ohio. Kumad Singh, der in Indien Geologie studiert hatte, entschied sich für Deutsch als Pflichtfach in der Promotion, ging aber erst einmal nach Cincinnati. (mehr …)

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Der Mainzer „Kulturentwicklungsprozess“: Kleine Brötchen oder große Visionen?

Ein durchaus riskantes Unternehmen: Die Kulturabteilung einer Stadtverwaltung ruft die örtlichen Kreativen zusammen, um deren Ideen, Bedarf, ihre Vorstellungen und Wünsche zu erfassen. Nicht im intim- formellen Schreibtischgespräch im Rathaus, sondern in offenen Foren, betreut von einer Kölner Agentur. Was kommt wohl dabei heraus? Nur die üblichen Forderungen und  Beschwerden? Oder ein selbstzufriedenes  „In Mainz ist alles super“? (mehr …)

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R(h)einspringer: Rettung aus dem Wasser

Das nächtliche Szenario kennt jeder, der am Ufer wohnt: Blaulicht auf beiden Seiten, Schnellboote mit Suchscheinwerfern, Einsatzfahrzeuge in allen Farben und darüber das Gebrumm kreisender Hubschrauber. Stichwort „Wasserrettung“, es treibt eine Person im Rhein – und das heißt: sie braucht Hilfe. Denn selbst erfahrene Schwimmer sind allzu häufig mit dem reißenden Strom, der so friedlich aussieht, überfordert. (mehr …)

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Tag der Einheit – eine alternative Rückschau

Für die einen die beste Werbung für Mainz, für die anderen die zwei nervigsten Wochen des Jahres. Mainz sorgte vor allem für den vorläufigen Höhepunkt im Wettrüsten gegen Terroristen. Mit über 7.000 Polizisten, Luftüberwachung, betonierten Absperrungen der gesamten Innenstadt (und, was kaum publiziert wurde: Umfahrungsvorschriften weit darüber hinaus) wurden selbst die Sicherheitsmaßnahmen beim Besuch von US-Präsidenten übertroffen.
Es ging dann allerdings eher um „Würstchen und Feuerwerk“, und wenn man sich die Festivitäten einschließlich der zwei bis drei Wochen Auf- und Abbau anschaute, hatte man das Gefühl, es wurde hier eine überdimensionierte Wirtschaftsförderung betrieben: für Transportunternehmen, Lieferanten von Verkehrsschildern, Zeltverleihern, Security-Agenturen, Dixievermietern, und, und, und.

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Der Neustadt-Schamane – Thomas Herbold kämpft für gute Energien

Wer die Wallaustraße, Ecke Kurfürstenstraße entlanggeht, dem fällt vielleicht ein schräger Katzensteg auf, der aus einem Fenster im Erdgeschoss auf die Straße führt. Früher hätte man Gismo darauf entlangspazieren sehen können. Heute ist der Kater mit seinen 17 Jahren nicht mehr ganz so unternehmungslustig. Auch sein Herrchen ist nicht mehr so viel unterwegs wie früher: Thomas Herbold, 55, Frührentner, alleinlebend. Erster Eindruck: Die Wohnung in diesem schlichten Nachkriegsbau ist eigentlich viel zu klein für ihn, seine Kunstobjekte, Werkzeuge und seine Sammelleidenschaft. (mehr …)

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So wohnt Mainz – Leben im Kulturquartier Alte Patrone

“So wie es ist, ist es gut“, sagt Christine Rosenthal, die nach Mainz zurückgefunden hat, nach Jahrzehnten abenteuerlicher Wanderschaft, begleitet von Kunst, Politik und Film – und natürlich von ihrem Mann Kurt. 26 Jahre lebte das Paar in Peru, davor in Hamburg und Kassel. Aufgewachsen ist sie jedoch in der Mainzer Rheinallee, in den 60er Jahren. Die Lebensgeschichte dieses ungewöhnlichen Paares zu erzählen, dafür reicht der Platz kaum aus:
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