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Sehnsucht nach Gesang – Chöre in Zeiten von Corona

„Alles Digitale ist kein Ersatz für gemeinsames Tun.“ Bernd Thewes‘ Männerchor
in der Neustadt

Die Aktivität der Chöre und das Singen im Land waren in den letzten Monaten sehr eingeschränkt. Nach Untersuchungen verbreiten sich Aerosole beim Singen zu stark in der Luft, ein erweiterter Abstand sollte eingehalten werden. Dabei können Profi-Sänger gut mit ihrer Stimme umgehen, so gut, dass sich kaum etwas bewegt in der Luft vor ihrem Mund. Dennoch: Gemeinsames Singen wird als Infektionsrisiko angesehen. Dabei schätzen es rund vier Millionen Menschen in Deutschland, gemeinsam Lieder anzustimmen. (mehr …)

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Unterwelten – Eine Reise durch das unterkellerte Mainz

Tor in der Nähe der Uniklinik – hier treffen sich Gruppen zu Führungen des Vereins „Mainzer Unterwelten“.

Egal, wo man in Mainz baut, überall findet man beinahe ein Römerschiff oder zumindest Artefakte aus dieser Zeit. Besonders prominent passierte dies beim Bau der Römerpassage vor etwa zwanzig Jahren. Hier wurde beim Ausheben der Baugrube nicht nur ein römisches Isis- und Magna Marta-Heiligtum, sondern auch eine antike Bestattungsstelle entdeckt. Drei Jahre später eröffnete man die heutige Römer-Passage und Mainz war um eine unterirdische Attraktion reicher. Zur gleichen Zeit liefen übrigens die Ausgrabungen des Römischen Theaters am Südbahnhof. Heute heißt der Bahnhof „Römisches Theater“. Die freigelegten Artefakte sind aus dem Stadtbild kaum wegzudenken. Die Geschichten verdeutlichen, worauf man sich einlässt, wenn man unter die Erde geht: Eine Siedlung nach der anderen baute ihre Nutz- und Kultstätten auf den Überresten der Vorgänger. So finden Archäologen an derselben Stelle, nur in unterschiedlichen Schichten, Pfahlbauten, Brandschutt, Siedlungsreste, Fachwerkslehm, Dachschiefer, Kloaken und Kriegsschutt aus über 2.000 Jahren. Auch Mainz bietet eine erstaunliche Menge an unterirdischen Anlagen: Keller, Kasematten, Minengänge, Kanäle, Gruften – sie alle lauern im Dunkeln, ohne dass wir beim Spaziergang durch die Stadt etwas davon wahrnehmen. Einigen haben sie es jedoch besonders angetan.
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Achtung Baustelle: Mainz will Sportstadt sein

Uni Sportgelände von oben Foto: Sascha Kopp

Niklas Kaul: jüngster Zehnkampf- Weltmeister aller Zeiten, deutscher Sportler des Jahres, Bambi-Preisträger und ein Vorbild. Ganz Mainz ist stolz auf die Erfolge des Studenten, der beim USC Mainz auf dem Gelände der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) trainiert.

Niklas Kaul und Carolin Schäfer
trainieren gemeinsam für Olympia 2020
Foto: René Vigneron,

Die Bedingungen in der Leichtathletikhalle sind aber alles andere als gut: Putz bröckelt von den Wänden und die Hochsprung-Matte ist nicht für 2 Meter-Sprünge geeignet. Doch das macht dem Weltmeister nichts aus. (mehr …)

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Vorgestellt: Die Mainzer Musikszene

Viele Mitglieder: Rock, Jazz,
Klassik, Pop und Chormusik
am langen Tisch

Was passiert, wenn sich ein Chorleiter, ein Jazzbassist, ein Clubbesitzer, ein klassischer Pianist und ein Rockmusiker an einen Tisch setzen? Streit um Stil und Qualität? U- gegen E-Musik? Nicht so in Mainz. Seit zwei Jahren treffen sich Musiker, Veranstalter, Vertreter von Fachverbänden und andere Musikengagierte regelmäßig in der „Musik Szene Mainz“ (MSM) am runden Tisch, um über Gemeinsamkeiten zu sprechen: Probleme, Perspektiven, Forderungen, Erfahrungen. (mehr …)

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Roller Derby bei den Maniac Monsters: „Im Pack jammt es sich leichter!“

Blocken, schieben, bremsen: Zu verschenken gibt’s nix.

