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Open Ohr: Das Do-it-yourself-Festival

Text: Felix Monsees
Foto: Michael Grein

Seitdem sie denken kann, geht Nora Weisbrod (27) auf das Open Ohr. Bereits als Kind nahmen ihre Eltern sie jedes Pfingstwochenende mit auf die Zitadelle. Seit drei Jahren engagiert sie sich nun selbst für „ihr“ Festival in der Freien Projektgruppe, die das „Ohr“ bereits zum 37. Mal in Zusammenarbeit mit dem Amt für Jugend und Familie der Stadt Mainz ehrenamtlich veranstaltet. Die Stadt stellt Geld, Mitarbeiter und ist für das „Grobe“ verantwortlich – wie die Infrastruktur von Toiletten bis Parkplätzen – die freie Projektgruppe füllt das Programm. (mehr …)

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Mr. & Mrs. Baseball: Die Mainz Athletics

Text: Andreas Schröder
Fotos: Katharina Dubno

Der Name „Athletics“ ist wohl den meisten bekannt und viele wissen, dass der Deutsche Meister von 2007 zu den besten Vereinen in der 1. Bundesliga zählt. Aber schon das alte Stadion „An der Sandflora“ in Mombach, das die Gründungsgruppe der „Athletics“ 1988 von den Amerikanern übernommen hatte, kennen nur die wenigsten. Vereinspräsident Hartmut Schäfer hofft, dass der neue und von den Straßenbahnlinien klar sichtbare „Ballpark“ am Hartmühlenweg den Athletics ein neues Gesicht und eine Adresse in der Stadt gibt. Schäfer rechnet mit einem Anstieg der Zuschauerzahlen – „schon allein, weil viele Leute das neue Stadion kennen lernen wollen“. (mehr …)

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Fastnacht mit Köpfchen

Seit über achtzig Jahren ein Symbol der Mainzer Fastnacht: Die Schwellköpp

Text: Sophia Weis
Fotos: Kristina Schäfer

Sie heißen Goldig Grott, Schorsch oder Schnutedunker und sind seit über achtzig Jahren ein wichtiges Symbol der Mainzer Fastnacht: die Schwellköpp. Die Idee zu den lustigen Pappmaché-Figuren stammt von dem Bildhauer Ludwig Lipp. Er wollte die Umzüge des Mainzer Carnevalsvereins (MCV) ein bisschen aufpeppen und stellte deshalb 1927 in seiner Theater-Werkstatt am Gartenfeldplatz die ersten Schwellkopp-Kostüme her. Im Laufe der Jahre gingen sie in den Besitz des MCV über, der sich seitdem um das stetige Anwachsen der Schwellköpp-Familie kümmert. (mehr …)

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Tanz der Moleküle


Text: Heidrun Fleischer
Fotos: Katharina Dubno

Der ein oder andere mag noch aus eigenen Tanzkurszeiten wissen, wie viel Mühe es gekostet hat, Tänze wie Samba, langsamer Walzer und Tango zu lernen. Sich gegenseitig nicht auf die Füße zu treten, die Schrittfolgen richtig auszuführen und dabei auch noch im Takt zu bleiben, stellt so manchen vor eine kaum zu bewältigende Herausforderung. Wer Tanzen als Wettkampfsport betreibt, sieht sich dagegen ganz anderen Problem gegenüber. Isabel Matthes (29 Jahre) und Jörg Gutmann (34 Jahre) vom Tanz-Club Rot-Weiss Casino Mainz e.V. (TC RWC Mainz) zeigen, dass Tanzen harte Arbeit ist und trotzdem sehr viel Spaß macht. (mehr …)

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45 Kilo Papergewicht

Text: Ruth Preywisch
Fotos Ramon Haindl

Der Hallenboden quietscht unter den Turnschuhen. Es riecht nach Gummi und Schweiß. „Los geht´s“, ruft Trainer Wolfgang Franz und sofort setzen sich rund 30 Sportler in Bewegung und laufen sich warm. Auf Kommando bleiben alle stehen, springen auf der Stelle und boxen in die Luft – willkommen beim Training im Boxclub-Mainz-1965. (mehr …)

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Zucht in Ordnung

sensor im Kanichenzuchtverein

Text: David Gutsche
Fotos: Katharina Dubno

Sie tragen Namen wie „Blauer Wiener“, „Deutscher Riese“ und „Havanna“. Sind unterteilt in große Rassen bis zu 12 Kilogramm, Mittelgroße und Zwerge; nach Haarstrukturen mit Ober-, Unter- und Zwischenfell oder Augenfarbe. Als Laie kommt man schnell durcheinander. Der Profi wie Zuchtwart Mario Ettari vom Kaninchenzuchtverein Mainz-Bretzenheim kann sie jedoch auf den ersten Blick zuordnen.
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Warum ist es am Bruchweg so schön?

Text: Christoph Hadnagy
Fotos: Sven Severing

Das Fußballpublikum in Mainz ist anders als in anderen Bundesligastädten. Erstaunlich viele Familien und Frauen tummeln sich auf den Tribünen; eine ganze Reihe von Besuchern gibt offen zu, sich kaum für Fußball zu interessieren. Warum sind sie hier? Wir haben nach den Besonderheiten des kleinen Stadions am Bruchweg gesucht.
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Kicken auf Mainzer Art: Die bunte Liga


Die Bunte Liga Rheinhessen lebt eine besondere Fußballkultur: Es geht um Fairplay, kühles Bier und die Freude am Spiel

Sie nennen sich „Lederdämmerung“, „Bombeleescher“ oder „Fleischwoscht Samba Fußballwucht“. Jedes Wochenende kommen sie zusammen, um auf einer ihrer „Kampfbahnen“ gegeneinander anzutreten. Denn sie alle verbindet die tiefe Liebe zum Ball: Die Bunte Liga Rheinhessen – das ist wahre Fußballleidenschaft gepaart mit einer guten Portion Gediegenheit. Denn die Kiste Bier am Spielfeldrand, die fehlt eigentlich nie. (mehr …)