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Naturhistorisches Museum: Ausstellung „Artenreich“ startet zunächst digital

Ein Kaninchen schnuppert scheinbar an einer leuchtend himmelblauen Hortensie, große Regale mit Sammlungsgläsern voller himmelblauer Objekte und Schaukästen mit Nashornkäfern – auch in himmelblau. Das alles könnten die Gäste des Naturhistorischen Museums bestaunen – wenn das Museum denn geöffnet wäre. (Foto: Naturhistorisches Museum)
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Barcelona, Madrid, Mainz: Das Studio „h49“ in Hechtsheim

Idylle in Pink: Susana de Val und Markus Haub

Ein gut gelauntes „Hello“ singt Künstlerin Susana de Val von ihrem Balkon, als die Nachmittagssonne noch einmal alles gibt und sich filmreif über das beschauliche Wohngebiet legt. Die Straße „Am Hechenberg“ liegt in einem ruhigen Viertel in Mainz-Hechtsheim. Drumherum ist es grün, es wird gejoggt, geradelt, Kinder spielen auf einer abgelegenen Wiese, und die Nachbarn grüßen im Vorbeigehen. „Hier bin ich aufgewachsen. Einige der Anwohner kennen mich, seit ich ein kleines Kind war“, sagt Markus Haub. Sein Vater war einer der ersten Grundstückseigentümer, die ein Haus in der Straße bauten. Das war Mitte der 60er Jahre und weil er Gefallen an der Umgebung fand und sich eine gute Gelegenheit bot, baute er 1980 nebenan gleich noch ein zweites. Das Planen und Bauen von Häusern war für den Konstrukteur und Handwerker, der in diesem Jahr verstarb, eine Leidenschaft. „Ich glaube das Wort ‚solide‘ hätte seine Arbeitswei- se sehr gut beschrieben“, so der Sohn, der sich die Frage stellen musste, wie es mit dem Haus weitergeht.
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Blockiert – Zwei Mainzer Kunstwerkstätten in Nöten

Die Künstler aus der Waggonfabrik müssen Veranstaltungen absagen (Foto: Katharina Dubno)

Wir leben in einer Zeit, in der Museen von jetzt auf gleich keine Bildungseinrichtungen mehr sind, sondern Freizeitgestaltung und mit einem Lockdown auch geschlossen werden können. Zwar werkelt man hinter vielen Kulissen weiter, doch nicht zuletzt auch hier – mitten in der Kultur – kämpfen Künstler ums Überleben. Darunter befinden sich auch zwei fast schon traditionsreiche Institutionen, bei denen sich schon vor Corona Schwierigkeiten anbahnten. Beide eint die Vielzahl und Diversität ihrer Kunst- und Kulturschaffenden. Es sind zwei – wenn nicht die zwei – großen Kreativ- und „Kunstfabriken“ von Mainz: das „Atelier neun“ in der Neustadt sowie das Atelierhaus Waggonfabrik auf dem Industriegelände der ehemaligen Waggonfabrik in Mombach.
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Die Mainzer Kunstszene – in Zeiten der Veränderung

Thilo Weckmüller im Allianzhaus

Schon ein paar Jährchen ist es her, dass wir einen Rundumschlag in der Szene der zeitgenössischen Kunst in Mainz gewagt haben. Mittlerweile hat sich wieder viel getan: Neue Ateliers, Galerien und Menschen entern das Parkett. Auch wenn Mainz nicht als Kunst-Metropole gilt, haben sich doch viele Künstler hier auch niedergelassen. Gerade in dieser Zeit hat man Zeit für Gespräche, für neue Aktivitäten, Corona fest im Blick und vor allem: man blickt in Ruhe zurück und wagt einen kreativen Blick in die Zukunft.
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Pengtival #4 & GesichterDerS8 am 7. Oktober im Pengland (Altes Rohrlager)

Zum vierten Mal Kunst, Party und Kultur im aufschäumenden Überfluss. Diesmal mit Motto „Geben ist das neue Nehmen!“ Zwei Bühnen, ein Oraculum, intensiver Lebensmittelgenuss, Textekrea-Lesekreis von und mit „Jacky liest“, live gespielte vielseitige Musik (Open Parachine, Sinu, Anionkaat und Cellar), Hip Hop Jamming und nachts ein DJ, der kein Electro auflegen darf.