In der kleinen Halle in Gonsenheim klackert und klappert es: die Maniac Monsters Mainz haben wie jeden Sonntagnachmittag und Montagabend ihre Rollschuhe geschnürt und fahren sich langsam warm. Samt Gelenkschoner und Mundschutz wird hier die Vollkontaktsportart Roller Derby trainiert: blocken, schieben, bremsen, springen – all das auf Rollschuhen.
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Manta, Manta ! – Zu Besuch bei den Opelfreakz Rheinhessen

Es gab Zeiten, da pappten sich Opel-Fahrer einen Aufkleber aufs Blech. „Opel fahr’n is wie wennze’ fliechst“ war da zu lesen. Opel war Kult, auch wenn die Marke schon lange den Amerikanern gehörte, heute den Franzosen. Manch ein Wagen schrieb Geschichte. Vor allem die Proll-Schüssel Manta B, der 1975, also vor 40 Jahren, auf der IAA vorgestellt und ins Programm des Rüsselsheimer Herstellers genommen wurde. (mehr …)

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Vom Angsthasen zum Zungenschmeichler – Besuch beim Rhetorik Club Mainz

Viele haben das schon einmal erlebt, ob als Kind in der Schule „Du gehst jetzt mal an die Tafel und erklärst deinen Mitschülern die gestrigen Hausaufgaben“ oder im Job: Angstschweiß, nervöses Zittern, Bauchschmerzen, Hitze und Herzklopfen beim Reden vor einer Gruppe. Lassen sich solche Angstzustände vermeiden, abbauen und ist das lernbar? Die Kunst des Sprechens haben sich einige lokale Vereine auf die Flagge geschrieben. Wir tauchen ein und besuchen den Rhetorik Club Mainz. (mehr …)

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Trendsport Skat – Beim Grand spielt man Asse …

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von Julius Braun, Fotos: Daniel Rettig

Montag. Halb neun. Am Skattisch mit drei Senioren: Rolf, Wolfgang und Hanne. Vor uns angetrunkene Biergläser und leere Schnäpse. „Mehr spielen, weniger babbeln“, ermahnt mich der einundachtzigjährige Rolf, als ich ihn nach seiner Begeisterung für Skat frage, und wirft grummelnd eine Karte auf den Tisch. Wolfgang (78) sticht. Das Spiel ist verloren. (mehr …)

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Jungdesigner und Selbermacher für diesjährigen Peng-Designachtsmarkt gesucht!


Für dieses Jahr ist wieder ein Design-Weihnachtsmarkt geplant, für den noch Interessierte gesucht werden, die dort gerne ihre Produkte präsentieren möchten. Zum dritten Designachtsmarkt im Peng zeigen Jungdesigner und Selbermacher aus Mainz und Umgebung ihre schönsten Stücke und laden zum Stöbern ein. Handgemacht und in kleiner Auflage produziert. Die wohl beste Gelegenheit besondere Weihnachtsgeschenke zu ergattern oder einfach schöne Sachen zu bestaunen. Dieses Jahr soll er am 8. Dezember voraussichtlich im ehemaligen Autohaus in der Binger Straße stattfinden, das Peng als Verein evtl. zur Zwischennutzung zur Verfügung steht. Bei Interesse schreibt bitte eine Mail an veranstaltungen@pengland.de. (Foto: Eva Rhabarber)

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Peng-Neueröffnung am 2. Juni ab 15 Uhr mit großer Ausstellung


Das Pengland – Gesellschaft zur Förderung von Design, Kunst und Kommunikation e.V. eröffnet am 2. Juni im ehemaligen Braukeller der Schöfferhoffer Brauerei in der Martinsstraße 11 sein neues Zuhause. Die Neueröffnung beginnt um 15 Uhr mit einer Vernissage mit Werken von H. W. Bender, Thomas Richartz & Andreas Fitza. (mehr …)

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Rumtreiber im Revier (Die Mainzer Ruder-Gesellschaft 1898)


von Ejo Eckerle
Fotos: Jonas Otte

Sich mal wieder am Riemen reißen? Bei der Mainzer Ruder-Gesellschaft 1898 gibt es dazu reichlich Gelegenheit. Schnupperkurs für erwachsene Ruderanfänger vom 2. Mai bis 2. Juli, jeweils mittwochs (18-20 Uhr) und samstags (14.30–16.30 Uhr). Hier weiter zum Artikel:
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