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„April Showers“ – Offene Ateliers in der Waggonfabrik vom 28. bis 30. April

Die Künstler des Förderateliers Waggonfabrik geben an drei Tagen Einblick in ihr Schaffen. Ihre Arbeiten reichen von figurativer und abstrakter Malerei, Fotografie, Druckgrafik, Videokunst, Rauminstallationen bis hin zu interdisziplinären Projekten: „April Showers“. Samstag, 29. April (17 bis 21 Uhr) und Sonntag, 30. April (13 bis 18 Uhr). Eröffnung am Freitag, 28. April, 19 Uhr durch Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse. (Foto: Katharin Dubno) (mehr …)

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Street Art Ausstellung: „Buiti Frutti“ vom 18. bis 25. Februar im Peng

Elf Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Städten Deutschlands haben sich für diese Ausstellung zusammengeschlossen. Präsentiert werden in drei Ausstellungsräumen Arbeiten vom klassischen Tafelbild über Grafik bis hin zur Videoinstallation. Eine Abteilung mit dokumentarischen Fotografien komplettiert die gezeigten Werke. Vinissage am 18. Februar, 19 Uhr. Künstler: Abend, Anton Kats , Beat Buitsson, David Hartgenbusch, H. Juck, Marie Hamm, Maria M. Fantasma, Paspa2, Rique Staire, Shao, Vogelfrei.

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Ausstellung: „Savoir vivre“ vom 1. Februar bis 2. März im Haus Burgund


Malerin Marianne Schmitz Höhn hat ihre Wurzeln in Oberwesel, der „Stadt der Türme“ am Mittelrein. Sie arbeitet in Acryl, vorwiegend großformatige abstrakte Bilder. Sie zeigen Zusammenbruch und Aufbruch, Zerstörung und Erneuerung. Hommage an die großen Techniken der Moderne, von der Collage über die befreite Farbe bis zum Action Painting. Dr. Otto Martin (Kunstverein Eisenturm Mainz.) führt am 1.2 um 18.30 Uhr in die Ausstellung ein.

Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag: 9 bis 13 Uhr und 14.30-18 Uhr, Freitag: 9-13 Uhr.

 

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Ausstellung „geistbuch“ ab 26. Januar in der Mainzer Kulturrepublik (Gaustraße 67)


„geistbuch“ statt Facebook. Mehrere hundert Besucher werden bis zur Eröffnung der Ausstellung geistbuch die Gelegenheit genutzt haben, in der Mainzer Kulturrepublik an einem Kunstprojekt des Künstlers Hermann Recknagel teilzunehmen. Seit November 2016 entstand so eine Rauminstallation, in der statt digitaler Kommunikation ausschließlich analog kommuniziert wurde. Mit Schreibmaschine geschriebene Mitteilungen statt Posts in einem digitalen Medium und Fotopapier statt Bilddateien. (mehr …)

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Ausstellung „Verbrannte Bücher – von den Nazis verfemte Schriftsteller“ab 26. Januar im Landtag


Die Ausstellung des Förderkreises Denkmal für die ermordeten Juden Europas e. V. zeigt die Geschichte der Bücherverbrennung im Jahr 1933 und das Schicksal einiger damit verbundener Schriftsteller. Am 10. Mai 1933 verbrannten die Nationalsozialisten in mehreren deutschen Städten Bücher und Schriften, die sie als „undeutsches Schrifttum“ bezeichneten. (mehr …)

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Kollektiv Cool – Eine neue Gang mischt die Mainzer Kunst & Design-Szene auf (2. Juli Auris Cool im Mainusch)

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Cool oder wie? Dabei sind sie gar nicht so cool… 🙂 Der Name Kollektiv Cool ist allerdings auch nicht ernst gemeint, bzw. überspitzt, wie Nick Lobo es ausdrückt. Er ist einer von drei Kommunikationsdesign-Studenten, die sich als Homies zusammengetan haben, um Kunst und mehr zu machen. Die beiden anderen sind Pablo Engelhardt und Denis Grethler. Ihr Kick Off-Event feierten sie in einem leer stehenden Haus in der Frauenlobstraße 39 unter dem Format „Ocuris Cool“. Ocuris ist dabei eine Mischung aus oculus & auris (Latein), also hören und sehen, also Mucke fürs Ohr & Kunst fürs Auge. Heißt: Ihre Ausstellungen und Events sind mit Musik verwebt. Das nächste Event nennt sich „auris cool“ und findet am 2. Juli im Haus Mainusch statt: ein kleines Festival, mittags erst Open Air und chillig, später dann mit elektronischer Feierei im Haupthaus. Wer die Jungs ansonsten treffen möchte, kann dies auch auf der Bachelor-Ausstellung „place your work here!“ tun vom 7. bis 10. Juli in der Hochschule (Rheinstraße 17). (mehr …)